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23. Juni 2021

Das Nationalteam spricht #6: Patricia Nieke in Tschechien

Nur noch eineinhalb Wochen bis zu den lang ersehnten OL-Weltmeisterschaften der Elite um Doksy und im Isergebirge. Einige des deutschen Nationalteams blieben zur weiteren Vorbereitung nach dem 2. Trainingslager in Tschechien. Unter ihnen auch Patricia Nieke, die uns im neusten Interview Einblicke in ihre Beziehung zum WM-Land und in die WM gewährt.

Ursprünglich war geplant, die WM in Tschechien erstmals vom Bereich Sprint-OL entkoppelt als reine Wald-WM durchzuführen. Durch die Verschiebung der ersten reinen Sprint-OL-WM 2020 in Dänemark auf 2022 werden nun doch auch zu Beginn dieser 37. WM der Einzelsprint und die Sprintstaffel noch einmal in Verbindung zu den längeren Disziplinen ausgetragen. Patricias Einsätze folgen in der Woche nach dem Auftakt.

Patricia Nieke macht seit ihrer Kindheit OL. Und so ging sie schon damals mit ihrer Familie – von ihrer Heimat Dresden aus ein Katzensprung – in Nordböhmen auf Postenjagd und hegt seitdem eine besondere Beziehung zu unserem östlichen Nachbarland. Seit etlichen Jahren läuft sie neben ihrem deutschen Erstverein auch für jenen tschechischen Verein, aus dem einige Mitglieder Hauptverantwortung für die anstehende WM tragen.

Dass sie sich noch im 1. WM-Trainingslager in Tschechien eine Fußverletzung zuzog, ließ sie keinesfalls von ihrem Ziel abbringen, sondern lediglich trainingsmäßig einen Monat umsatteln und etliche Kilometer auf dem Rad zurücklegen bis sie Ende Mai wieder erfolgreich mit Karte in felsige, steinige Wälder zurückkehrte.

Nach Erklärungen zum Ablauf der WM-Mittelstrecke beantwortet sie Felix Späth noch einige Entweder-oder-Fragen, die ihrem fröhlichen Naturell entsprechen. Aber hört selbst!

 

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