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18. März 2023

Die IOF wird nach dem Feedback der Mitglieder kein neutrales Team einsetzen

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Während seiner Sitzung am 10. März beschloss der Rat des Internationalen Orientierungssport Verbands (IOF), einen Vorschlag zur Schaffung eines IOF-Teams für Athleten, die aus Ländern stammen, in denen die Mitgliedschaft des nationalen OL-Verbandes in der IOF suspendiert ist, nicht weiter zu verfolgen.

Die Diskussion wurde durch die Tatsache ausgelöst, dass der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Suspendierungen der IOF-Mitglieder Russland und Belarus noch lange andauern könnten und die aktuellen Suspendierungen viele Athleten von der Teilnahme an IOF-Veranstaltungen ausschließen. Die IOF hat auch die Diskussionen und Beratungen verfolgt, die innerhalb der olympischen Bewegung im Zusammenhang mit der Teilnahme russischer und belarussischer Athleten an internationalen Sportveranstaltungen stattfinden.

Auf dieser Grundlage beschloss die IOF, einen offenen Prozess einzuleiten, um die Position ihrer Mitgliedsverbände und Athletenvertreter zu diesem Thema zu untersuchen.

Der IOF-Rat erarbeitete einen Vorschlag mit möglichen Bedingungen für ein neutrales IOF-Team, der im Januar zur Konsultation verschickt wurde.

Der Vorschlag enthielt strenge Bedingungen: Die Athleten mussten aus einem suspendierten Mitgliedsland stammen und eine formelle Erklärung abgeben, dass sie die IOF-Statuten und alle bestehenden Sanktionen vollständig respektieren würden. Außerdem sollten die Athleten nur an Einzelwettbewerben und als neutrale Mitglieder des "IOF-Teams" teilnehmen können.

Die während des Konsultationsprozesses von den Mitgliedsverbänden und Athletenvertretern erhaltenen Antworten zeigten eine sehr klare Mehrheit, die riet, die aktuellen Sanktionen gegen den russischen und belarussischen Sport und die Athleten nicht zu ändern.

Der IOF-Rat stimmt mit dem Rat seiner Mitglieder überein und hat daher beschlossen, den Vorschlag nicht weiterzuverfolgen. Der Ansatz der IOF in Bezug auf den Krieg in der Ukraine und die Suspendierung der Mitglieder in Russland und Belarus wird durch die sehr klare Botschaft ihrer Mitglieder gestärkt.

Der Rat fordert alle Mitgliedsverbände auf, die Suspendierung der russischen und belarussischen Mitglieder zu respektieren und die Teilnahme von Athleten aus Russland und Belarus zu beschränken.

Der IOF-Rat möchte die anhaltende Solidarität mit dem ukrainischen Orientierungslauf und dem ukrainischen Orientierungssportverband betonen und unterstützt die Forderung nach Einstellung der Aggression und einem dauerhaften Frieden.

Quelle: Pressemitteilung IOF, übersetzt mit DeepL.com

Mehr:
Pressemitteilung IOF

Daniel Härtelt
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