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07. März 2019

Wie geht es weiter? - Ein Spitzengespräch soll Klarheit bringen.

In den letzten beiden Monaten wurde bereits viel über den Beschluss der Bundestagung zu den Startlizenzen bzw. Startberechtigungen diskutiert. Die sehr unterschiedlichen Meinungen hierzu kann man im Diskussionsforum nachlesen.

Fast war es zu erwarten, dass der DTB die Einführung eigener Startlizenzen durch den DOSV nicht gut heißt. Ein Spitzengespräch mit dem Präsidenten des DTB soll jetzt Klarheit bringen. Seitens TK OL werden der Vorsitzende Steffen Lösch, der Wettkampfbeauftragte Jan Müller und der Beauftragte für Aus- und Fortbildung Alfons Ebneth teilnehmen, unterstützt durch unseren Präsidenten Achim Bader.

Der DOSV und seine Mitgliedsvereine stemmen im deutschen Orientierungssport sehr eigenständig eine Vielzahl von Aufgaben, die ein Dachverband wie der DTB aus sportspezifischen Gründen nicht übernehmen kann und für die es auch keine inhaltliche oder organisatorische Anbindung zu anderen DTB-Sportarten gibt. Ohne den O-Manager, die Homepage, die Bundesrangliste und ohne die beachtliche Bereitschaft seiner Mitgliedsvereine, immer wieder Wettkämpfe auf Bundesebene zu organisieren, wäre es recht still in Deutschland um den Orientierungssport. Daraus ergibt sich aber auch der Anspruch des DOSV als Partner des DTB mit darüber zu entscheiden, wie und unter welchen Voraussetzungen der Sport organisiert wird. Dabei müssen beide Seiten Kompromisse eingehen, von denen sowohl DOSV als auch der DTB profitieren werden. Ein starker Orientierungslauf ist ein Aushängeschild für den DTB und besonders in Richtung Breitensport eine Bereicherung. Nur ein DOSV mit einem dementsprechenden Handlungsspielraum kann durch seine Fachkompetenz und das große Engagement seiner Mitglieder einen attraktiven und zukunftsträchtigen Orientierungslauf garantieren. Diese Position wird der DOSV in den anstehenden Verhandlungen vertreten.