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04. Juli 2021

WM 2021 – Unser Team läuft auf Platz 15 in der Sprintstaffel

Unsere Sprintstaffel kurz nach dem Lauf in der Laufreihenfolge Paula Starke, Felix Späth, Colin Kolbe und Leonore Winkler. Eigentlich können sie zufrieden sein - aber nach der Hälfte des Rennens haben die Fans auf mehr als Platz 15 gehofft.
Unsere Sprintstaffel kurz nach dem Lauf in der Laufreihenfolge Paula Starke, Felix Späth, Colin Kolbe und Leonore Winkler. Eigentlich können sie zufrieden sein - aber nach der Hälfte des Rennens haben die Fans auf mehr als Platz 15 gehofft.
Foto: Lutz Spranger
Unsere Sprintstaffel kurz nach dem Lauf in der Laufreihenfolge Paula Starke, Felix Späth, Colin Kolbe und Leonore Winkler. Eigentlich können sie zufrieden sein - aber nach der Hälfte des Rennens haben die Fans auf mehr als Platz 15 gehofft.
Foto: Lutz Spranger

Die Sprintstaffel gehört traditionell eher nicht zu den Schokoladendisziplinen der Deutschen. Sie sind im Schnitt noch zu langsam. Aber dieses Jahr konnte man ein spannendes Rennen des deutschen Teams und eine Steigerung seit der letzten WM-Sprintstaffel in Lettland von Platz 20 auf Platz 15 feiern.

Einschränkend sei angemerkt, dass pandemiebedingt einige Nationen der WM in diesem Jahr fernbleiben mussten.

Dabei sah es zwischendurch nach einer noch besseren Position aus. Paula Starke bekam als Startläuferin zwar bereits über zwei Minuten von der Schwedin Tove Alexandersson mit, hielt mit Position 16 aber den Anschluss in einer illustren Verfolgergruppe. Sie berichtete über keine großen Orientierungsprobleme. Felix Späth lief ein souveränes Rennen und belohnte sein Team mit einer Verbesserung um vier Plätze. Entsprechend motiviert startete Colin Kolbe an Position drei. Lag es an der Übermotivation? Jedenfalls steuerte Colin eine Passage zwischen einem Haus und einem Zaun an von der er augenblicklich meinte, dass sie wohl gesperrt sein könnte. Zurücklaufen und nervöse Folgefehler kosteten über eine Minute. Ohne diesen Zeitverlust hätte Leonore Winkler an der Schlussposition an Position 12 oder 13 einlaufen können. Aber das ist Sprint – jeder minimale Fehler kostet Platzierungen und lässt Fans gequält stöhnen. Leonore konnte immerhin die schnellen Italiener auf Abstand halten. Der Platz 15 statt 16 wurde übrigens durch einen Fehlstempel der Ukrainer ermöglicht. Man sieht – es gibt Schlimmeres als eine Minute Zeitverlust.

Vorne war das Rennen nicht minder spannend. Zwar feierten die Schweden mit einem recht klaren Start-Ziel-Sieg die Wiederholung ihres letzten WM-Siegs in dieser Disziplin. Dahinter gab es aber viele spannende Positionskämpfe der Favoritenstaffeln. Platz zwei geht an Norwegen und (nur) die Bronzemedaille geht an die Schweiz.

Umrahmt wurde das einstündige Rennen bei optimalem Laufwetter im Schlossgelände Doksys von der Eröffnungszeremonie mit Colin Kolbe als Fahnenträger, der Medaillenübergabe für die beiden Sprintdisziplinen.

Die erlaubten, anwesenden Fans waren wieder begeistert von dem spannenden Rennen. Einige wenige Deutsche waren vor Ort, aber leider ohne Flagge. Vielleicht locken ja die kommenden Rennen – die Mitteldistanz findet mit Qualifikation und Finale am Mittwoch statt – noch ein paar mehr Deutsche in die Zielarenen. Ein negativer Corona-Test vor Ort erlaubt den Eintritt. Wenn das keine Option ist, lohnt es auf jeden Fall, die Fernsehaufzeichnung anzuschauen – rasanter Sport für schlaue Menschen!

Weltmeisterschaften 2021 - Sprintstaffel

Frau – Mann – Mann – Frau    je rund 4 km Luftlinie 

 1    Schweden (Alexandersson, Svensk, Bergman, Hagstrom)  62:19

 2    Norwegen (Bjornstad, Heimdal, Hubmann, Benjaminsen)  62:45

 3    Schweiz (Aebersold, Hadorn, Fosser, Roos)            62:48

15    Deutschland (Starke, Späth, Kolbe, Winkler)         69:43
Paula Starke läuft, wie bei der letzten WM-Sprintstaffel, den Massenstart in Doksy. Paula Starke läuft, wie bei der letzten WM-Sprintstaffel, den Massenstart in Doksy.
Paula Starke läuft, wie bei der letzten WM-Sprintstaffel, den Massenstart in Doksy.
Foto: Lutz Spranger
Paula Starke läuft, wie bei der letzten WM-Sprintstaffel, den Massenstart in Doksy.
Foto: Lutz Spranger
Felix Späth kämpft unser Team als zweiter Läufer von Rang 16 auf 12 und übergibt auf einen hochmotivierten Colin Kolbe, zusammen mit Ungarn und Russland. Felix Späth kämpft unser Team als zweiter Läufer von Rang 16 auf 12 und übergibt auf einen hochmotivierten Colin Kolbe, zusammen mit Ungarn und Russland.
Felix Späth kämpft unser Team als zweiter Läufer von Rang 16 auf 12 und übergibt auf einen hochmotivierten Colin Kolbe, zusammen mit Ungarn und Russland.
Foto: Lutz Spranger
Felix Späth kämpft unser Team als zweiter Läufer von Rang 16 auf 12 und übergibt auf einen hochmotivierten Colin Kolbe, zusammen mit Ungarn und Russland.
Foto: Lutz Spranger
Leonore Winkler hält die Position 15 als Schlussläuferin, hier während der Arenapassage auf halber Strecke. Leonore Winkler hält die Position 15 als Schlussläuferin, hier während der Arenapassage auf halber Strecke.
Leonore Winkler hält die Position 15 als Schlussläuferin, hier während der Arenapassage auf halber Strecke.
Foto: Lutz Spranger
Leonore Winkler hält die Position 15 als Schlussläuferin, hier während der Arenapassage auf halber Strecke.
Foto: Lutz Spranger

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