18. Mai 2026
Deutsche Hochschulmeisterschaften in Paderborn
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In Paderborn fand am Himmelfahrtsdonnerstag, sowie am folgenden Brückentag die Deutsche Hochschulmeisterschaft statt. Die Sieger*innen in der Staffel kommen aus Göttingen und Dresden. Im Einzel feierten die Dresdener HTW und die TU Dresden die Titel.
Auf dem Universitätscampus von Paderborn fand am Donnerstag die Sprintstaffel der Deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Vom Gelände des Hochschulsports aus ging es durch ein von Parallelstrukturen geprägtes Wohnheim hinüber ins Campusgelände. Ein großer Gebäudekomplex ermöglichte einige Routenwahlen, viele Treppen und kleine Mäuerchen sorgten für eine technische Komponente. Die Sprintstaffel wurde im 2x2-Format ausgetragen: Jede*r Läufer*in eines Zweierteams lief doppelt. Auf der zweiten, kürzeren Runde blieb man im Bereich des Wohnheims und der Sportplätze.
Im Damenrennen traten letztlich durch einige Ausfälle leider nur drei Teams an. Mit einem gehörigen Vorsprung gewann das Team der Uni Göttingen mit Emma Caspari und Paula Starke vor ihren Teamkolleginnen Inken Deichmann und Anke von Gaza. Auf den dritten Platz liefen Inga Hollmann und Lena Hocke von der Uni Hannover.
Das Herrenrennen war mit 16 Staffeln recht gut besetzt, entsprechend ging es dort spannender zu. Gleichzeitig nahmen sich eine ganze Reihe Teams durch Fehlstempel aus der Wertung. So siegte schließlich das Team der TU Dresden mit David Saupe und Wenke Heinemann, welches aber erst als drittes die Ziellinie überquerte. Die weiteren Podestplätze gingen an die KIT Karlsruhe. Die silberne Nadel gewannen Lucas Imbsweiler und Kolya Saß, Bronze ging an Rasmus Ellwanger und Peter Nagy.
Zum Einzel ging es in diesem Jahr wieder in den Wald – nachdem die DHM Einzel im letzten Jahr in Clausthal als Sprint ausgetragen wurde. Im Kurwald von Bad Lippspringe, in dem 2014 auch einige Posten der DM Sprint angelaufen wurden, liefen die Studierenden und Hochschulangehörige um die Medaillen. Das Gelände entpuppte sich als unerwartet technisch: Feine Höhenstrukturen im flachen Gelände, sowie wechselnder Bewuchs, der vor allem als Sichtbehinderung für Schwierigkeit sorgte, forderten die Läufer*innen. Entsprechend war die Bahn auch als eine Art verlängerte Mitteldistanz gelegt, wobei trotzdem auch einige langdistanztypische Routenwahlen zu finden waren.
Die Damenkonkurrenz gewann Marlene Fritz von der HTW Dresden überlegen. Knapp 44 Minuten benötigte sie für die 6,9 Kilometer lange Strecke und hatte damit vier Minuten Vorsprung vor Emma Caspari (Uni Göttingen). Auf den dritten Platz lief Anne Kästner (Uni Jena).
Bei den Herren gewann Marek Pompe (TU Dresden) nach 41:33 Minuten Laufzeit mit 45 Sekunden Vorsprung vor Teamkollege Konstantin Kunckel (TU Dresden). Auf Platz drei klassierte sich Konrad Stamer (TU Braunschweig).
Neben dem Sportlichen gehört zur DHM auch ein Kennenlernen der Studierenden untereinander. Der Hochschulsport Paderborn unterstützte dies besonders in Person von Dennis Kehne, der von Uniseite die DHM begleitete und für einen würdigen Rahmen sorgte. So gab es am Donnerstagabend in den Räumlichkeiten des Asta Stadtcampus mit tollem Blick über die Paderborner Innenstadt eine gemeinsame Pastaparty.
Mit der DHM 2026 geht darüber hinaus eine Ära zu Ende. Der langjährige adh-Verantwortliche für Orientierungslauf, Nikolaus Risch, war in diesem Jahr letztmalig für die Austragung der DHM verantwortlich. Nach 36 Jahren in der Verantwortungsposition gibt er das Amt ausgerechnet mit einer DHM in der Stadt ab, in der er zwischen 2003 und 2015 zwölf Jahre lang als Präsident die Geschicke der Universität leitete. In diesem und dem nächsten Jahr bekleidet er das Amt noch gemeinsam mit seiner Nachfolgerin Pia Buchholz, die er damit in die Aufgaben einführt. Wir danken herzlich für das große Engagement!
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