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22. Juni 2022

DHM und Nominierung WUOC

Bei heißen Temperaturen von bis zu 36°C fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Hochschulmeisterschaften DHM 2022 bei München statt. Ein ganz herzlicher Dank geht an den Verein OC München und an den Zentralen Münchner Hochschulsport für die sehr engagierte Ausrichtung im wunderbaren Olympiapark und in der Region München. Teodor Yordanov hat gemeinsam mit seinem Team eine wirklich professionell organisierte Veranstaltung in der Kombination von Deutscher Hochschulmeisterschaft DHM, Alpe Adria Cup 2022 und Bayerischen Meisterschaften vorbereitet und erfolgreich durchgeführt. Es hat sich wirklich gelohnt dabei zu sein.

Nach einem Parktour-Sprint am Donnerstag im Olympiadorf, gleichzeitig Auftakt zum Alpe Adria Cup, begannen die Hochschulmeisterschaften mit der Staffel am Freitag. Es wurden verlängerte Sprintstrecken gelaufen. Zunächst führten die Bahnen über die Brücken und Hügel im eindrucksvollen Olympiapark. Sehr laufbetont, denn Bahnleger Teodor Yordanov verfolgte damit das Ziel, dass die LäuferInnen im Schlussteil unter Höchstbelastung in das ehemalige Olympische Dorf liefen. Hier warteten zunächst viele parallele Wohnappartments, danach komplexe, mehretagige Strukturen auf die LäuferInnen. Der Ausrichter demonstrierte dabei das gewachsene Potential, das die neue Kartennorm bietet. Mit Siegerzeiten von etwa dreißig Minuten pro Strecke erreichten die LäuferInnen schließlich das Ziel, auch wenn viele Teams noch etwas Zeit an den vielen Treppen und Brücken verloren. Bei den Damen gewann die Staffel der Uni Göttingen vor den Universitätsteams aus München und Regensburg. Die Herrenkonkurrenz wiederum wurde von der Uni Regensburg gewonnen, das KIT Karlsruhe landete auf Platz zwei vor dem Team der Uni Göttingen.

Am Samstag folgte die Langdistanz in Mörlbach nahe Starnberg. Relativ flaches, durch Gletscher geformtes Terrain bot einen angemessenen Rahmen. Gut belaufbarer, offener Buchen- oder Fichtenwald wechselte stetig mit Unterbewuchs-Passagen. Trotz Hitze und physisch sehr herausfordernder Bahnen genossen sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wettkampf sehr. Die Damenkonkurrenz gewann Birte Friedrichs für die Uni Hannover vor Paula Starke (Uni Göttingen) und Meike Hennseler von der Uni Jena. Ole Hennseler (HAWK Göttingen) lief die schnellste Zeit der Männer, es folgten Riccardo Casanova (Uni Regensburg) und Anton Silier (Uni Uppsala).

Den Abschluss bildete eine Mitteldistanz am Sonntag in Kastensee. Zwar wurde sie nicht für die Hochschulmeisterschaften gewertet, zahlreiche Studierende nahmen trotzdem an den Wettkämpfen teil. Der Wettkampf bildete außerdem auch den Abschluss für den Alpe Adria Cup 2022, mit äußerst positivem Ergebnis für die einzige deutsche Region, die in diesem Wettkampf gewertet wird. Zum ersten Mal gewann die Region Bayern diesen Mehrtageswettkampf.

Im Anschluss an das Wochenende wurde das Team für die WUOC 2022 durch den Hochschulsportbeauftragten Nikolaus Risch benannt. Vorbehaltlich der Zustimmung durch den adh-Vorstand wird das Team am 15. August nach Biel/Magglingen in der Schweiz zur Studierenden-Weltmeisterschaft anreisen. Das Team umfasst fünf Herren und vier Damen und wird durch Cheftrainer und Delegationsleiter Nikolaus Risch sowie Co-Trainer und Physio Veit Slodowski betreut.

Herren

Colin Kolbe
Erik Döhler
Ole Hennseler
Riccardo Casanova
Anton Silier

Ersatz: Timon Lorenz

 

Damen

Birte Friedrichs
Sophie Kraus
Meike Hennseler
Kaatje Fantini

Ersatz: Mareike Seeger

 

Ergebnisse DHM Staffel

Damen

  1. Uni Göttingen (P. Buchholz, K. Linke, P. Starke) 1:41:29
  2. Uni München (V. Engl, S. Schöps, U. Tomarovskaja) 1:53:58
  3. Uni Regensburg (J. Hertel, M. Lehner, S. Kraus) 1:54:34

Herren

  1. Uni Regensburg (T. Lorenz, L. Janischowsky, R. Casanova) 1:32:46
  2. KIT Karlsruhe (L. Imbsweiler, A. Tóth, K. Sass) 1:38:43
  3. Uni Göttingen (L. Kollenbach, E. Sasse, O. Hennseler) 1:46:58

Ergebnisse DHM Einzel:

Damen

  1. Birte Friedrichs (Uni Hannover) 1:01:03
  2. Paula Starke (Uni Göttingen) 1:04:48
  3. Meike Hennseler (Uni Jena) 1:13:46

Herren

  1. Ole Hennseler (HAWK Göttingen) 1:21:42
  2. Riccardo Casanova (Uni Regensburg) 1:22:16
  3. Anton Silier (Uni Uppsala) 1:27:42

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