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24. September 2018

Spannende Sprint-Wettkämpfe beim Euromeeting

Das sehr professionell organisierte Euromeeting in Kolding/Dänemark bot insbesondere die Möglichkeit die neue Disziplin Knock-Out Sprint für die Sprint-WM 2020 zu testen. Vier Läufer des Nationalteams nahmen diese Chance bei sehr gut besetzten Wettkämpfen wahr.

Beim KO-Sprint nehmen die 36 Besten der Qualifikation am Viertelfinale teil. Danach werden in jedem Finale sechs Läufer gleichzeitig auf eine ungegabelte Strecke geschickt. In sechs 2 km langen Viertelfinals qualifizieren sich die 18 Schnellsten für die drei Halbfinals. Von dort gehen dann sechs Läufer ins Finale. Drei von vier deutschen Startern erreichten die Viertelfinals. Das zuletzt viel kritisierte Herren-Sprintteam überraschte positiv, indem sich gleich beide Herren für das Viertelfinale qualifizieren konnten. Felix Späth, der diesen Herbst bereits eine gute Form bewies, erreichte denkbar knapp das Viertelfinale. Dort schien dann alles gut zu laufen und der Einzug ins Halbfinale schon sicher, als ein gegnerischer Läufer ihm beim Posten stempeln ausversehen den SI-Chip vom Finger riss. 'Alles schien schon so sicher und dann sowas!' Nicht einmal Schokolade konnte den schwer enttäuschten Felix im Ziel aufbauen. Marvin Goericke hatte in einem stark besetzen Heat leider keine reelle Chance auf das Halbfinale. Ann-Charlotte Spangenberg fehlten bei ihrem ersten Einsatz in der Elite nur 24 Sekunden für den Einzug ins Viertelfinale. Sie konnte im B-Finale trotzdem reichlich Erfahrung sammeln. Susen Lösch gelang mit dem zweiten Platz in der Qualifikation eine kleine Überraschung. Im weiteren Verlauf des Tages erreichte sie trotz einiger Rempeleien das Halbfinale, hatte jedoch keine Chance auf das Finale gegen die starke Konkurrenz. Manche Läufer liefen an diesem Tag mit drei bis vier Sprints und dreimal Ein- und Auslaufen insgesamt mehr als einen Halbmarathon.

Am Sonntag fand zum Abschluss ein ganz normaler Sprint in Christiansfeld statt. Auf einer anspruchsvollen und abwechslungsreichen Bahn konnten Felix und Susen ein weiteres Mal ihre derzeit starke Form zeigen. Beide lagen im Ziel nur eine gute Minute hinter dem Tagessieger. 'Eine Routenwahl habe ich leider nicht richtig entschieden, aber trotz der Vorbelastung der letzten zwei Tage konnte ich noch einmal Vollgas geben.' erzählte Susen nach dem Lauf. Marvin und Ann-Charlotte berichteten von schweren Beinen beim fünften Sprint an diesem Wochenende. Das Team inklusive Trainer hat wichtige Erfahrungen für die Sprint-WM 2020 gesammelt und hofft, dass auch dann so gut organisierte Wettkämpfe mit GPS und allem drum und dran angeboten werden.

Ergebnisse

Knock-Out Sprint, Samstag Damen
1. K. Ohlsson		Schweden 2. L. Strand		Schweden 3. A. Olsson		Schweden
Herren
1. M. Kyburz 		Schweiz 2. I. von Krusenstierna	Schweden 3. A. Sjökvist		Schweden
Sprint, Sonntag Damen
1. K. Ohlsson		Schweden	14:34 min 2. L. Strand		Schweden	14:37 min 3. A. Falck Weber	Dänemark	14:56 min 14. S. Lösch		Deutschland	15:42 min 55. A.-C. Spangenberg	Deutschland	18:09 min
Herren
1. T. Robertson		Neuseeland	14:21 min 2. Y. Michiels		Belgien		14:24 min 3. A. Niemi		Finnland	14:45 min 3. C. Meier		Schweiz		14:45 min 27. F. Späth		Deutschland	15:34 min 42. M. Goericke		Deutschland	16:01 min

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