Orientierungssport
Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland Orientierungssport
Deutschland
OL
OL
MTB-O
MTB-O
Ski-OL
Ski-OL
Trail-O
Trail-O
Was ist OL? Geschichte ↗ Historische Unterlagen ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Breitensport – Rahmenangebote für Kinder und Erwachsene – Orientierungslauf in der Schule – Festpostennetze und Stadt-OL – Interaktive Angebote mit MapRun – Breitensport-Angebote des DTB OL in der Bundeswehr Förderverein OL Internet-Links ↗ Vereine ↗ Mediencenter ↗ Kartenverzeichnis
Termine Ergebnisse ↗ O-Manager Aktuelles Geländesperren Bundesrangliste OL
Deutsche Meisterschaften
Überblick DM Langdistanz DM Mitteldistanz DM Sprint DM KnockOut-Sprint DM Staffel DM Sprintstaffel
Deutsche Park Tour Jugendländervergleichskampf OL-Weltcup OL-Weltrangliste ↗ Startlizenzen ↗ RouteGadget
Übersicht Elitekader Nachwuchskader Trainer
↗ Allgemeine Dokumente ↗ Wettkampfwesen ↗ Spitzensport ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Kartenwesen ↗ Öffentlichkeitsarbeit ↗ Breitensport ↗ Umwelt & Naturschutz ↗ Protokolle Bundestagung
↗ Schwarzes Brett ↗ Forum ↗ Stellenbörse ↗ Umfragen
OL OL

10. Juli 2025

WOC Mitteldistanz

Ole Hennseler
Tolle Leistung, der Lohn ist Platz 23 für Ole Hennseler.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Tolle Leistung, der Lohn ist Platz 23 für Ole Hennseler.
Foto: IOF / Kristina Lindgren

Tove Alexandersson (SWE) und Eirik Langedal Breivik (NOR) heißen die neuen Weltmeister über die Mitteldistanz. Ole Hennseler sorgte als 23. für das beste deutsche Ergebnis.

Ergebnis

Damen

1. Tove Alexandersson (SWE) 33:17 Minuten
2. Sanna Fast (SWE) +1:02
3. Hanna Lundberg (SWE) +2:26

33. Hanna Müller +12:07
37. Birte Friedrichs +13:37

 

Herren

1. Eirik Langedal Breivik (NOR) 33:42 Minuten
2. Kasper Harlem Fosser (NOR) +0:34
3. Anton Johansson (SWE) +1:07

23. Ole Hennseler +5:54
28. Bojan Blumenstein +7:28

 

Nach der Qualifikation nahe Tahko am Vortag stand am Mittwoch das Finale über die Mitteldistanz als erste Medaillenentscheidung der diesjährigen WM an. Vier Deutsche waren dabei, die die Qualifkation schafften: Birte Friedrichs und Hanna Müller bei den Damen, Ole Hennseler und Bojan Blumenstein bei den Herren. Konstantin Kunckel verpasste die Finalteilnahme als 17. seines Heats trotz technisch und läuferisch guter Leistung knapp, nur 22 Sekunden fehlten. Für Ellen Klüser war der Rückstand nach einem Fehler bereits zum ersten Posten zu groß.

Im Finale über die Mitteldistanz wurde Ole Hennseler als 23. bester Deutscher. Um sicher in den Lauf zu finden ging er das Rennen etwas verhalten an, nach gutem Start gab er dann Gas. Zur Rennhälfte wurde er vom starken Finnen Miika Kirmula, dem späteren Fünftplatzierten, aufgelaufen und konnte einige Posten von ihm profitieren. Als das erwartete Szenario eintrat, dass Kirmula ihm schließlich davonlief, blieb Ole bei sich und brachte den Lauf sicher zu Ende.
Als 28. war auch Bojan Blumenstein mit seinem Lauf sehr zufrieden. Technisch brachte er alles zusammen, über seine Physis sagte er: „Ich weiß, dass die Vorbereitung nicht optimal lief […], aber ich habe das Beste draus gemacht!“
Hanna Müller berichtete als beste deutsche Dame auf Platz 33 von vielen kleinen Unsicherheiten, die ihr im Laufe des Rennens passierten: „Ich hatte ein bisschen Mühe reinzukommen, aber es war auch technisch anspruchsvoll.“ Birte Friedrichs landete knapp hinter ihrer Teamkollegin auf Platz 37.

 

International

Bei den Damen sorgten Tove Alexandersson, Sanna Fast und Hanna Lundberg für ein rein schwedisches Podest. Alexandersson gewann damit ihren 22. Weltmeistertitel und wiederholte den Triumph aus der Schweiz vor zwei Jahren. Ihre Teamkollegin Fast stand zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dort oben – in ihrem zweiten WM-Rennen überhaupt gewann sie Silber. 
Im Rennen machte Alexandersson früh klar, dass die Goldmedaille wie zu erwarten nur über sie gehen würde. Den Beginn der Strecke absolvierte allerdings noch eine Athletin schneller: Simona Aebersold (SUI) lag auf den ersten Posten schon 13 Sekunden vor der Schwedin. In der diffusen Verbindung zu Posten vier lief sie jedoch zu unkonkret und kam am Ende von der Richtung ab, sodass sie zwei Minuten auf die Spitze verlor und damit aus dem Rennen um die Medaillen heraus war. Am ersten Funkposten kurz nach Rennhälfte lag Alexandersson dennoch nicht einsam in Front. Ihre Teamkollegin Sanna Fast hielt technisch wie läuferisch mit der Geschwindigkeit mit, an der Zwischenzeit lag sie nur sechs Sekunden hinter der großen Schwedin zurück. Im folgenden, etwas offeneren Streckenabschnitt spielte Alexandersson ihre Stärke perfekt aus und auch Fast konnte dem Tempo nicht mehr folgen. Auch bedingt durch kurzes Zögern baute Alexandersson ihren Vorsprung auf mehr als eine Minute aus. Angesprochen auf die oft etwas schwierige Belaufbarkeit des Geländes und ihre direkten Routen sagte Alexandersson  im Ziel: „Meine Form ist gut, also habe ich nicht so sehr über die Belaufbarkeit nachgedacht!“ – Eine Aussage, die eine klare Ansage hinsichtlich der Langdistanz ist, auf der sie vor zwei Jahren Simona Aebersold den Vortritt lassen musste.
Auf dem dritten Platz reihte sich Hanna Lundberg ein, die nach ihrem verletzungsbedingten Aussetzen beim Weltcup nicht ganz das Tempo ihrer beiden Teamkolleginnen laufen konnte.

Im Rennen der Herren setzte der frühgestartete Miika Kirmula, zwischenzeitlich Oles Leidensgenosse im Wald, eine erste Duftmarke. Im Ziel berichtete er von einem Laufgefühl, wie es wohl in dem Gelände bei vielen der Fall war: „Very shaky“, sehr unsicher also. Auch er berichtete von Ole, der etwas langsamer unterwegs war, ihn aber immer wieder überholte, wenn Kirmula kleine Schlenker machte. Zwecks Erholung würde er wohl bald in Richtung Unterkunft fahren, denn mehr als Platz 15 bis 20 sei mit solch einem Lauf gar nicht drin. Er sollte sich täuschen, denn letztlich reichte es zu Platz fünf. Denn wenn ein Weltspitzenläufer im Wald Fehler macht, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass diese auch anderen passieren. 
Lange nachdem Kirmula seinen Lauf ins Ziel gebracht hatte, entwickelte sich das Rennen als Nationenzweikampf: Das Tempo der Schweden gegen die Beständigkeit der Norweger. Der Einzige der da überhaupt noch mithalten konnte: Titelverteidiger Matthias Kyburz aus der Schweiz. Die Schweden waren es, gegen deren Tempo zunächst niemand etwas entgegen zu setzen hatte. Gustav Bergman und Max Peter Bejmer zunächst, dann vor allem Anton Johansson. Durch Unsauberkeiten gaben zunächst Bergman, im letzten Renndrittel auch Bejmer den möglichen Sieg aus der Hand, als er Posten 13 im Hang zu früh suchte. Johansson hielt sich zunächst schadlos, das erste Renndrittel absolvierte er schneller als alle anderen. An Posten 6 hatte er gar 23 Sekunden Vorsprung. Doch auf dem letzten Hügel kurz vor Ziel brach er auf einmal ein. Die Norweger aber blieben beständig. Eirik Langedal Breivik (NOR) lief fehlerlos und fand genau den richtigen „Flow“ durchs Gelände. Besonders auf den letzten Posten, als Johansson einbrach, zeigte er seine Klasse und zog uneinholbar davon. Er sicherte sich den Sieg, denn während Teamkollege Kasper Fosser bis ins letzte Renndrittel ähnlich stark lief, fehlte ihm auf den letzten Posten der „Punch“, mit dem Langedal Breivik auf sämtliche Konkurrenten Zeit gutmachen konnte. Dramatisch wurde es auch noch um Platz drei. Durch seinen Einbruch brachte Johansson nämlich auch Matthias Kyburz wieder ins Spiel. Am vorletzten Posten trennten beide nur vier Sekunden. Dann allerdings verpasste Kyburz den Einstieg in den Hang zum Ziel hinauf minimal und um eine Sekunde setzte sich Johansson vor dem Schweizer durch.

 

Bojan Blumenstein Bojan Blumenstein
Bojan Blumenstein wird über die Mitteldistanz 28.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Bojan Blumenstein wird über die Mitteldistanz 28.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Hanna Müller Hanna Müller
Hanna Müller erläuft über die Mitteldistanz Platz 33.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Hanna Müller erläuft über die Mitteldistanz Platz 33.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Eirik Langedal Breivik Eirik Langedal Breivik
Weltmeister! Eirik Langedal Breivik genießt den Moment des Triumphes, als mit Kasper Fosser der letzte Konkurrent im Ziel ist.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Weltmeister! Eirik Langedal Breivik genießt den Moment des Triumphes, als mit Kasper Fosser der letzte Konkurrent im Ziel ist.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Tove Alexandersson Tove Alexandersson
Weltmeistertitel #22 für Tove Alexandersson
Foto: Markku Riihinen
Weltmeistertitel #22 für Tove Alexandersson
Foto: Markku Riihinen

Mehr:
Ergebnis Mitteldistanz Finale
Ergebnis Mitteldistanz Qualifikation

Leon Kollenbach
Auftakt zur Weltmeisterschaft 2025
Auftakt zur Weltmeisterschaft 2025
Voriger Artikel
Die Plzen Biennale
Die Plzen Biennale
Nächster Artikel
Verhaltenskodex
Partner
Förderverein Orientierungslauf

Information zur Werbung
Advertising Information

DOSV
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV
Impressum | Datenschutzhinweise | Kontakt

© 2001-2026 DOSV