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18. Januar 2021

Deutschlands beste O-Sport-Karten und -Gelände #18

Meenzer Dom
Karte von "Elitetipp-Chef" Ingo Horst, der sich auch bereits an der "beste-Karte"-Serie beteiligte, Der Name der Karte von 2013 steht umgangssprachlich für den Mainzer Dom.
Karte von "Elitetipp-Chef" Ingo Horst, der sich auch bereits an der "beste-Karte"-Serie beteiligte, Der Name der Karte von 2013 steht umgangssprachlich für den Mainzer Dom.

Wir nähern uns mit dieser Serie dem Ende. Sven Hommen stellt uns kurz und knackig eine Sprintkarte vor. Ihn beeinflusste nach eigenen Worten die läuferisch geprägte Bottroper OL-Schule. Nach seinem Wohnortwechsel nach Potsdam wechselte er vom DJK Adler 07 Bottrop zum SV IHW Alex Berlin. Vor über 17 Jahren gründete er mit Ralph Körner die Deutsche Park Tour. Seit vier Jahren ist er Co-Trainer des OL-Nationalkaders, nachdem er früher selbst die Kaderlaufbahn durchlief: vom D-Kader Westfalen über Jugend-/ Junioren- bis zum B-Kader. So nahm er auch an JWM, Weltcup und Militär-WM im OL als auch im Crosslauf teil und behauptete sich später auch als Organisator, Bahnleger und Technischer Delegierter (u.a. als Event Director World Games 2005 in Bottrop und z.B. als Bahnleger für die WMOC 2012 im und am Westharz).

Welches kartierte Gelände (eine Karte) ist für dich am technisch anspruchsvollsten?
Meine Wahl ist auf die Karte "Meenzer Dom" von Ingo Horst gefallen.

Warum genau diese Karte?
Mein Favorit sind große innerstädtische Gebiete, die im Idealfall wenig Verkehr haben, zusätzlich evtl. die ein oder andere weitere Ebene und z.B. Schul- oder Wohngebiete integrieren. Problem hierbei ist oft, dass es sich dann meist um Fußgängerzonen handelt und diese sehr bevölkert sind, was das Laufen schwierig macht. Die Mainzer Karte habe ich gewählt, weil sie vieles integriert: interessante Routenwahlen durch die unsymmetrische Bebauung, mehrere Ebenen, kleine Gassen, die Möglichkeit interessante Postenstandorte auch in Hinterhöfen zu wählen.

Welches Training eignet sich auf dieser Karte am besten?
Klassische Sprints, aber auch kurze Sprintintervalle oder Staffelstarts (vllt. nicht gerade Samstag morgens)

In welchem deutschen, lange nicht kartierten bzw. unkartierten Gelände würdest du gerne einmal laufen und warum?
Ich freue mich auf die Vielfalt der Städte bei den Parktour-Sprints. In Erinnerung sind mir Gebiete geblieben wie Görlitz, Regensburg, Überraschungen wie Senftenberg oder der Überseering in Hamburg. Dort würde ich gerne mal wieder hin. Ich bin mir aber sicher, dass es ganz viele Gebiete wie Altstädte aber auch Neubaugebiete, wie hier bei mir in Potsdam gibt, die sich ideal für Sprints eignen (auch wenn ich es vielleicht in manchen Gebieten bei Trainings belassen würde).

Welchen geografischen Vorteil siehst du für Sprint OL allgemein in OL-Deutschland?
Deutschland bietet eine große Vielfalt, wir können eine Vielzahl von relevanten Geländen abdecken und uns grundsätzlich gut auf jede Art von Sprint vorbereiten. Trotzdem schaffen es die Ausrichter der Parktour-Wettkämpfe immer wieder neue und spannende Gelände auszuwählen, mit denen man nicht rechnet.

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Sven (rechts) als Trainer mit dem "Sprint-Team" bei der OL-WM 2018 in Riga, Lettland, Foto: Fred Härtelt
Sven (rechts) als Trainer mit dem "Sprint-Team" bei der OL-WM 2018 in Riga, Lettland, Foto: Fred Härtelt
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Sven 2019 als Läufer, Foto: Nationalteam
Sven 2019 als Läufer, Foto: Nationalteam
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Sven 2019 als Postensetzer bei der letzten DM Lang, Foto: Christiane Lang
Sven 2019 als Postensetzer bei der letzten DM Lang, Foto: Christiane Lang

Mehr:
Deutsche Parktour
OL-Homepage DJK Adler 07 Bottrop
OL-Homepage SV IHW Alex Berlin 78

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