Orientierungssport
Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland Orientierungssport
Deutschland
OL
OL
MTB-O
MTB-O
Ski-OL
Ski-OL
Trail-O
Trail-O
Was ist OL? Geschichte ↗ Historische Unterlagen ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Breitensport – Rahmenangebote für Kinder und Erwachsene – Orientierungslauf in der Schule – Festpostennetze und Stadt-OL – Interaktive Angebote mit MapRun – Breitensport-Angebote des DTB OL in der Bundeswehr Förderverein OL Internet-Links ↗ Vereine ↗ Mediencenter ↗ Kartenverzeichnis
Termine Ergebnisse ↗ O-Manager Aktuelles Geländesperren Bundesrangliste OL
Deutsche Meisterschaften
Überblick DM Langdistanz DM Mitteldistanz DM Sprint DM KnockOut-Sprint DM Staffel DM Sprintstaffel
Deutsche Park Tour Jugendländervergleichskampf OL-Weltcup OL-Weltrangliste ↗ Startlizenzen ↗ RouteGadget
Übersicht Elitekader Nachwuchskader Trainer
↗ Allgemeine Dokumente ↗ Wettkampfwesen ↗ Spitzensport ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Kartenwesen ↗ Öffentlichkeitsarbeit ↗ Breitensport ↗ Umwelt & Naturschutz ↗ Protokolle Bundestagung
↗ Schwarzes Brett ↗ Forum ↗ Stellenbörse ↗ Umfragen
OL OL

28. September 2019

JEC-Langstrecke: Casanova erneut überzeugend

Zur heutigen Langdistanz standen wie bereits zum Sprint unterschiedliche Nationen ganz oben auf dem Podest. Über erste Plätze konnten sich Ungarn (Csilla Gardonyi, W18), Frankreich (Romain Discher, M18) und die Schweiz (Chamuel Zbinden, M20) freuen. Die Klasse W20 musste nach einem eingegangenen Protest annulliert werden. Bester Deutscher war Riccardo Casanova (OLG Regensburg), der sich Rang 16 erlief.

news 2502a
Das JEC-Team.
Foto: Nina Döllgast
Das JEC-Team.
Foto: Nina Döllgast

Eine gute Stunde dauerte die Anfahrt vom Quartier in der Ardèche-Ebene aus zum auf 1365 m gelegenen Wettkampfzentrum, bei der die wunderschöne Landschaft schon auf große Begeisterung stieß. Der alpine Charakter bestätigte sich beim Ablaufen der Warmup-Map: viele Höhenmeter, viele kleine Bachläufe und teils steiniger Untergrund erwarteten die Athleten. Auch Almwiesen mit weidenden Kühen galt es zu überqueren, dazu gab es sehr steile Skihänge und die Belaufbarkeit einschränkendes Unterholz. Besonders die Juniorenbahnen beinhalteten mehrere großräumige Routenwahlen, zu deren Entscheidung nicht nur ein Blick auf die Karte genügte. Häufig waren Umlaufrouten die schnellere Variante, auch wenn dadurch einige Meter zur angegebenen Luftlinie von bis zu 8,77 km (M20) hinzukamen.

news 2502b
Marit Wersin beim JEC
Foto: Nina Döllgast
Marit Wersin beim JEC
Foto: Nina Döllgast

Die deutschen Athleten beschrieben ihre Bahnen mehrheitlich als physisch sehr fordernd. Lange Bergaufpassagen kosteten viel Kraft, die dann danach fehlte. Die Routenwahlen konnten auch durch gute Vorbereitung mehrheitlich gut gelöst werden, größere Probleme gab es eher bei Routenausführung und Feinorientierung im Postenraum. Dabei stellte sich vor allem das detailarme Gebiet auf dem Plateau als Herausforderung heraus. In W18 konnte diesmal Charlotte Leonhardt (IHW Alex Berlin) mit Rang 45 das beste Ergebnis liefern. Die 18-Jährige war mit ihrer Physis zwar nicht komplett zufrieden, konnte aber technisch eine solide Leistung zeigen. Unterschiedlich verlief es für Anton Silier (Preetzer TSV) und Lucas Imbsweiler (TV Oberbexbach) in M18, trotzdem konnten knapp hintereinander die Plätze 30 und 32 erreicht werden. Während Anton mit zwei Routenwahlen haderte und physisch nicht ganz mithalten konnte, verhinderte bei Lucas ein einziger Posten ein besseres Ergebnis, das tempomäßig durchaus möglich gewesen wäre. Riccardo Casanova (M20) analysierte keine entscheidenden Routenwahlfehler, durch kleine Konzentrationslücken war er mit seiner Routenausführung jedoch nicht immer zu 100 % zufrieden. Daraus resultierten kleinere Zeitverluste, die ihn in der Summe ca. 2 Minuten kosteten. Physisch konnte er sich seine Kräfte gut einteilen und ein konstantes Rennen abliefern, das er mit genau sechs Minuten Rückstand auf Platz 16 beendete. Ann-Charlotte Spangenberg (TG Münden) musste wie ein Großteil der anderen W20-Starterinnen am ersten Posten feststellen, dass weder SI-Station noch Postenvormarkierung mit Codenummer vorhanden waren. Nach kurzer Irritation setzte sie ihren Lauf ohne größere Fehler fort, konnte aber physisch nicht mit der Spitze mithalten. Nach einem zu Recht eingegangenen Protest musste die Kategorie schließlich annulliert werden, weswegen bei der Siegerehrung leider nur drei Klassen geehrt werden konnten.

news 2502c
Karte Langdistanz
Foto: Nina Döllgast
Karte Langdistanz
Foto: Nina Döllgast

Zur morgigen Staffel wird die Athleten in Vesseaux ein komplett anderes Gelände erwarten. Charakteristisch sind dabei offene, mit Büschen bewachsene Bereiche, viele Erosionsrinnen und kleinere, als 'aggressive Vegetation' beschriebene Dickichte. Deutschland wird mit zwei Juniorinnen- und vier Juniorenteams antreten. Die Massenstarts werden 9:30 Uhr (W20) und 9:45 Uhr (M20) stattfinden.

Mehr:
Ergebnisse Langdistanz

Nina Döllgast
OL-Weltcup Knock-out Sprint
OL-Weltcup Knock-out Sprint
Voriger Artikel
OL-Weltcup über die Sprintdistanz
OL-Weltcup über die Sprintdistanz
Nächster Artikel
Verhaltenskodex
Partner
Förderverein Orientierungslauf

Information zur Werbung
Advertising Information

DOSV
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV
Impressum | Datenschutzhinweise | Kontakt

© 2001-2026 DOSV