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07. April 2005

Sprint trifft Ultralangdistanz

Gegensätzlicher könnte ein OL-Wochenende kaum ausfallen. Zum einen der Sprint mit schnellen Entscheidungen, maximaler Laufgeschwindigkeit und Adrenalin pur. Zum anderen die Ultralangdistanz, bei der das kühle Vorausplanen und das genaue Einschätzen der eigenen Kräfte immens wichtig sind. Trotzdem oder vielleicht genau deswegen finden beide Läufe nacheinander am 23. und 24. April im Tharandter Wald bei Dresden statt.

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Beim Sprint am Samstag geht es durch einen Mix aus Parkgelände, Wiesen und Waldstücken. Bei den Vor- und Hauptläufen bedeutet das eine Kombination von höchster Laufgeschwindigkeit und absoluter Konzentration. Kleine oder größere Fehler werden in dieser intensivsten aller OL-Formen knallhart bestraft. Nirgends liegen Glück und Leid im Orientierungslauf so nah beieinander, geht es doch um jede Sekunde.

Auf der Ultralangdistanz am Sonntag wird durch den Massenstart auf eine ganz andere Art und Weise für das nötige Adrenalin gesorgt. An diesem Tag gilt es in einem gut belaufbaren Wald über den „langen Kanten“ zu kommen. Durch den Massenstart ergeben sich zahlreiche taktische Möglichkeiten, die ähnlich wie bei großen internationalen Wettkämpfen genutzt werden können und so vielleicht für die eine oder andere Überraschung sorgen. Ganz im Gegenteil zum Sprint geht es hierbei um den Kampf gegen sich selbst, gegen die Kilometer und den inneren Schweinehund. Manche nennen die Ultralangdistanz einfach nur den Marathon des OL’s. Betrachtet man die Laufzeiten, so ist da einiges wahres dran.

Beide Wettkämpfe werden in unmittelbarer Nachbarschaft von Post und TU Dreden ausgetragen. Kurze Wege sind also garantiert. Somit ist auch zwischen beiden Wettkämpfen für ein genug Erholung gesorgt.

Mehr:
Ausschreibung Sprint
Ausschreibung Ultralangdistanz

Daniel Härtelt
Spitzensportereignis 2005 in Deutschland
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