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15. Juni 2020

OL-WM 2021 mit Sprint-Wettbewerben

Die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in der Tschechischen Republik 2021 werden zwei Sprint-Wettbewerbe umfassen: einen Einzelsprint mit Qualifikation und eine Sprint-Staffel.

Wie bereits bekannt ist, mussten die ersten Orientierungslauf-Weltmeisterschaften mit ausschließlich Sprintwettkämpfen im Programm, welche 2020 in Dänemark ausgetragen werden sollten, aufgrund der Auswirkungen der Corona-Virus-(Covid-19)-Pandemie für dieses Jahr abgesagt werden. Die Veranstaltung in Dänemark wurde auf 2022 verschoben. Da der letzte Sprint-Weltmeister 2018 gekrönt wurde, hätte dies bedeutet, dass 4 Jahre lang kein Sprint-Weltmeistertitel vergeben worden wäre. Der Internationale Orientierungssport-Verband (IOF) hat deshalb weiter an einer Lösung gearbeitet, um die weltbesten Sprint-Orientierer so schnell wie möglich auszeichnen zu können.

Es ist daher sehr erfreulich, mit den Organisatoren der Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2021 in der Tschechischen Republik eine Vereinbarung zur Aufnahme von zwei Sprint-Wettkämpfen in das Programm der WM 2021 bekannt geben zu können. Der IOF-Rat billigte die Vereinbarung auf seiner digitalen Sitzung am 12. Juni.

"Die Aufnahme weiterer Wettkämpfe ist eine echte Herausforderung für uns, aber viele Wettkämpfer und Teams wünschten sich die Aufnahme von Sprintwettkämpfen. Wir möchten nur erklären, was wir seit Beginn der Vorbereitungen gesagt haben: Der Athlet steht immer an erster Stelle. Unser Konzept und unsere Vision haben sich nicht geändert. Die Betonung auf back to the roots, Waldumgebung und Ökologie bleibt bestehen", sagt Jan Picek, Direktor der Weltmeisterschaft 2021.

Die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften beginnen drei Tage früher als ursprünglich geplant, und vor den drei Waldläufen Mitteldistanz, Langdistanz und Staffel wird ein Sprint-Wettbewerb mit Qualifikationsrennen und Sprint-Finale sowie ein Sprint-Staffel-Wettbewerb ausgetragen.

"In Anbetracht der Konsultationen, die wir zuvor mit unseren Mitgliedsverbänden und in einem kooperativen Dialog mit der IOF-Athletenkommission durchgeführt haben, sind wir der Meinung, dass dies die bestmögliche Lösung ist, die wir für die Vergabe von Medaillen für Sprint-Weltmeisterschaften anstelle der abgesagten Veranstaltung im Jahr 2020 finden konnten", sagt IOF-Präsident Leho Haldna.

"Diese Lösung erhält auch das neue WM-Modell mit wechselnden Sprint- und Waldformaten aufrecht. Wir möchten den tschechischen Organisatoren für ihre Bereitschaft danken, in dieser neuen Situation Lösungen zu finden, und freuen uns auf die Zusammenarbeit, um die Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen."

Weitere Einzelheiten über das geänderte Programm, die Ankündigung von Sperrgebieten für die Sprintwettbewerbe und die Gesamtpläne für die Veranstaltung werden von den Organisatoren in den nächsten Tagen und Wochen bekannt gegeben.