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22. September 2015

Euromeeting in Estland

In Otepää findet am kommenden Wochenende im Rahmen der 27. Suunto Games das Euromeeting statt. Jährlich nutzen bei diesem internationalen und offenen Elite-Wettkampf einige Nationalmannschaften die Möglichkeit, auch Läuferinnen und Läufern der zweiten Reihe die Möglichkeit für hochrangige Starts zu geben.

Die drei zugleich als Weltranglistenläufe gewerteten Entscheidungen im bekannten estnischen Skilanglaufort Otepää erhalten durch die 2017 in Estland anstehende OL-Weltmeisterschaft besondere Bedeutung, weshalb die knapp 180 Teilnehmer aus 15 Ländern auf zählbare Erkenntnisse hoffen. Zum Programm zählen eine Sprintdistanz zum Auftakt am Freitag, eine Langdistanz am Samstag und eine am Sonntag abschließende Mitteldistanz. Das deutsche Team – bestehend aus den 3 Frauen Susen Lösch (USV Jena), Patricia Nieke (USV TU Dresden) und Sabine Rothaug (OSC Kassel) und den 5 Herren Immanuel Berger (Gundelfinger TS), Moritz Döllgast (TV Oberbexbach), Marvin Goericke (Berliner TSC), Matthias Kretzschmar (Post SV Dresden) und Felix Späth (OLV Siegerland) – weilt sechs Tage in Otepää in unmittelbarer Nähe zu den WM-2017-Sperrgebieten und wird dabei zusätzlich zum Euromeeting wie auch andere Nationen einige weitere Trainings absolvieren. Damen-Bundestrainer Jan Birnstock und Corinna Nieke (USV TU Dresden) sorgen für die Betreuung vor Ort.

Das Gelände weist einzelne Sümpfe und zahlreiche feine Höhenformationen auf und wird außerdem durch bis zu 45 Meter hohe Höhenzüge und schnelle bis mittlere Belaufbarkeit gekennzeichnet. Sowohl läuferische als auch technische Fähigkeiten werden also gefordert sein, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Wie das den deutschen Starterinnen und Startern gelingt, kann im Internet verfolgt werden. Da pro Tag 30 LäuferInnen mit GPS-Units ausgestattet werden, wird es zudem ein über die Homepage abrufbares GPS-Live-Tracking geben.

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