25. März 2026
Weltcup Schweiz – Saisonvorbereitung und Nominierung
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Der erste Weltcup des Jahres 2026 steht an, das Team wurde dafür nun berufen.
An der ligurischen Küste nahe Genua und der französischen Küste startete das deutsche Nationalteam in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die internationale Saison. Da die erste Weltcuprunde bereits Ende April ansteht, wählte das Trainerteam das Event mit zwei Weltranglistenläufen als Sichtungs- und Qualifikationsrennen aus.
Für das dreitägige Trainingslager im Vorfeld der Wettkämpfe nutzte das Team die offiziellen WOC-Trainingskarten – die WM findet später im Jahr nur wenige Kilometer weiter östlich entlang der Küste rund um Genua statt. Entsprechend stark besetzt war auch das internationale Startfeld der Sichtungsläufe. Wichtige Weltranglistenpunkte und eine erste Standortbestimmung gegenüber den Besten waren ebenso Grund für die Reise nach Italien. Neben „normalen“ Sprinttrainings setzen die Trainer verstärkt auch auf Multitechniktrainings mit vielen künstlichen Sperren, künstlichen Brücken, sowie Linien- und Korridorabschnitten, welches auch bei einer extensiven Belastung technische Reize setzt.
In die Nominierung für den Weltcup spielten neben den Ergebnissen der Sichtungsläufe auch gesundheitliche Aspekte hinein: Aufgrund einiger Krankheiten reisten nur 7 Damen und 9 Herren ins Trainingslager, sodass die 8+8-Quote für den Weltcup nicht die kritische Beschränkung darstellte und die Läufer*innen sich hauptsächlich auf ihre Performance konzentrieren konnten.
Damen
Emma Caspari (OL Team Lippe)
Julia Fritz (OL-Team Filder)
Marlene Fritz (OL-Team Filder)
Ellen Klüser (USV TU Dresden)
Hanna Müller (Gundelfinger Turnerschaft)
Lone Constanze Pompe (SV Robotron Dresden)
Jule Roßner (OK Leipzig)
Paula Starke (USV TU Dresden)
Reserve: Patricia Nieke (USV TU Dresden)
Herren
Konstantin Kunckel (USV TU Dresden)
Timon Lorenz (OLG Regensburg)
Florian Nagel (OL-Team Filder)
Tobias Nagel (OL-Team Filder)
Marek Pompe (SV Robotron Dresden)
Anselm Reichenbach (SSV Planeta Radebeul)
Anton Silier (Preetzer TSV)
Konrad Stamer (Preetzer TSV)
Reserve: Riccardo Casanova
Die undankbare Rolle der Reserveläufer*in wurde Riccardo Casanova und Patricia Nieke gegeben – in beiden Fällen aufgrund der „Health First“-Politik. Lone Pompe erhielt eine Wild-Card, auch wenn sie nicht am Trainingslager teilnahm.
Es ist nun noch exakt ein Monat hin, bis der Weltcup in Ascona/Locarno in der Schweiz startet. Wir gratulieren allen Qualifizierten und wünschen ihnen die bestmögliche Vorbereitung. Den gesundheitlich Angeschlagenen wünschen wir eine schnellstmögliche Genesung mit dem Wunsch, dass sie im Laufe der Saison angreifen können.