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07. Juli 2019

Casanova mit starkem Finish

Riccardo Casanova (OLG Regensburg) läuft im Sprint der Junioren-WM im dänischen Aarhus auf Rang 19. Ann-Charlotte Spangenberg (TG 1860 Münden) wird als beste deutsche Läuferin 60.

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Riccardo Casanova
Foto: Sven Hommen
Riccardo Casanova
Foto: Sven Hommen

In einem feingegliederten Wohnquartier im Süden der dänischen Stadt Aarhus war von Beginn weg höchste Konzentration gefragt. Vielfach war am Ziel zu hören, dass sich die Läuferinnen und Läufer nicht getraut haben, volles Tempo zu gehen. Riccardo musste sich nach dem Lauf eingestehen, zu Beginn mit Karte und Bahn überfordert gewesen zu sein. Daraus resultierte in der Folge auch ein grösserer Fehler von rund 20 Sekunden zu Posten 4. Trotzdem konnte Riccardo bis zum Kartenwechsel nach 12 der 23 Posten und etwas mehr als der Hälfte der Distanz den vor ihm gestarteten Litauer einholen und kurz darauf auch stehen lassen. Mit der nun vorhandenen Sicherheit und dem Vertrauen in die Technik wuchs der Rückstand auf den überraschenden australischen Sieger Aston Key nur noch um weitere 5 Sekunden an. Auf den letzten 4 ½ Minuten Laufzeit konnte sich Riccardo noch vom 34 auf den 19 Schlussrang vorarbeiten. Im Schatten von Riccardo konnte Timon Lorenz (OLG Regensburg) die zweite Platzierung in den Top-50 für das deutsche Team erlaufen.

Ann-Charlotte fühlte sich nie vertraut mit der Karte, was zu einem Lauf ohne wirklichen Fehler aber auch ohne Fluss führte. Am Ziel dann vom Wettkampf nicht sehr gezeichnet, freut sie sich auf die kommenden Prüfungen im Wald. Am Montag folgt die Langdistanz mit physisch sehr anspruchsvollen Bahnen. Auf 6,5 km werden die Juniorinnen 395 m Steigung zu bewältigen haben. Die Junioren werden gar 625 Steigungsmeter auf 10,1 km überwinden müssen.

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