10. September 2023
Junioren Europa-Cup in Belgien
Im belgischen Virton verglichen sich vom 26. – 28. August insgesamt 13 Nationen beim Junioren-Europa-Cup (JEC). Gelaufen wurde eine Mitteldistanz, eine Langdistanz und eine Staffelentscheidung in den Altersklassen 18 und 20. Die deutsche Auswahlmannschaft lief in den Einzelrennen mehrfach in die Diplomränge.
Traditionell wird der JEC zum Ende des Jahres wechselseitig durch 6 verschiedene Nationen Mitteleuropas ausgetragen. Im vergangenen Jahr starteten die Nachwuchskader aus ganz Europa parallel zum deutschen Meisterschaftswochenende im Harz. Da die Wettkämpfe aufgrund der belgischen Jagd diesmal eher in der Saison gelaufen wurden, waren Nationen wie die Schweiz nicht vertreten. Aus Deutschland waren insgesamt 14 Nachwuchsläufer und 2 Trainer in die Region ganz im Süden Belgiens, unweit der Grenze zu Frankreich und Luxemburg gereist.
Zum Auftakt ging es am Samstag über die Mitteldistanz. Im abwechslungsreichen hügeligen Gelände variierte die Sichtbarkeit und Belaufbarkeit zwischen sehr gut und eher mäßig. Immer wieder war die Feinorientierung gefordert. Das Mitteldistanzrennen beendeten Julia Fritz (W20 / OL Team Filder) und Loic Dequiedt (H18 / SV Robotron Dresden) als bestplatzierte Deutsche auf Rang 6.
Das Gelände zur Langdistanz am Sonntag war ähnlich zum vorhergehenden Tag. Hinzu kamen im abwechslungsreichen Rennen spannende Routenwahlen und teilweise knifflige grüne Hangposten. Aus dem deutschen Team liefen Stanja Lindig (W18 / SSV Planeta Radebeul) und Loic Dequiedt (H18 / SV Robotron Dresden) jeweils auf den 6. Rang.
Die abschließende Staffel am Montag beendeten die deutschen Damen auf Rang 7 und die Herren auf Rang 14 der unbereinigten Wertung mit mehreren Teams einzelner Nationen.
Im Nationenranking kam Deutschland beim Vergleichswettkampf auf Rang 5. Der Gesamtsieg ging knapp an Frankreich vor Tschechien und Finnland.
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