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19. April 2002

Sportident auf ganz neuen Wegen

Wie die online-Zeitung "puls.se" gestern meldete, hat Sportident Schweden großes vor: Es wurde ein Welt-Patent angemeldet, daß eine völlig neue Art der Zeitnahme bei Laufveranstaltungen ermöglichen soll. Da das Patent noch nicht fertig erteilt wurde, ist im Augenblick noch viel Geheimnis um den neuen Chip.

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Es scheint aber so zu sein, daß ein Zeitnahme-Cip direkt in der Startnummer implantiert wird. Bisher war das System "Championschip" marktführend in der elektronischen Zeitnahme großer Laufveranstaltungen wie Stadtmarathons. Dieser Chip wird am Schuh festgebunden und hat eine festgelegte Nummer, die mit der Startnummer des Laufveranstalters abgeglichen werden muß. Eine umständliche Prozedur, die Sportident durch einen in der Startnummer integrierten Chip umgehen will. Wie der schwedische Sportident-Chef Jolo Olsson meint, heißt das nicht, daß Sportident damit dem relativ begrenzten OL-Markt den Rücken kehren wird. Im Gegenteil: Durch den größeren Umsatz sollen auch mehr Mittel für die Entwicklung elektronischer Zeitnahme-Systeme im OL frei werden. Auch auf dem traditionellen OL-Markt war man in letzter Zeit erfolgreich: In den letzten Tagen wurde ein Set Sport-Ident-Ausrüstung an die Slowakei als 30. Land verkauft, wo das Sportident-System angewendet wird. Außerdem hat Sportident bisher schon insgesamt 150000 Bricks verkauft (emit: 30000) und gerade geht ein neuer Chip (SPORTident Karte 6) mit einigen erweiterten Funktionen in Produktion. Vor zwei Jahren war man noch etwas pessimistischer: Es wurden 4-stellige Chipnummern produziert, wie sie die meisten deutschen OLer besitzen.

Mehr:
Artikel in puls.se (schwedisch)
sportident

Ingo Horst
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