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12. Juli 2021

Das Nationalteam spricht #9: Bojan Blumenstein nach der WM – und vor den nächsten Weltcuprunden

Bojan lief als einziger deutscher Herr alle WM-Läufe im Wald. Nach der WM traf er sich in Thüringen, wo seine Schwester wohnt, mit Jens Rathmann für ein Interview, in welchem er die WM reflektiert, aber auch einen Ausblick auf die kommenden Monate gibt. ...

Mit seiner Leistung über die abschließende Langstrecke ist Bojan wie mit seiner im Mittelfinale nicht so zufrieden. Umso mehr mit der Leistung seiner Staffel mit Felix Späth und Ole Hennseler. So war es auch das Team, das denen, bei denen es mal weniger gut lief, Rückhalt gab und durch zufriedenstellende Leistungen anderer Aufmunterung und Freude brachte. Bojan investierte viel in die Vorbereitung, lief viele Posten in relevantem Gelände in Tschechien an, trainierte aber auch in Norwegen möglichst spezifisch für die vergangenen Läufe.
Durch Jens' Fragen bringt er auch den eingeschränkten Austausch mit anderen Nationen zur Sprache.

Indes kamen im deutschen OL Erinnerungen an die WM 1972 in der Tschechoslowakei auf. Zur Staffel der 4. OL-WM regnete es ebenfalls. Und gewannen ebenso die Schweden. Nur die Schwedinnen verpassten Gold um 10 Sekunden hinter den Finninnen. Und auch ein Norweger gewann damals den Einzellauf (heute wegen anderer Disziplinen Langstrecke) überlegen.

Trotz allem oder auch deswegen blickt Bojan nach vorn, denn bereits Mitte August geht es mit der 2. Weltcuprunde in Mittelwestschweden weiter, bevor das Weltcupfinale in Norditalien (parallel zu unseren DM Lang und unserem D-Cup) Ende September, Anfang Oktober stattfindet. Während das schwedische Gelände mit teils offenem Fjäll (Gebirge) aufwartet, was Bojan als inzwischen Skandinavier entgegenkommen könnte, begeistert das in Italien am Alpenrand zum Teil mit Karsttrichtern/Dolinen, welche einige aus Slowenien und Ungarn kennen.

Doch hört Bojan selbst!

Mehr:
Bojans Kadersteckbrief
Weltcup Schweden
Weltcup Italien
Bojans Blog
WM 1972 ebenda bei Doksy
Interview mit Bojan bebildert von Jens Rathmann