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12. Juni 2008

Weltcup-Läufe mit geringer deutscher Beteiligung

Nach der EM in Lettland wird auch die nächste Weltcup-Runde in Norwegen nur mit sehr geringer deutscher Beteiligung stattfinden. Der Wettkampfkalender ist dieses Jahr mit EM, WM, Studenten-WM und Weltcup prall gefüllt und viele unserer besten Athleten sind nicht in der Lage, das gesamte Wettkampfprogramm zu absolvieren, da es ja auch noch andere Verpflichtungen gibt (Studium etc.).

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So zeigten nur die Kadermitglieder Interesse an den norwegischen Weltcupläufen, die auch dort oben wohnen: Christiane Tröße und Torben Wendler werden versuchen, Weltcup-Punkte zu erringen. Beide leben in Norwegen. Im Rahmen des Mitte Juni stattfindenden O-Festivalen werden eine Mittel- und eine Langdistanz als Weltcupläufe ausgetragen. Der geplante Micr-O wird ausfallen, da eine Fernseh-Live-Übertragung nicht ausgehandelt werden konnte. Die Langdistanz wird als Jagdstartrennen auf der Basis der Ergebnisse der Mitteldistanz des Vortages durchgeführt. Im Juli, unmittelbar nach der WM werden im Rahmen des schwedischen O-Ringen alle drei Disziplinen auf dem Weltcup-Programm stehen. Bei der Langdistanz wird paarweise gestartet und die Läufer gehen auf unterschiedliche Schlaufen. Dadurch wird es möglich, die Startzeiten kompakt zu halten. Leider werden diese Läufe ganz ohne deutsche Beteiligung bleiben. Die verschiedenen Austragungsmodalitäten zeigen, dass der Weltcup auch weiterhin in gewisser Weise ein Experimentierfeld bleibt, bei dem auch mal was Neues ausprobiert werden kann. Aus deutscher Sicht bleibt festzuhalten, dass der Modus gegenüber den Vorjahren verbessert wurde: Jeder kann sich pro Weltcuprunde die jeweiligen Finalteilnahmen erkämpfen. In der Vergangenheit musste man sich z.B. in der ersten Runde für ein Finale in der nächsten Runde qualifizieren. Das war insbesondere für die Nationen schlecht, die nicht in der Lage waren, an allen Weltcupläufen mit einem mehr oder weniger gleichen Team teilzunehmen.

Heidrun Funke

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