08. Dezember 2025
Bundestagung 2025
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Auf der Bundestagung 2025 am ersten Adventswochenende im hessischen Alsfeld trafen sich die AG Orientierungssport und die Landesfachwarte, um das Jahr 2025 nach- und 2026 vorzubereiten. Zahlreiche Projekte wurden vorgestellt, Zukunftsentscheidungen getroffen und Anträge an die Wettkampfbestimmungen bearbeitet.
Nach drei Jahren Arbeit in der AGO konnten die Mitglieder ein positives Fazit ziehen, aber auch Landesfachwarte und Vertreter des DTB unterstützten, teils im Vorfeld, diese Aussage. Ende dieses Jahres läuft der Vertrag zwischen DTB und DOSV, der das Bestehen der AGO regelt, aus und muss erneuert werden. Der Wunsch und die Bereitschaft, die Zusammenarbeit in der AGO fortzuführen, wurde bereits von beiden Seiten geäußert. Der neue Vertrag muss in Kürze unterschrieben werden. Äußerst positiv in diesem Zuge wurde auch gedeutet, dass Friederike Heller aus dem Präsidium des DTB als Gast an der Bundestagung teilnahm.
Um die Arbeit auch im kommenden Jahr fortzuführen, wurde auf der Bundestagung die AGO neugewählt. Die Wahl gilt allerdings unter Vorbehalt, bis der Vertrag unterschrieben wurde. Fast alle Mitglieder der AGO traten erneut zur Wahl an. Sven Hommen (Aus- und Fortbildung) hatte bereits im letzten Jahr erklärt, sein Amt aus privaten Gründen niederzulegen, aus demselben Grund trat auch Sabine Rothaug (Öffentlichkeitsarbeit) nicht erneut zur Wahl an. Wir danken beiden für ihre Arbeit.
Zweiter Schwerpunkt der Tagesordnung waren zahlreiche Projekte, über die im Rahmen der Bundestagung berichtet wurde. Ein Aushängeschild ist nach wie vor die Arbeit im Schul-OL, die Werner Drese im vergangenen Jahr deutschlandweit ausdehnen konnte. Weitere Projekte waren „SafeOSport“, „Klima wandelt Sport“ und „Vision OL Deutschland“.
In der Bundestagung werden üblicherweise Änderungen an den Wettkampfbestimmungen beschlossen. Gleich zu Beginn wartete in diesem Zusammenhang Dietmar Fuchs mit einer Ankündigung auf: Die WKB soll im nächsten Jahr grundlegend überarbeitet, neu strukturiert und verschlankt werden.
Unter den von der Bundestagung beschlossenen Änderungen finden sich einige grundsätzliche und teils weitreichende Neuregelungen:
- Alte Karten, auch wenn nur ein Teil das Wettkampfgebiet abbildet, müssen mit der Ausschreibung in für den Druck ausreichender Qualität im Internet veröffentlicht werden
- Postenbeschreibungen dürfen nur in der Startgasse ausgegeben werden. Damit folgt man den Regeln der IOF und vermeidet Verwirrung bei Läufer*innen
- Die Karten der Kinderkategorien D/H10 und D/H12b dürfen im WKZ eingesehen werden
- Für die Kategorien D/H10 und D19A/H21A ist eine freie Startzeitwahl vorgeschrieben. Damit soll Eltern mit Kindern die Planung vereinfacht werden.
- Für eine DM Sprint mit Vorlauf und Finale darf aufgrund des Mehraufwands ein leicht erhöhtes Meldegeld veranschlagt werden.
- Die Rahmenbedingungen für die erstmalige DM KO-Sprint wurden weiter konkretisiert. Es darf eine Jugendkategorie angeboten werden. Weiterhin bekommen die Ausrichter Spielraum beim Meldeverfahren, welches im Einzelfall mit der AGO abzustimmen ist.
- Der Verhaltenskodex sowie SafeOSport müssen im Programmheft abgebildet werden.
Redaktionelle Anträge wurden an die AGO verwiesen oder mit dem Verweis auf die Neuauflage der WKB zurückgezogen.
