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17. Mai 2022

WOD 2022 in Berlin

Der World Orienteering Day ist eine Initiative des Internationalen Orientierungssport Verbands (IOF) mit der Intention, dass jeweils im Mai weltweit die OL-Vereine für interessierte Schulen einen einfachen OL anbieten und dann melden, wie viele Teilnehmer erreicht wurden.

Am 12.05.2022 organisierte der Kaulsdorfer OLV eine Veranstaltung für Berliner Schulen aus dem Bezirk Marzahn/Hellersdorf am Kienberg und nur einen Tag später (13.05.2022) veranstaltete der LFA Berlin mit Unterstützung der Berliner Turnerschaft und dem SV IHW Alex 78 e.V. für alle Berliner Schulen eine OL-Event.

Die Hoffnung ging in Richtung 150 Teilnehmer pro Tag – gemeldet hatten dann aber ca. 100 Teilnehmer (3 Schulen) für den 12.05.2022 und ganze 23 Schulen mit insgesamt ca. 700 Schülern für den 13.05.2022. Das Org.-Team hat mit einer Klasse-Organisation, gestaffelter Anreise und Helfern aus allen Berliner Vereinen tatsächlich diese fast vollständig angetretene Völkerschaft innerhalb von drei Stunden problemlos durchgeschleust und zwar mit allem Pipapo.

Natürlich war für genügend „Erklärbären“ gesorgt, die in Kleingruppen die allerwichtigsten Dinge zum Ablauf vermittelten, während die Betreuer im Org.-Büro die Unterlagen abhholten und anschließend die SI-Chips an die einzelnen Teams (1 Team = max. 3 Personen) verteilten. Wenngleich wir in den wenigen Minuten nicht die Feinheiten des Orientierens durchdeklinieren konnten, haben die Gruppen ganz überwiegend ihre unterschiedlichen Bahnen erfolgreich absolviert, die freilich angemessen leicht waren. Dass eine Schule sogar mit eigener Beachflagge angetrat, kann wohl dem Sportlehrer zugerechnet werden, der als sehr engagiert beschrieben wurde. Überhaupt ist aufgefallen, dass die Betreuer ganz überwiegend Männer waren, wohingegen im Lehrerkollegium ansonsten die Damen klar dominieren.

Aufgefallen ist mir außerdem so eine seltsam entspannte Stimmung, die man ja auch von OL-Wiesen kennt; die diversen Schulgruppen lagerten verteilt durchaus noch etwas; manche Lehrer haben offenbar noch Teambuilding betrieben und ansonsten fand ich die jüngeren Schüler angenehmer als die älteren. Dazu beigetragen hat sicherlich auch der geordnete und ruhige Ablauf – organisiert von Daniela Zschäckel, Tobias Schwarz + Leopold Kühschelm – und natürlich die gelassene Kompetenz der Helfer.