Orientierungssport
Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland Orientierungssport
Deutschland
OL
OL
MTB-O
MTB-O
Ski-OL
Ski-OL
Trail-O
Trail-O
Was ist OL? Geschichte ↗ Historische Unterlagen ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Breitensport – Rahmenangebote für Kinder und Erwachsene – Orientierungslauf in der Schule – Festpostennetze und Stadt-OL – Interaktive Angebote mit MapRun – Breitensport-Angebote des DTB OL in der Bundeswehr Förderverein OL Internet-Links ↗ Vereine ↗ Mediencenter ↗ Kartenverzeichnis
Termine Ergebnisse ↗ O-Manager Aktuelles Geländesperren Bundesrangliste OL
Deutsche Meisterschaften
Überblick DM Langdistanz DM Mitteldistanz DM Sprint DM KnockOut-Sprint DM Staffel DM Sprintstaffel
Deutsche Park Tour Jugendländervergleichskampf OL-Weltcup OL-Weltrangliste ↗ Startlizenzen ↗ RouteGadget
Übersicht Elitekader Nachwuchskader Trainer
↗ Allgemeine Dokumente ↗ Wettkampfwesen ↗ Spitzensport ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Kartenwesen ↗ Öffentlichkeitsarbeit ↗ Breitensport ↗ Umwelt & Naturschutz ↗ Protokolle Bundestagung
↗ Schwarzes Brett ↗ Forum ↗ Stellenbörse ↗ Umfragen
OL OL

04. November 2022

Reichenbach wird 14. über die JWOC Mitteldistanz

IMG 20221104 WA0015
Anselm Reichenbach
Foto: Kell Sønnichsen
Anselm Reichenbach
Foto: Kell Sønnichsen

Nur 2:03 Minuten Rückstand standen am Ende für Anselm Reichenbach zubuche. Ein so geringer Rückstand zeigt eindrücklich, wie eng das Rennen über die JWOC Mitteldistanz war. Der Sieg ging etwas überraschend an den Ungar Zoltan Bujdoso. Das Damenrennen dominierte die Schwedin Hanna Lundberg von Beginn an.

Zwei unterschiedliche Geländeteile beherrschten den Wettkampf. Die erste Hälfte war sehr offen und schnell. Große Felsplatten bedeckten den Boden, dazwischen offener Kiefernwald oder raue Offenflächen. Schon zum ersten Posten ging es über das Plateau hinweg und in den Hang hinein, an dem die LäuferInnen sich bis zum zehnten Posten entlanghangelten. Nach einer Straßenpassage änderte sich das Gelände. Unübersichtliche, kleine Dickichte beherrschten das Kartenbild, es galt die Höhenformationen sicher zu lesen und auf den Weg auf den im Gelände gut erkennbaren, offeneren Streifen zwischen den Grüns zu finden.

Anselm berichtete von einem kontrollierten Rennen. Schon mit diesem Vorsatz ging er in den Wettkampf, und dieser Plan ging genau auf. Er machte den ganzen Lauf keine größeren Fehler, sein Tempo war nie besonders hoch. Viel besser, so sagte er, hätte das Ergebnis nicht sein können. Er profitierte auch zusätzlich davon, dass der spätere Sieger Zoltan Bujdoso an Posten 5 hinter ihm auftauchte. Das gab zusätzliche Sicherheit und wechselnd führten beide einander über den Kurs. Nicht nur für Anselm wird sich diese Zusammenarbeit ausgezahlt haben.
Nur eine gute Minute mehr Rückstand hatte Lucas Imbsweiler. 3:25 Minuten standen für ihn zu Buche, das reichte für den 36. Platz. Wie der Rest des Teams auch ging auch er mit dem Ziel an den Start nicht maximal zu laufen, um so o-technische Fehler zu vermeiden. Ihm unterliefen nur Kleinigkeiten, und so schwärmte er anschließend zufrieden von dem tollen Gelände. Einzig der Geländewechsel klappte nicht hundertprozentig. Er machte zwar keinen Fehler, wurde aber unsicherer, was sicherlich auch einige Sekunden kostete.
Die weiteren deutschen Herren erreichten Rang 71 (Konrad Stamer, +6:48), 78 (Konstantin Kunckel, +7:39) und 89 (Marek Pompe, +9:24). Alles sind keine großen Rückstände, was einmal mehr zeigt, wie eng dieses Rennen war.

Beste deutsche Dame war Marlene Fritz auf Rang 42 (+8:45). Dicht hinter ihr folgten Julia Fritz (47., +9:36), Emma Caspari (48., +9:40) und Lone Pompe (54., +10:21). Anna Mühlstädt erreichte Rang 94 (+20:29), Franka Klein überlief den dritten Posten und wurde aus der Wertung genommen. Eine Platzierung in den besten 50 in ihrem Alter ist für die jungen Damen sowieso schon eine richtig gute Leistung, auch der auf den ersten Blick große Rückstand relativiert sich noch etwas: Siegerin Hanna Lundberg hatte fast drei Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Marlene sagte im Ziel, dass sie in Teilen sicherlich schneller hätte laufen können. Aber wie für die Herren auch galt es, Fehler zu minimieren. Die Erfahrung im Trainingslager zu Pfingsten hatte gezeigt, dass es schwer ist, sich in dem Gelände wieder einzulesen.

Ein früher Starter im Feld der Herren war Nathan Marchand (FRA). Beim JEC Anfang Oktober konnte er schon seine Klasse zeigen, jetzt setzte er früh eine Bestzeit, an der sich viele nachfolgende Läufer die Zähne ausbeißen sollten und eine Wiederholung seines Siegs beim JEC schien möglich. Am Ende reichte es zu Platz 10, 1:18 hinter dem Sieger. Der Sieg bei den Herren ging wie zuvor schon geschrieben in einer Zeit von 24:20 Minuten an Zoltan Bujdoso aus Ungarn. Etwas überraschend ist dieser Sieg sicherlich, da er sich gegen höhergehandelte Namen durchsetzen konnte, zumindest in den erweiterten Favoritenkreis war er aber dennoch zu zählen. Nicht umsonst startet er auch bereits schon auf Eliteniveau für die ungarische Nationalmannschaft. Mit neunzehn Sekunden Vorsprung verwies er Edvin Nilsson (SWE) auf Rang zwei, dritter wurde Touku Seppa (FIN) mit weiteren drei Sekunden Rückstand.

Auch bei den Damen mischte eine Ungarin vorn mit. Die junge Rita Maramarosi setzte eine frühe Bestzeit von 27:07 Minuten. Kurz nach ihr kam mit Salla Isoheranen eine Finnin, die ihr diese Position schon wieder streitig zu machen schien. Im Geländewechsel nach Posten 10 verlor Isoherranen jedoch noch mehr Zeit als ihre ungarische Konkurrentin und musste sich mit fünf Sekunden Rückstand und schließlich Platz 5 begnügen. Um 39 Sekunden wurden beide in der Folge von Eeva Liina Ojanaho (FIN) geschlagen. Und dann kam ein Auftritt, der die Konkurrenz schon etwas machtlos zurückließ. Nach einer etwas seltsamen aber auch sicheren Route zum ersten Posten zeigte Hanna Lundberg ihre Klasse und distanzierte die Konkurrenz beständig weiter. Ins Ziel lief sie in einer Zeit von 23:18 Minuten und untermauerte ihre Favoritenrolle. Am Ende waren das 2:50 Minuten Vorsprung auf die Silbermedaille. Die ging an Lundbergs Landsfrau Elsa Sonesson, die eine sehr sichere Leistung ablieferte und auf die Fehler ihre direkten Konkurrentinnen verzichtete.

Am morgigen Samstag geht es mit der Waldstaffel weiter. Die Damen starten um 11 Uhr deutscher Zeit, zwei Stunden später gehen die Herren an den Start. Topfavoritinnen dürften nach der heutigen Leistung die Schwedinnen sein, aber auch das Team aus Finnland möchte in der Damenkonkurrenz sicherlich mitreden. Offener ist das Geschehen bei den Herren. Mannschaftlich am geschlossensten zeigten sich heute die Schweizer. Daneben sind wie üblich die Skandinavier nicht außenvor zu lassen. Frankreich und Ungarn könnten Teams sein, die bei groben Patzern der Konkurrenz profitieren.

IMG 20221104 WA0007 IMG 20221104 WA0007
Franka Klein
Foto: Kell Sønnichsen
Franka Klein
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0008 IMG 20221104 WA0008
Marek Pompe
Foto: Kell Sønnichsen
Marek Pompe
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0009 IMG 20221104 WA0009
Lone Pompe
Foto: Kell Sønnichsen
Lone Pompe
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0010 IMG 20221104 WA0010
Lucas Imbsweiler
Foto: Kell Sønnichsen
Lucas Imbsweiler
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0011 IMG 20221104 WA0011
Anna Mühlstädt
Foto: Kell Sønnichsen
Anna Mühlstädt
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0012 IMG 20221104 WA0012
Konrad Stamer
Foto: Kell Sønnichsen
Konrad Stamer
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0013 IMG 20221104 WA0013
Marlene Fritz
Foto: Kell Sønnichsen
Marlene Fritz
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0014 IMG 20221104 WA0014
Emma Caspari
Foto: Kell Sønnichsen
Emma Caspari
Foto: Kell Sønnichsen
IMG 20221104 WA0002 IMG 20221104 WA0002
Konstantin Kunckel
Foto: Susana Luzir
Konstantin Kunckel
Foto: Susana Luzir
313996514 496994529138220 5474998400755936027 n 313996514 496994529138220 5474998400755936027 n
Der spätere Sieger Zoltan Bujdoso im Wettkampf.
Foto: Susana Luzir
Der spätere Sieger Zoltan Bujdoso im Wettkampf.
Foto: Susana Luzir
313434274 496995505804789 1995175781162277133 n 313434274 496995505804789 1995175781162277133 n
Siegerpodest der Herren mit Edvin Nilsson, Zoltan Bujdoso und Touku Seppa.
Foto: Susana Luzir
Siegerpodest der Herren mit Edvin Nilsson, Zoltan Bujdoso und Touku Seppa.
Foto: Susana Luzir
314009802 496995552471451 5948362995309065002 n 314009802 496995552471451 5948362995309065002 n
Die Siegerinnen der JWOC 2022 Mitteldistanz: Elsa Sonesson, Hanna Lundberg und Eeva Liina Ojanaho.
Foto: Susana Luzir
Die Siegerinnen der JWOC 2022 Mitteldistanz: Elsa Sonesson, Hanna Lundberg und Eeva Liina Ojanaho.
Foto: Susana Luzir

Mehr:
Ergebnis JWOC Mitteldistanz

Leon Kollenbach
JWOC Part 2
JWOC Part 2 JWOC Part 2
Voriger Artikel
JWOC Staffel
JWOC Staffel
Nächster Artikel
Verhaltenskodex
Partner
Förderverein Orientierungslauf

Information zur Werbung
Advertising Information

DOSV
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV
Impressum | Datenschutzhinweise | Kontakt

© 2001-2026 DOSV