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16. November 2014

OL in Südamerika mit deutscher Beteiligung

Im Nachgang der Senioren Weltmeisterschaften nutzte ein kleines deutsches Team die Möglichkeit Südamerika mit dem Orientierungslauf zu erkunden. In Uruguay wurde der 20. Latin-Cup, zugleich 8.Mercosur Cup und 2.Internationaler Maldonado Cup ausgetragen.

Postenstandort
Postenstandort
Foto: Bernd Wollenberg
Postenstandort
Foto: Bernd Wollenberg

Zur Eröffnung in Gregorio Aznarez, ca. 20 km nordwestlich des Badeortes Piriapolis an der Atlantikküste, wurden unter den 15 Nationen neben bekannten Mitgliedern der Internationalen Orientierungslauf Föderation auch Starter aus Mozambik, Kolumbien oder Venezuela begrüßt. Unter ihnen befanden sich viele Teilnehmer der Senioren Weltmeisterschaften, die das Angebot einer zusätzlichen OL-Veranstaltung knapp 1000 km weiter südlich gern annahmen. Renate Tröße (SV TU Ilmenau) konnte dabei ihrer Konkurrenz die Hacken zeigen, kam bei den Damen der D 60A am besten mit den widrigen Geländebedingungen zurecht und gewann ihre Altersklasse.

Gelände beim OL
Gelände beim OL
Foto: Bernd Wollenberg
Gelände beim OL
Foto: Bernd Wollenberg

Das Gelände wurde als „typische Gaucho – Pampa“ beschrieben. Das sagte dem deutschen Teilnehmerfeld zunächst erstmal gar nichts. Im Endeffekt bedeutet dies zu 80 % offenes steppenartiges Gelände mit leichten Bodenwellen und einigen intensiv bewachsenen Sumpfflächen, durchzogen von einer mit Dschungelpflanzen überwucherten früheren Bahnlinie sowie 20 % Wald. Dieser bestach dann auch durch Bodenbewuchs bis Brusthöhe. Als Besonderheit kann noch das hohe scharfe Gras, welche mit Disteln durchsetzt war, beschrieben werden.

Wie hoch im spanisch sprechenden OL-Weltverbund dieser Wettbewerb angesiedelt ist, erkennt man unter anderem daran, dass z.B. Spanien mit einem Großteil seiner besten Leute angerückt war. Die spanische Siegerin der Damen-Elite Ona Rafols z.B. war bei den Weltmeisterschaften 2014 im Sprint vor Susen Lösch platziert. Auf den weiteren Plätzen folgten beim Wettkampf in Südamerika Elaine Lenz und Franciely de Siqueira (beide Brasilien). Bei den Herren gewann Nick Barrable (Großbritannien) vor Leandro Pereira Pastura (Brasilen) und Hernan Garcia Campos (Chile).

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