Allgemein Daniel Härtelt - 04.03.2022, 20:54
Hallo Nils, ich möchte dir ungern widersprechen. Da nun aber schon zum wiederholten Mal auf das Forum und diverse Regeln verwiesen wurde, möchte ich nochmal auf unsere Denkansätze beim Aufsetzen der Seite hinweisen. Wir haben gemeinsam diskutiert, ob wir das Schwarze Brett behalten wollen und nach welchen Parametern. Letztendlich haben wir dies wie vorher belassen. Es darf also explizit jeder selbst entscheiden, ob er etwas hier oder im Forum veröffentlicht. Sofern Diskussionen gewünscht sind, wäre natürlich das Forum sinnvoller. Trotzdem gibt es (bisher) keinerlei Regulierung sofern nicht gegen die Regeln des Schwarzen Bretts verstoßen werden.
Sofern selbst das Gefühlt besteht, dass wesentliche Inhalte schon zu weit nach unten gerutscht sind, dann einfach nochmal ganz oben veröffentlichen. Gleichfalls kann jeder seinen Senf veröffentlichen, der im besten Fall irgendwie im Zusammenhang zum Orientierungssport steht. Viele Beiträge und unterschiedlichste Denkansätze beweisen eine aktive und breit gefächerte Szene. Manche davon sind sehr ernst, manchmal schüttelt man den Kopf und manchmal muss man einfach schmunzeln. Im besten Fall kommen täglich zahlreiche Informationen aus ganz Deutschland rein, so dass es sich lohnt mehrfach am Tag reinzuschauen.
Schön wäre es natürlich, wenn man Kritik an Wettkämpfen, Entscheidungen o.ä. zunächst mit den Verantwortlichen diskutiert und nicht an erster Stelle hier seinen Frust rauslässt. Der direkte Austausch ist dann bald noch intensiver bei Trainingseinheiten und Wettkämpfen möglich.
Allgemein Nils Peters - 03.03.2022, 21:39
In aller Höflichkeit (und als OLer ohne jegliche Funktion im Verband): Das hier ist das Schwarze Brett für OL-relevante Themen/Ankündigungen, kein Telegram-Kanal und auch kein Ersatz für den privaten Blog. Es wäre ganz wunderbar, wenn sich OL-relevante Diskussionen wieder in das ebenfalls sehr zugängliche Forum nebenan verschieben würden. Zur Diskussion des Russland-Themas gibt es im Forum schon einen regen Austausch - warum also nicht dort mitdiskutieren?
OL-spezifische Beiträge gehen hier sonst total unter. Um Diethard Kundischs sehr wichtigen Beitrag zur Schweinepest zu lesen, muss man mittlerweile auf Seite drei gehen, und das, obwohl in OL-Deutschland in den letzten drei Wochen nun wirklich nicht viel passiert ist.
Bedenkt bitte auch, dass das schwarze Brett auf der Startseite von o-sport.de plaziert ist. Ihr macht euch also nicht nur privat zum Brot, sondern beeinflusst auch das Bild, dass wir als Sportart nach außen hin geben.
In diesem Sinne: Hier nochmal Diethards Sammlung zur Schweinepest. Ich halte es für essentiell, dass wir als OLer als Helfer des Forstes wahrgenommen werden (Melden von toten Tieren), und nicht als Problemfaktor (tragen die Schweinepest von Wald zu Wald). Sonst kriegen wir nirgends mehr eine Genehmigung.
Link: https://e1.pcloud.link/publink/show?code=XZx5mpZKTki4636IOyRVy1hsn5914UVllYk
OL W. Börner - Burgstädt - 03.03.2022, 19:37
Es ist Anfang März und die OL-Saison beginnt, aber in diesem Jahr unter anderen Vorzeichen. Deshalb bin ich etwas unsicher. Beim Prüfen meiner Ausrüstung habe ich festgestellt, daß ich einen Kompass der Fa. Moscompass benutze. Da man ja keine Fehler machen will, frage ich hier sicherheitshalber, ob ich diesen weiterhin, ohne Probleme zu bekommen, benutzen darf. Die Kausalzusammenhänge sind ja offensichtlich.
Vielleicht kann ja jemand vom DTB mir dazu eine verbindliche Antwort geben.
OL Jens Stöwhaas - Koblenz - CTG Koblenz - 03.03.2022, 09:55
Für den Ultra-Lang OL am 6.03.2022 in Koblenz stehen die Startliste mit Technischen Hinweise im O-Manager.
Wir wünschen eine gute Anreise ins sonnige Koblenz!
Allgemein Jan Müller - Leipzig - 02.03.2022, 17:47
Als weiteren Versuch einer Antwort an Gisela empfehle ich den unten verlinkten Artikel aus der ZEIT (der Autor ist übrigens selbst Orientierungsläufer). Der entscheidende Absatz lautet:
"Für die Dauer des Krieges ist es auch unausweichlich, russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler von Welt- und Europameisterschaften auszuschließen, auch wenn sie für den Wahnsinn des Putinschen Angriffskrieges nichts können. Russland und Belarus müssen überall spüren, wie unverzeihlich ihr Handeln ist."
Link: https://www.zeit.de/sport/2022-02/sport-russland-ukraine-krieg-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Allgemein Daniel Härtelt - Dresden - 02.03.2022, 06:41
In Ergänzung zur Mitteilung von Ralph noch die Begründungen von einigen Verbänden zum Ausschluss der Sportler: Jedem ist bewusst, dass die Ukraine militärisch gegen Russland unterlegen ist. Analog zum Ende der DDR kann es daher nur ein Mix von Faktoren sein, der den Krieg beendet. Neben den wirtschaftlichen Sanktionen können das vor allem die russischen Menschen sein, die von innen heraus diesen Krieg beenden – auch wenn denen ähnlich wie zu DDR-Zeiten massive Konsequenzen drohen. (Beispielhafter Link zur ehemaligen politischen Haftanstalt in Dresden siehe unten.) Im Verhältnis zum Eindringen in ein souveränes Land und dem Mord am Brudervolk ist der sportliche Ausschluss aus meiner Sicht dennoch eine Lappalie – auch wenn sich jeder einzelne Sportler mit Sicherheit gezielt auf seine Wettkämpfe vorbereitet hat bzw. daran teilnehmen möchte.
Link: https://www.bautzner-strasse-dresden.de/startseite
Allgemein Ralph Körner - 01.03.2022, 22:47
Liebe Gisela, ich wiederum kann nicht verstehen, warum die ukrainische Bevölkerung für die Großmachtsphantasien eines scheinbar Wahnsinnigen bestraft wird. Auf jeden Fall kann ich mir angesichts dessen, was aktuell in der Ukraine abläuft, nicht wirklich vorstellen, wie russische Sportler (sei es bei Online-Wettbewerben oder Wettkämpfen im Gelände) unter/für "Russland" gegen Sportler aus der Ukraine (sofern diese überhaupt noch die Möglichkeit dazu haben) antreten. Die russischen Online-Trail-O-Freunde haben die Möglichkeit, alle Wettbewerbe im Nachgang für sich als Training zu absolvieren, werden also nicht komplett ausgesperrt. Aber "RUS" in einer Ergebnisliste zu lesen, damit muss angesichts der Vorkommnisse nun bis auf weiteres Schluss sein. Und ein internationaler Sportverband nach dem anderen entscheidet sich mittlerweile auch dazu, genau so zu handeln.
Trail-O Gisela Tonn - Coswig - 01.03.2022, 21:52
Tut mir leid, aber das verstehe ich nicht. Warum werden die russischen Sportler bestraft?
OL Holger Jurack - Möser - ESV Lok Magdeburg - 01.03.2022, 18:41
Liebe OLer/-innen, wir haben uns entschlossen, zu unserem Magdeburger OL am 13.03.2022 in Detershagen auch eine Bahn für die H80 anzubieten. Die Meldung ist im OManager entsprechend vorbereitet. Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen guten Start in den Frühling. Mit sportlichen Grüßen, Holger Jurack, ESV Lok Magdeburg
Trail-O Ralph Körner - TK-Verantwortlicher Trail-O - 01.03.2022, 13:22
Die IOF hat ja gestern als erster internationaler Sportverband den kompletten Ausschluss russischer Athletinnen und Athleten von all ihren Wettbewerben beschlossen. Die TORUS-Verantwortlichen sind diesem Beispiel gefolgt und haben alle Accounts russischer Teilnehmerinnen und Teilnehmer im TempO-Simulator geblockt, um ihnen bis auf Weiteres die Möglichkeit zur Teilnahme an den Online-TempO-Wettbewerben zu entziehen. Ein kleines, aber auch (als Teil des großen Ganzen) wichtiges Signal der Solidarität mit der Ukraine.
Link: http://torus.yq.cz/
Allgemein Daniel Härtelt - Dresden - 26.02.2022, 21:51
Pressemitteilung / Erklärung des Vorstands des Schwedischen Orientierungssportverbandes:
"Wir verfolgen die ernste Lage in der Ukraine und fühlen uns mit den ukrainischen Orientierungsläufern und dem ukrainischen Volk solidarisch.
Wir unterstützen die Entscheidung des Nationalen Sportverbands, sich mit der Ukraine und ihren Sportorganisationen zu solidarisieren, indem er keine Wettkämpfe in Russland veranstaltet oder ausrichtet. In Russland sind in naher Zukunft keine Orientierungssportveranstaltungen geplant.
Wir haben einen Aufruf zur Unterstützung durch den ukrainischen Orientierungssportverband erhalten. Zusammen mit einer Reihe von nordeuropäischen Ländern werden wir einen Brief an den Internationalen Orientierungssportverband IOF mit folgenden Forderungen schicken:
dass der russische und weißrussische Orientierungssportverband auf unbestimmte Zeit als Mitglieder der IOF ausgeschlossen werden und dass keine aktiven Mitglieder aus Russland und Weißrussland auf unbestimmte Zeit an IOF-Veranstaltungen teilnehmen dürfen, auch nicht unter neutraler Flagge.
In einer so ernsten Situation, in der sich die Ukraine und die ganze Welt befinden, sehen wir eine Stärke im gemeinsamen Handeln.
Allgemein Daniel Härtelt - Dresden - 26.02.2022, 16:57
Pressemitteilung des Internationalen Orientierungssport-Verbandes zur aktuellen Situation: Der Internationale Orientierungssport-Verband unterstützt die Erklärung der IOC-Exekutive:
Gestern forderte die Exekutive (EB) des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) alle internationalen Verbände auf, ihre derzeit in Russland und Weißrussland geplanten Sportveranstaltungen zu verlegen oder abzusagen.
Der Internationale Orientierungssport-Verband unterstützt diese Erklärung voll und ganz, zusammen mit der zweiten Aufforderung des IOC EB, dass bei internationalen Sportveranstaltungen, die nicht bereits Teil der jeweiligen Sanktionen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegen Russland sind, keine russische oder weißrussische Nationalflagge gezeigt und keine russische oder weißrussische Hymne gespielt werden darf.
Der Internationale Orientierungssport-Verband bringt seine tiefe Besorgnis über die Sicherheit der Mitglieder der Orientierungssport-Gemeinschaft in der Ukraine zum Ausdruck und ist in voller Solidarität.
Der Internationale Orientierungsssport-Verband selbst hat keine Meisterschaften in Russland oder Weißrussland geplant, und mögliche neue Anträge werden nicht als gültig betrachtet.
Link: https://orienteering.sport/the-international-orienteering-federation-support-the-ioc-executive-board-statement/