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14. März 2011

Anspruchsvoller OL-Sport beim Lipica Open in Slowenien

Zwei anspruchsvolle Wettkämpfe erlebten die rund 800 Teilnehmer des Lipica Open im Westen Sloweniens. Schon seit Jahren lockt der internationale 2-Tage-OL zum Saisonbeginn viele Top-Läufer ins diffizile Karstgelände rund um den für die weißen Lipizzanerpferde berühmten Ort Lipica - so auch bei der 20. Auflage mit einer Mitteldistanz nahe Lipica und einer Langdistanz bei Dutovlje.

Durchweg trockenes und weitgehend sonniges Wetter mit angenehm milden Temperaturen begleitete die Starter aus 14 Nationen. Beide Wettkämpfe zeichneten sich durch das bekannt schwere Negativrelief des Karstgebietes mit seinen zahlreichen Dolinen und Felslöchern aus. Vor allem auf der Mitteldistanz-Etappe zum Auftakt kam eine besonders schwere Belaufbarkeit des Geländes durch kraftraubende Geröll- und Blockfelder hinzu. Eine große Orientierungshilfe boten an beiden Tagen einmal mehr die zahlreichen Steinmauern, die sich kreuz und quer durchs Gelände zogen. Gute Karten und eine ansprechende Bahnlegung waren ein Gewinn, leider fielen jedoch auch Mängel in der Rahmenorganisation, wie nicht ausreichende Getränke im Ziel, ein trotz Einzeichnung in der Karte nicht vorhandener Getränkeposten über die kraftraubende Langdistanz oder fehlende Verpflegungsmöglichkeiten im Zielareal negativ auf.

In der Herrenelite siegte Adam Chromy aus Tschechien vor David Schneider aus der Schweiz und Zsolt Lenkei aus Ungarn, in der Damenelite stand Inga Dambe aus Lettland vor Nicole Scalet aus Italien und Patrizia Stögerer aus Österreich ganz oben auf dem Treppchen. Die wenigen deutschen Teilnehmer konnten leider in keiner der Kategorien im Kampf um den Sieg eingreifen. Die beste deutsche Platzierung erreichte Andrea Schultze (OLV Landshut) mit Rang fünf in W 45, wobei sie über die Mitteldistanz mit Rang drei sogar aufs Podium laufen konnte.

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Gesamtergebnis Lipica Open 2011