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13. Juli 2003

Letzte Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft

Als letzte „gemeinsame“ Vorbereitung zur Weltmeisterschaft ging heute das einwöchige Höhentrainingslager des deutschen A- und B- Kaders in Lenzerheide/ Schweiz zu Ende. „Wer hier dabei war, sollte genau zur WM in 3 Wochen in der richtigen Form sein,“ resümierte der Sportwissenschaftler Gerd Schote, der das Trainingscamp leitete am Ende zufrieden

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Gerd Schote, der große Erfahrung von der DDR-Biathlon- Nationalmannschaft mitbringt, schließt das aus den CK- und Harnstoffwerten, die Dr. Klaus Fabian, Leiter des Olympiastützpunktes Dresden den Nationalkaderathleten täglich abnahm, um das Training genau steuern zu können. „Das Ziel, sich diese Woche so richtig auszukotzen wurde erreicht“, meint Schorte weiter in seiner direkten Art, „so angenervt wie hier jeder ist- ich spüre, daß ihr fertig seid! Wenn jetzt jeder so trainiert, wie er es für große Wettkämpfe gewohnt ist, dann klappt das Peaking.“ Wie letztes Jahr bei der Studenten-WM, wo genau derselbe Formaufbau schon einmal ausprobiert wurde - und wo Top-Ergebnisse herauskamen (z.B. bei Klassik Karin Schmalfeld 2., Luise Kärger 4.). Jetzt heißt es also zittern, daß alles auch so funktioniert wie in der Theorie, denn so schwach und schlecht wie am heutigen letzten Tag des Trainingslagers fühlte sich wohl kaum einer der Läufer in den letzten Monaten. Der Tagesablauf glich sich jeden Tag: Konditionseinheiten von über 100min am Vormittag, am Nachmittag dann OL-Training auf mehr- oder minder relevanten Karten in der näheren Umgebung von Chur.

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Nächste Woche entscheidet sich, wer von den Kaderläufern das ersehnte WM-Ticket auch wirklich bekommt. Es sollen nämlich nur 4 Herren und 4 Damen mitgenommen werden...

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Natürlich konnte kaum ein Läufer der Faszinaion der allgegenwärtigen Berge widerstehen. Den Höhenrekord stellte Holger Mager auf – mit dem Mounatinbike auf das Rothorn (2860m), das als Tagestour für „normale“ Touristen eine Herausforderung ist.

Ingo Horst
Junioren-WM: Kurz flop, Klassik top
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