20. August 2023
WMOC 2023: Langdistanz
Die Langdistanz bildete den Abschluss der diesjährigen Seniorenweltmeisterschaften im slowakischen Košice. Mit einer Silbermedaille in der M65 durch Emil Kimmig gelang ein erfolgreicher Abschluss.
Nach einem Ruhetag mit einem Training in einem beachbarten Gelände ging es heute an den Start zum letzten großen Lauf der diesjährigen WMOC.
Auch das Wetter spielte wieder mit, obwohl der Sprecher vor dem Lauf Gewitterschauer angekündigt hatte.
Heute hielt ich gefühlt die größte OL-Karte meines Lebens in der Hand, 495mm x 445mm! Im Gegensatz dazu waren relativ wenige Posten auf den Bahnen (z.B. M60-A, 6,9km mit 9 Posten). Die entsprechend langen Linien zwischen den Posten erschwerten die Bahnplanung. Die Meinungen dazu, ob so etwas Spaß macht, gehen sicher auseinander.
Die "versprochenen" Dolinen gab es in großer Anzahl und in verschieden Größen im gesamten Gelände: im ersten Teil der Bahn in relativ gut belaufbarem Wald, im zweiten Teil in mehr oder weniger offenem Gelände und dann sogar noch in "hellgrünen" Bereichen. Damit sind die deutschen Läufer vermutlich nicht so gut zurecht gekommen. Am Ende gab es nur einen Podestplatz für sie. Emil Kimmig holte die Silbermedaille in der H65.
Aber auch der 7. Platz von Wiebke Sihver und der 5. von Nils Schmiedeberg sind in dem gut besetzten Feld sicher beachtenswert.
Damit ist die diesjährige WMOC Geschichte. Nach der WUOC 2006 und der JWOC 2012 ist es die dritte große OL-Veranstaltung, die in Košice stattfand. Obwohl zweimal dafür Anlauf genommen werden musste, wurde sie von den slowakischen Sportfreunden mit viel Enthusiasmus professionell organisiert und durchgeführt. Mit tatkräftiger Unterstützung von über 250 freiwilligen Helfern aus der ganzen Slowakischen Republik und sogar 14 ausländischen Unterstützern stemmten sie den gewaltigen Arbeitsaufwand der 5 Wettkämpfe in 5 Arenen. Und alles funktionierte perfekt: von der Ausschilderung, über die Parkplatzeinweisung, Start, Zieleinlauf, Dixies, Wasserversorgung, Verpflegung, Startlisten- und Ergebnisbildschirmen bis zu Duschen, Schattenplätzen und den Informationen auf der Veranstalter-Website.
Auch wenn als Schirmherr der slowakische Premierminister fungierte, lag sicher die Hauptarbeit bei den slowakischen Sportfreunden, denen ich dafür große Achtung zolle und wünsche, dass es den Sportfreunden im OL-Finnland im nächsten Jahr mindestens genausogut gelingen möge.
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Offizielles Ergebnis