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05. Mai 2013

SAXBO lockt mehr als 1000 Teilnehmer

Die 21. Auflage der Sächsisch-Böhmischen OL-Tage war gleichfalls eine historische. Stolz berichteten die Veranstalter am Sonntagmorgen von mehr als 1000 Teilnehmern pro Tag. In den typischen Felsgebieten im deutsch-tschechischen Grenzgebiet waren gute konditionelle und technische Fähigkeiten erforderlich.

Und genau diese Fertigkeiten zeigten viele deutsche Teilnehmer. Mehrere vordere Platzierungen in den unterschiedlichsten Altersklassen waren die Folge. In den Eliteklassen erreichten Cornelia Eckardt mit Platz 5 und Wieland Kundisch (beide USV TU Dresden) mit Platz 9 am Samstag die besten Resultate. Das Wettkampfzentrum befand sich in Rynoltice, 20 Kilometer südlich von Zittau. Auf der tschechischen Seite des Lausitzer Gebirges war die Belaufbarkeit der Waldgebiete überwiegend gut. Die Bahnlegung auf der Karte „Bubo Bubo“ ließ durch das Höhenbild zahlreiche Routenwahlen zu. Kleinere und größere Sandsteingebiete sorgten zwischendurch immer wieder für technisch anspruchsvolle Aufgaben. Einzig das Wetter zeigte sich für die zuletzt Startenden nicht von der besten Seite. Bei strömenden Regen wurde die Passierung einiger Hänge im Querlauf mitunter zur Rutschpartie.

Das Wettkampfzentrum am Sonntag lag im deutschen Jonsdorf, nordwestlich von Rynoltice. Schon am frühen Morgen kündigte sich ein angenehmer Tag mit Sonnenschein an. Der Bahnleger hatte viele Postenstandorte in den Felsgebieten rund um den Nonnenfelsen ausgesucht. So musste immer wieder sehr exakt orientiert und viele Höhenmeter absolviert werden. Aufgrund der zusätzlich intensiven Forstwirtschaft im Laufgelände waren die Laufzeiten der Altersklassen trotz kürzer Bahnen als am Tag zuvor oft nicht schneller. Nach teilweise mehr als 2 Stunden Laufzeit konnten auch die letzten Läufer aufgrund des guten Verpflegungsangebotes im Wettkampfzentrum und am Gondelteich ihre Reserven auffüllen. Die besten Deutschen in den Eliteklassen waren Cornelia Eckardt (Platz 7) und Wieland Kundisch (Platz 6) vom USV TU Dresden.

Die Veranstalter aus Zittau und Chrastava hatten auch zu dieser Auflage der SAXBO zwei gut organisierte Wettkämpfe auf die Beine gestellt. Im anspruchsvollen Laufgebiet waren am Sonntag auch viele Touristen unterwegs. Aber auch nicht wenige Orientierungsläufer nutzten das Wochenende im Grenzgebiet zu weiteren sportlichen Aktivitäten, gingen Wandern, Radfahren oder auf einen der zahlreichen Klettersteige.

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