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04. März 2019

Sonniges Technik-Trainingslager in Mecklenburg-Vorpommern

Vom 23. Februar bis zum 2. März fand für den Nachwuchskader das diesjährige Technik-Trainingslager statt. Motto der Woche war die Tempoanpassung im Jugend-EM-relevanten Gelände, die in verschiedensten Trainingsformen geübt wurde. Untergebracht war das 29-köpfige Team in Ferienhäusern in Linstow, von wo aus die Trainingsorte allesamt gut zu erreichen waren.
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Im Gegensatz zu den letzten Jahren war das Trainingslager diesmal volle sieben Tage lang, um die Vielzahl der Karten um den Zentralort der Unterkunft optimal auszunutzen. Erfreulich viele Nachwuchskader hatten sich für die Woche angemeldet, sodass vier 8-Personen-Ferienhäuser bezogen wurden. Die Anreise aus verschiedenen Ecken des Bundesgebietes sowie aus Norwegen, Schweden und Dänemark verlief reibungslos, wodurch pünktlich mit der ersten Einheit begonnen werden konnte: einem lockeren Korridor-OL zur Geländegewöhnung. An den Folgetagen wurden ein 3000m-Test und der O400-Test jeweils mit einigen neuen Bestzeiten an der Sportschule Güstrow durchgeführt. Zur Schulung des prospektiven Kartenlesens hielt ein Partner-Golf-OL her, der, wie sich herausstellte, in sehr weißrusslandähnlichem Gelände gelaufen wurde (dort findet dieses Jahr die Jugend-EM statt). Dienstags gab es dann gleich zwei OL-Einheiten auf verschiedenen Ausschnitten der DM-Lang-Karte von 2016: zunächst stand ein längerer Grob- und Fein-OL auf dem Plan, um den Tempowechsel zu trainieren. Nachmittags durften alle mit selbst abgezeichneter Karte eine Mitteldistanz laufen. Es stellte sich heraus, dass 15 Minuten Zeit zum Abzeichnen zwar wenig sind, es aber durchaus möglich ist, alle relevanten Merkmale zu erkennen und mit der eigenen Karte die Posten zu finden.

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Die Mittwochseinheit war ein 'Biathlon-OL' – nach mehrfacher völliger Verausgabung auf einer Crossrunde mit verschiedenen Abschnitten wurde jeweils eine kurze OL-Bahn gelaufen, auf der möglichst sauber orientiert werden sollte. Die Crossrunde deckte bei manchen Stärken und Schwächen auf, während auf den OL-Runden alle merkten, wie wichtig es ist, die Sekunden zum Einnorden und Kartelesen zu investieren, um Fehler durch Hektik zu vermeiden. Im Deutschland-Cup-Gelände von 2016 folgten donnerstags mehrere Staffelstarts, nachmittags wurde an anderer Stelle ein lockerer Multitechnik-OL mit Kompassblindflug, Kompasskorridor und Isohypsen-OL gelaufen. Richtig intensiv war dann der letzte Tag. Vormittags sorgte der Handicap-OL mit menschlichen Posten für hohes Tempo, die letzte OL-Einheit war eine Ein-Mann-Staffel mit mehreren Runden. Zum Abschluss gab es am Samstagmorgen ein gemeinsames Auslaufen mit anschließendem kurzem Einblick in verschiedene Übungen an der Koordinationsleiter.

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Trotz der trainingsreichen Woche gab es nur wenige Verletzungen und Erkältungen, ein Großteil des Teams konnte alle Einheiten in vollem Umfang absolvieren. Zur Entspannung zwischendurch konnte das anlageneigene Erlebnisbad genutzt werden, aber auch eine Runde Minigolf und eine Wanderung mit OL-Karte durch ein interessantes Bunkergebiet zählten zum Alternativprogramm. Die Abende wurden meist zur gemeinsamen Auswertung und zum gemütlichen Beisammensein genutzt. Das Trainerteam setzte auf Eigenverantwortung der Jugendlichen innerhalb der Häuser, was im Großen und Ganzen auch funktionierte. Die vielen Neulinge konnten gut integriert werden und die Stimmung war meist sehr gut, was zu einem überwiegend positiven Feedback führte. Mit dazu beigetragen hat sicherlich auch das Wetter, da es die ganze Woche sehr mild und trocken war. Bedanken möchte sich der Nachwuchskader ganz herzlich bei Nils und Anke Schmiedeberg für die gute Unterstützung im Vorhinein und die Bereitstellung der Trainingskarten. Schade, dass es vor Ort kein größeres OL-Team gibt, das regelmäßig Wettkämpfe ausrichtet, denn die Gelände haben alle begeistert!

Mehr:
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Nina Döllgast
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