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08. Juni 2026

Überragender Platz 6 beim Weltcup Skara-Lidköping

Teamfoto
Anselm und das Team feiern Platz 6 im KnockOut-Sprint.
Foto: Anouk van der Burgt
Anselm und das Team feiern Platz 6 im KnockOut-Sprint.
Foto: Anouk van der Burgt

In den schwedischen Städten Skara und Lidköping fand in der vergangenen Woche die zweite Runde des Weltcups 2026 statt. Anselm Reichenbach zeigte eine Weltklasse Leistung mit Platz sechs im KnockOut-Sprint als Höhepunkt. Auch das Team zeigte sich gegenüber dem Weltcup im Vormonat deutlich verbessert, mit mehreren knapp verfehlten KO-Sprint-Qualifikationen und Läufen im Bereich der Weltcuppunkte im Einzelsprint. In der Sprintstaffel stand am Ende ein 15. Platz zu Buche.

Ergebnis:

KnockOut-Sprint

Damen

1.    Hedvig Valbjørn Gydesen (DEN)
2.    Simona Aebersold (SUI)
3.    Karolin Ohlsson (SWE)

61. Jule Roßner

Herren

1.    Eirik Langedal Breivik (NOR)
2.    Joey Hadorn (SUI)
3.    Guilhem Verove (FRA)

6. Anselm Reichenbach

 

Einzelsprint

Damen

1. Simona Aebersold (SUI) 13:42 Minuten
2. Malin Agervig Kristiansson (DEN) +0:22
3. Sanna Fast (SWE) +0:24

64. Maren Guthier +2:42

Herren

1. Kasper Harlem Fosser (NOR) 14:17 Minuten
2. Tuomas Heikkila (FIN) +0:12
3. Mattias Barros Vallet (FRA) +0:19

49. Anselm Reichenbach +1:19
54. Marek Pompe +1:31


Sprintstaffel

1.    Norwegen (V. Haestad Bjornstad, K. Harlem Fosser, E. Langedal Breivik, P. Young Vik) 57:01 Minuten
2.    Tschechien (T. Rauturier, J. Glonek, T. Krivda, L. Dittrichova) +0:25
3.    Finnland (V. Klemettinen, A. Ruohola, T. Heikkila, M. Sijanoja) +0:27

15. (26.) GER 1 (M. Guthier, A. Reichenbach, M. Pompe, J. Roßner) +4:27

 

Bericht:

Zum zweiten Weltcup des Jahres ging es nach Südschweden, genauer in die Provinz Västergötaland, rund 100 Kilometer östlich von Göteborg direkt am Ufer von Schwedens größtem See, dem Vänern. Drei Wettkämpfe standen auf dem Programm: Ein KO-Sprint am Donnerstag in der Hafenstadt Lidköping, zum Einzelsprint und zur Sprintstaffel am Wochenende ging es ins Zentrum der Stadt Skara. Wie erwartet standen typisch schwedische Sprints an: schnelle Bahnen mit einer Vielzahl künstlicher Sperren, die es schwer machten, schnell eine gute Route zu erkennen und teils sogar eine Portion Glück im Entscheidung treffen erforderten.

Bundestrainer Vojtěch Král hatte die Möglichkeit mehrerer Platzierungen in den Weltcuppunkten in Aussicht gestellt. Er sollte recht behalten.

 

KnockOut-Sprint

Den Finalrunden im KO-Sprint war, wie üblich, ein Qualifikationsrennen vorgeordnet. Ein kurzer Einzelsprint in drei Heats mit einer Laufzeit von knapp über acht Minuten bestimmte das Feld des Viertelfinals. Eine schwere Routenwahl gleich nach dem zweiten Posten sorgte für eine erste Vorentscheidung, wer überhaupt noch eine Chance besaß. Anschließend ging es durch Wohnblockgebiete mit umgebendem Wiesengelände hin zur Arena. Auf solch schnellen Strecken konnte jede Sekunde des Zögerns ein Verfehlen der Qualifikation bedeuten, das Feld rückte extrem eng zusammen: Im Männerrennen durfte der Rückstand auf den Heatsieger maximal 18 Sekunden im langsamsten Heat betragen. Bei den Damen waren es „luxuriöse“ 40 Sekunden. Besonders bei den Herren erwischte es schon in der Qualifikation gleich einige Favoriten: Tino Polsini, zuletzt in der Schweiz noch Weltcupsieger, verpasste den Einzug ebenso wie die schwedischen KnockOut-Spezialisten Jonatan Gustafsson und August Mollén.
Besonders die deutschen Herren zeigten starke Leistungen in diesem Qualifikationsrennen. Anselm Reichenbach qualifizierte sich als Fünfter seines Heats souverän für die nächste Runde. Konstantin Kunckel dagegen verpasste die Qualifikation denkbar knapp. Als 14. hatte er eine Sekunde Rückstand auf den 12. Platz, der zur Viertelfinalteilnahme berechtigt hätte. Die Zeit hätte für Marek Pompe sogar gereicht, allerdings erwischte er einen falschen Posten und fiel damit aus der Wertung. Timon Lorenz als Vierter im Bunde der WM-Teilnehmer verpasste die Qualifikation angeschlagen um rund 20 Sekunden. 
Die deutschen Damen verpassten die Veritelfinalteilnahme recht deutlich. Bestplatzierte Dame war die deutsche Einzelsprintmeisterin Jule Roßner auf Platz 21, der im Gesamtklassement Rang 61 bedeutete. Ihr fehlten 20 Sekunden auf den rettenden 12. Platz.

Zu den Finalrunden am Nachmittag ging es auf den Marktplatz inmitten der Innenstadt. Fachpublikum wie auch Passanten sorgten dort für ausgezeichnete Stimmung. Erneut sorgten viele künstliche Sperrungen für schwere Routenwahlentscheidungen. Unser Starter Anselm Reichenbach hatte sich in den letzten von sechs Heats eingewählt, in dem auch Topfavorit Kasper Fosser (NOR) lief. Der Norweger würde kein Interesse an einem langsamen Rennen haben und so die Führungsarbeit übernehmen, sodass sich ein Szenario genau nach Anselms Stärken ergeben könnte. Dank ungegabelter Bahnen ging diese Rechnung voll auf. Einem souveränen Weiterkommen im Viertelfinale folgte ein Halbfinale, in dem Anselm seinen norwegischen Konkurrenten im Zieleinlauf übersprintete. Nachdem auch der Finne Akseli Ruohola ihn noch überlief und er im Halbfinale ausschied, verlieh Fosser seinem Unmut über das Fehlen eines Gabelungssystems wortreich Ausdruck. Durchaus verständlich einerseits, ist es doch seine große Stärke selbstständig bei hohem Tempo zu orientieren, andererseits war auf solch einer Strecke seine taktische Herangehensweise vielleicht nicht die Bestmögliche.

Wie es zu machen war, das zeigte Fossers Teamkollege Eirik Langedal Breivik im Finale. Ein Läufer, der das Rennen an sich riss, fehlte hier, sodass die Führung immer wieder wechselte. Als das Tempo zur Arenapassage hin ein wenig verschleppt wurde, ging auch Anselm in die Führungsposition und forderte die anderen heraus, das Tempo anzuziehen. Allerdings geschah ihm eine kleine Ungenauigkeit, die ihn in der Tram nach hinten spülte, sodass er bis ins Ziel nicht wieder die Spitze angreifen konnte. So wurde es Platz sechs, seine beste Weltcupplatzierung und gleichzeitig die beste Platzierung seit vielen Jahren, die ein deutscher Läufer erreichen konnte.
Im Kampf um den Sieg machte der Norweger Eirik Langedal Breivik über die gesamte Dauer des Rennens sein eigenes Ding. Er wählte eigene Routen und tauchte gegen Ende u-boot-mäßig in der Übertragung ab, sodass die Zuschauer in der Arena gar nicht recht wussten, wie er im Vergleich zur Gruppe lag – um dann als erster am Endposten aufzutauchen. Der Vorsprung war derart groß, dass er sogar schon vor der Ziellinie feiern und das Publikum zu noch mehr Stimmung auffordern konnte. Den Sprint um Platz zwei entschied Joey Hadorn (SUI) vor Guilhem Verove (FRA) für sich.

Im Finale der Damen versammelten sich eine ganze Reihe an Favoritinnen. Die einzig größere Überraschung geschah wohl bereits im Viertelfinale, als die Schwedin Hanna Lundberg ausschied. Im Finale dann setzte sich ihre Teamkollegin Sanna Fast früh in Front und bestimmte das Renngeschehen. Für einen Großteil der Strecke versuchte sie, mit einem hohen Tempo das Feld auseinander zu ziehen. Kurz vor Schluss geschah es, wie es der Schwedin so oft passiert: Eine kleine Unsicherheit, die die Topplatzierung doch wieder kostete. Alle sechs Damen kamen fast zeitgleich zum Endposten und sprinteten gegeneinander um den Sieg. Es gewann erneut die Dänin Hedvig Valbjørn Gydesen, die zur Arenapassage schon fast abgehängt schien, sich mühsam wieder herankämpfte und wenige Meter vor dem Endposten den Schlussspurt zum Sieg startete. Dahinter kam es zum Fotofinish zwischen Simona Aebersold und Karolin Ohlsson (SWE), das die Schweizerin für sich entschied. 

 

Einzelsprint

Eine Vielzahl an Sperren erwartete die Läufer*innen zum Einzelsprint in Skara, rund 25 Minuten von Lidköping entfernt. So ergaben sich auch in ansonsten recht gewöhnlichem Sprintgelände komplexe Routenwahlen. Gleichzeitig mussten die Läufer*innen mit mehreren Geländewechseln zurechtkommen. Nach einem kurzen ersten Posten stand eine Routenwahl durch eine Einfamilienhaus-Siedlung an, die sogleich eine Entscheidung ohne lange Vorbereitungszeit erforderte. Anschließend ging es durch offenes Wohn- und Schulgelände, sowie durch die kleinen Hütten eines Freilichtmuseums, von wo aus eine weitere lange Routenwahl anstand. Hier ging es darum, eine grobe Routenwahlentscheidung schnell zu treffen, während eine Vielzahl Mikroroutenwahlen noch unterwegs entschieden werden konnte. Nach der Arenapassage ging es schließlich in Innenstadtgelände, sodass hier ein Wechsel des Orientierungsstils gefragt war, denn große Gebäudeflächen geben klare Laufwege vor. Insgesamt geriet dieser Einzelsprint zu einem Rennen, in dem viele Läufer*innen im Ziel mit ihren Läufen haderten.

Für das beste deutsche Ergebnis sorgte einmal mehr Anselm Reichenbach. Nach seinem Erfolg am Donnerstag durfte er in der „roten Gruppe“ starten und rechtfertigte diese Startposition. Lange Zeit lag er äußerst gut im Rennen, an Posten 15 noch hatte er die zehntbeste Zeit des gesamten Starterfeldes und eine weitere Topplatzierung zeichnete sich ab. Auf der letzten langen Routenwahl zu Posten 16 in der Stadt aber verpasste er die eindeutig schnellste Route und lief einen Umweg, der ihn fast dreißig Sekunden kostete. In einem derart engen Rennen war das natürlich zu viel, um eine Top20-Platzierung zu erlaufen. Am Ende stand mit 1:19 Minuten Rückstand ein 49. Platz und damit noch zwei Weltcuppunkte. Zur Einordnung: Allein eine Verbesserung um 10 Sekunden hätte 12 Platzierungen bedeutet.
Ebenfalls ein starkes Rennen lief, nach der Enttäuschung vom Donnerstag, Marek Pompe. Zeitlich lag er nur wenige Sekunden hinter Teamkollege Anselm. Als frühgestarteter Läufer musste er jedoch abwarten, was diese Zeit wert sein würde. Bald war klar, dass es zu einem Ergebnis im Bereich der Top50 und damit zum erstmaligen Erreichen der Weltcuppunkte reichen könnte, entsprechend die Spannung im deutschen Lager. Denkbar knapp verfehlte er diese am Ende mit Platz 54 (+1:31).
Die deutschen Damen platzierten sich, wie so oft zeitlich dicht beieinander, um Platz 70. Die beste Platzierung erreichte Maren Guthier als 64. (+2:42 Minuten). Für bessere Platzierungen fehlte im Schnitt die läuferische Form, bei einzelnen Athletinnen aber auch die technische Routine.

Im Rennen der Herren waren es zunächst eindeutig die Schweizer, die den Ton angaben. Gegen Ende der ersten Startgruppe zeigte Martin Hubmann, der für den ersten Weltcup gar nicht berücksichtigt worden war, dass er dennoch für Weltklasseleistungen zu haben ist und erlief eine Zeit, die später für Platz 7 reichte. Sein Teamkollege Fabian Aebersold konnte die Zeit als Erster unterbieten, viele seiner Konkurrenten scheiterten äußerst knapp. Erst mit den absoluten Topstars purzelten die Sekunden. Europameister Mattias Barros Vallet (FRA) kam in Führung ins Ziel und schleuderte seine Karte enttäuscht beiseite, um Sekunden später ungläubig zu Speaker Per Forsberg zu schauen, als dieser die Platzierung nannte. Manchmal trügt das eigene Gefühl wohl doch. Auf Platz zwei lief der Finne Tuomas Heikkila, schob seinen französischen Konkurrenten auf den Bronzerang und baute sein Palmares an Podestplatzierungen aus, ohne noch den großen Sieg zu erreichen. Denn zum Sieg lief einmal mehr Kasper Fosser mit einer äußerst souveränen Vorstellung. Frühzeitig hatte er eine „komfortable“ Führung um die 10 Sekunden gegenüber der ärgsten Konkurrenz herausgelaufen, ein Vorsprung, der nicht mehr in Gefahr geriet.

Bei den Damen siegte Simona Aebersold (SUI) standesgemäß. Rund zwanzig Sekunden Vorsprung hatte sie im Ziel auf die Konkurrenz. Der Silberrang ging etwas überraschend an die Dänin Malin Agervig Kristiansson – ein positives Zeichen nach einigen durchwachsenen Jahren, wie die fünftplatzierte Hedvig Valbjørn Gydesen im Zielinterview zu Protokoll gab. Etwas zu feiern gab es auch für das Heimpublikum: Sanna Fast und Hanna Lundberg liefen auf die Plätze drei und vier.

 

Sprintstaffel

Das deutsche Team bei der abschließenden Sprintstaffel lief in einer Besetzung, wie es auch zu den Weltmeisterschaften in Italien in einem Monat antreten könnte.
Den Auftakt für das erste Team machte Maren Guthier. Auf dieser hatte sie nach einem vernünftigen Start ein Erlebnis, wie man es wohl nur höchst ungern erlebt: Am zweiten Fernsehposten prallte sie in der chaotischen Rennsituation wenige Minuten nach dem Massenstart trotz eigentlich viel Platz außenherum mit der Französin Maelle Beauvir zusammen. Maren überstand den Zusammenprall ohne größere Blessuren, die Französin aber hatte es schwerer erwischt, sie blieb für eine Weile benommen und mit Schmerzen am Kinn sitzen. Maren berichtete später, dass sie allerdings völlig den Fokus verlor und sich gegen Ende einige kleinere Fehler einschlichen. Auf Platz 28 übergab sie an Anselm Reichenbach.
Der erwischte ein weiteres Mal ein gutes Rennen. Mit etwas Abstand zur Gruppe vor sich hing er zwar etwas in der Luft, schaffte es aber sogar, bis zur Arenapassage drei Sekunden auf die Spitze gutzumachen – ein gutes Zeichen. Erst als es anschließend wieder ins Innenstadtgebiet ging, verlor er noch einige Sekunden, konnte insgesamt aber wieder einen Platz gutmachen.
Läuferisch nicht ganz auf dem Niveau Anselms lief Marek Pompe auf der dritten Strecke. Noch mehr als sein Teamkollege zuvor aber hatte er die Herausforderung, ein eher einsames Rennen zu laufen und wenig von der Konkurrenz profitieren zu können. Mit zwei Plätzen, die er gutmachen konnte, und einem Altmeister Daniel Hubmann, den er überlaufen konnte, eine sehr ordentliche Leistung.
Den Platz gegenüber diesem dritten Schweizer Team musste Schlussläuferin Jule Roßner am Ende wieder hergeben, doch auch für sie stand am Ende eine solide Leistung zu Buche. Mit Platz 15 im Nationenrang erlief das Team das „Standardergebnis“ der letzten Jahre. Erfreulich ist dagegen der Rückstand von 4:27 Minuten. Bis zur WM wird das Team weiter an der Form feilen, sodass es dort weiter nach vorn gehen kann.

Im Kampf um den Sieg ging es von Beginn an eng zur Sache. Auf der Startstrecke war es erneut an der Schwedin Sanna Fast, die Tempoarbeit zu gestalten. Und wieder verlor sie zum Streckenende einige Sekunden: KnockOut-Siegerin Hedvig Valbjørn Gydesen gewann die Startstrecke. Bedeutende Zeitverluste der Topfavoriten gab es noch nicht, auch wenn die Schweiz 19 Sekunden und Finnland derer 34 verlor. Frühzeitig aus dem Kampf um die Topplatzierungen verabschiedete sich jedoch Frankreich nach dem Zusammenprall von Maelle Beauvir.
Auf Strecke zwei musste der junge Däne Niels Dalgaard seine Führung früh abgeben. Es übernahm Isac von Krusenstierna für Schweden die Spitzenposition. Dahinter folgte eine Tram mit den Teams aus Tschechien und Norwegen. Für Dänemark 2 lief Elias Hinge Krogsgaard ein phantastisches Rennen – und machte gegenüber seinem Teamkollegen deutlich mehr Zeit gut, als den Dänen später auf eine Medaillenplatzierung fehlte. Weiter an Boden verloren auf dieser Strecke die Schweiz und Finnland, die sich bei einem Rückstand um 40 Sekunden einpendelten.
Auf der dritten Strecke bahnte sich bereits eine Vorentscheidung an. Kasper Fosser für Norwegen und Tomas Krivda für Tschechien machten an der Spitze derart Tempo, dass nur Tomas Heikkila (FIN) dagegen halten konnte. Mit dem zuvor erarbeiteten Vorsprung vor den Finnen aber schien nur noch die dritte Position auf dem Treppchen überhaupt umkämpft zu sein. Die restlichen Teams nämlich verloren deutlich an Boden, allen voran Jonatan Gustafsson (SWE), der seinem Team über 90 Sekunden Rückstand einhandelte. Auch der Rückstand der Schweiz wuchs auf über eine Minute an.
Ein Zweikampf um den Sieg schien sich anzubahnen, doch noch vor dem ersten Posten war die Spannung vergangen: Die junge Lucie Dittrichova (CZE) lief bei ihrem ersten Sprintstaffeleinsatz für das Topteam gleich zu Beginn in eine Sackgasse und verlor rund 20 Sekunden. Pia Young Vik (NOR) lief den Sieg für ihr Team souverän nach Hause. Dahinter aber wurde es noch einmal spannend, denn plötzlich stand die Frage im Raum, ob Simona Aebersold die Lücke zum Silberrang vielleicht doch noch einmal schließen konnte. Dittrichova verteidigte ihren Vorsprung jedoch, im Schlussspurt musste sich Aebersold zusätzlich noch Majia Sijanoja (FIN) geschlagen geben, die damit Bronze gewann. 

 

Wie geht’s weiter?

Nach diesem zweiten Weltcup läuft die internationale Saison auf ihren Höhepunkt zu: Anfang Juli stehen die Weltmeisterschaften in Italien an. Das deutsche Team wurde bereits benannt und befindet sich in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung. Schon in zwei Wochen geht es zu den letzten Vorbereitungsrennen rund um Genua, bevor an gleicher Stelle zwei Wochen später die Titelkämpfe steigen.

Anselm Reichenbach Anselm Reichenbach
In Action beim Einzelsprint: Anselm Reichenbach...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
In Action beim Einzelsprint: Anselm Reichenbach...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Anton Silier Anton Silier
...Anton Silier...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
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Foto: IOF / Kristina Lindgren
Ellen Klüser Ellen Klüser
...Ellen Klüser...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
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Foto: IOF / Kristina Lindgren
Emma Caspari Emma Caspari
...Emma Caspari...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Emma Caspari...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Hanna Müller Hanna Müller
...Hanna Müller...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Hanna Müller...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Julia Fritz Julia Fritz
...Julia Fritz...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
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Foto: IOF / Kristina Lindgren
Konstantin Kunckel Konstantin Kunckel
...Konstantin Kunckel...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Konstantin Kunckel...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Marek Pompe Marek Pompe
...Marek Pompe...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Marek Pompe...
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Maren Guthier Maren Guthier
...Maren Guthier...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Maren Guthier...
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Riccardo Casanova Riccardo Casanova
...Riccardo Casanova...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Riccardo Casanova...
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Stanja Lindig Stanja Lindig
...Stanja Lindig...
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...Stanja Lindig...
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Timon Lorenz Timon Lorenz
... Timon Lorenz.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
... Timon Lorenz.
Foto: IOF / Kristina Lindgren
Tobias Nagel Tobias Nagel
...und Tobias Nagel
Foto: IOF / Kristina Lindgren
...und Tobias Nagel
Foto: IOF / Kristina Lindgren

Mehr:
Ergebnis KnockOut-Sprint
Ergebnis Einzelsprint
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Nominierung Weltmeisterschaften

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