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03. Juli 2022

IOF-General­versammlung beschließt Strategie für die nächsten vier Jahre

Die XXXI. Generalversammlung des Internationalen Orientierungssport Verbands (IOF) wurde am Freitag, den 1. Juli, mit einer Dauer von nur 3 Stunden in einem hybriden Format organisiert. Dies ermöglichte den Delegierten entweder persönlich in Dänemark oder aus der Ferne teilzunehmen. Für Deutschland haben der TK-Vorsitzende Steffen Lösch und die Trainerratsvorsitzende Anne-Katrin Klar online teilgenommen. 34 Mitgliedsverbände waren bei der Generalversammlung vertreten.

Die Generalversammlung beschloss ein neues Hauptziel für die IOF: ein globaler und nachhaltiger Sport zu werden und damit die olympischen Ambitionen als Hauptziel der IOF zu verlassen.

Der Vorschlag für die Strategie der IOF für die nächsten 4 Jahre wurde einstimmig angenommen, wobei der Schwerpunkt auf 4 strategischen Initiativen lag:

  1. Aktive Verbesserung der Leistung und Nachhaltigkeit* der IOF und der Mitgliedsverbände (*finanziell, sozial und ökologisch)
  2. Verbesserung der Marke IOF und der Sichtbarkeit des Orientierungssports
  3. Entwicklung des globalen Wettkampfprogramms der IOF
  4. Weiterentwicklung der Führung und Verwaltung

Aufgrund eines neuen transparenteren Systems zur Berechnung der Mitgliedsbeiträge wird der deutsche Jahresbeitrag an die IOF in Zukunft etwas geringer ausfallen. Bisher lag dieser Beitrag bei 5360 Euro, zukünftig sind es 4860 Euro. Die IOF plant für die Zukunft mit jährlichen Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen von knapp über 200.000 Euro.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden gleichfalls für herausragenden Beiträge zur Entwicklung des Orientierungslaufs und der IOF im Laufe der Jahre mehrere goldene Ehrennadeln verliehen.

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