07. Januar 2024
Wettkampfleiter und Technische Delegierte bereiten neue Saison vor
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Gleich am ersten Wochenende des Jahres haben sich die Wettkampfleiter und Technischen Delegierten zu ihrer turnusmäßigen Tagung in Dresden getroffen, um die kommende Saison vorzubreiten. Im Mittelpunkt stand dabei wie immer die Auswertung der Veranstaltungen des vergangenen Jahres und eine Vorschau auf die in dieser Saison bevorstehenden Bundesveranstaltungen.
Dietmar Fuchs, der als AGO-Verantwortlicher für Wettkampf- und Kartenwesen die Tagung organisiert hat, stellte zu Beginn die Neuerungen der Wettkampfbestimmungen vor. Im Dezember 2023 hatte die Bundestagung eine Reihe von Neuregelungen auf den Weg gebracht, die noch nicht alle in den Wettkampfbestimmungen verschriftlich sind und offiziell erst ab 2025 gültig werden. Dennoch werden wie in den Vorjahren die Ausrichter der diesjährigen Saison befragt und gebeten, die Regeländerungen schon 2024 umzusetzen. Dazu gehören unter anderem Medaillen für Kinderkategorien, die Einführung der Kategorie D/H12b (begleitet), das Startrecht von Damen in Herrenkategorien, die Zusammlegung von Rahmenkategorien in den Altersstufen D19 und H21 oder die grundsätzliche Möglichkeit, einen K.O.-Sprint oder einen Sprint als Bundesranglistenlauf auszurichten.
In den Fachvorträgen ging es um Schul-OL und die Heranführung von Grundschülern an den Orientierungssport, das perspektivisch neu einzuführende Kartenverzeichnis omaps.me, die Auswertung von Trainings und Wettkämpfen mit dem GPS-Tool Livelox und die Heranführung des Nachwuchs an verantwortliche Positionen in einem Organisationsteam.
Als bedenklich stuft Dietmar Fuchs die Bewerberlage für die kommenden Saisons ein. Während 2024 alle Bundesveranstaltungen vergeben werden konnten, stehen für 2025 erst zwei Deutsche Meisterschaften fest. Der Wettkampfverantwortliche regte unter anderem die Bildung von Ausrichtergemeinschaften an, um auch eine Konzentrierung von Wettkämpfen in bestimmten Regionen zu vermeiden. Dietmar Fuchs kündigte an, auf die Vereine zuzugehen und zu erheben, was sie davon abhält, Bundesveranstaltungen auszurichten. Ziel soll es sein, gegebenenfalls unterstützend eingreifen zu können. Dazu soll auch ein Handbuch dienen, das der Wettkampfverantwortliche in den Umlauf bringen wird. In diesem sollen die Ausrichter die Dinge dokumentieren, die kommenden Organisatoren helfen, Probleme oder Fehler zu vermeiden.
