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04. August 2024

Senioren-WM 2024 – Sprint

Dieter Conrad
Dieter Conrad gewinnt Bronze in der M80. Schon im Vorlauf ist er zu schnell für die Kamera.
Foto: Sabine Nieke
Dieter Conrad gewinnt Bronze in der M80. Schon im Vorlauf ist er zu schnell für die Kamera.
Foto: Sabine Nieke

Rund um die Universität von Turku wurden am Sonntag die WMOC-Medaillen im Sprint vergeben. Die deutschen Medaillenhoffnungen erfüllten sich leider nur teilweise. Einmal Bronze gab es in der H80 durch Dieter Conrad.

In einem Wechsel aus Innenhöfen und Unicampus mit zum Teil steilen Treppen, natürlichen Zäunen, Hecken und Mauern mussten die Starter*innen des WMOC Finales stets ein paar Postenpassagen im Voraus geplant haben. So konnte das notwendige, hohe Lauftempo bis zum Zieleinlauf vor den Stufen der historischen Domkirche in Turku aufrechterhalten werden. Etwas erleichtert wurde das Lesen der engen Passagen durch den Maßstab 1:3.000 für alle Klassen. Trotz, dass verbotene Durchgänge und Hecken deutlich abtrassiert waren, kam es zu einigen Regelverstößen, die durch die Kampfrichter*innen konsequent geahndet wurden und einige Disqualifikationen zur Folge hatten.

Die Veranstalter boten den Läufer*innen einen interessanten Sprint. Dass man dabei auch einige Zeit verlieren konnte, mussten auch berühmte Namen aus der WOC vergangener Tage bemerken, für die der klangvolle Name nicht automatisch Gold bedeutete. So kam beispielsweise Jörgen Mårtensson (SWE, Langdistanzweltmeister 1991 und 1995) in der M65 mit fast einer Minute Rückstand nur auf Platz 2. Andere Hochkaräter wie die Schweizer Rekordweltmeisterin Simone Niggli-Luder (W45) dagegen bewiesen, dass sie in ihren Altersklassen immer noch die Besten der Welt sind.

Das einzige deutsche Edelmetall ging einmal mehr an Familie Conrad. In der M80 war es diesmal Dieter vom SV Wissenschaft Quedlinburg, der Bronze gewann. Für seinen Bruder Helmut reichte es 1:20 Minuten dahinter für Platz 5.
Denkbar knapp verpasste die ehemalige Juniorenweltmeisterin Kristin Ritzenthaler vom TSV Jetzendorf die Bronzemedaille in der W50. Mit 13:35 Minuten fehlte ihr nur eine Sekunde zum Edelmetall. Auch Veronika Lange vom USC Magdeburg fehlten als Vierte in der W65 nur vier Sekunden zum Podest.
In der M55 sah es lange Zeit so aus, als wenn die laufstarken deutschen Teilnehmer Nils Schmiedeberg (SV Turbine Neubrandenburg), Raik Zschäckel (SV IHW Alex 78 Berlin) und Hendryk Wetzel (SV Robotron Dresden) nach starken Vorläufen auch in den Kampf um die Medaillen eingreifen könnten. Nils fehlten am Ende nur sieben Sekunden auf Bronze, er wurde Fünfter. Raik kam weitere 11 Sekunden dahinter auf einen starken siebten Platz.

Weiter mit der WMOC geht es am Dienstag mit den Wald-Qualiläufen, wo es aber ungleich schwerer wird, den Heimvorteil der Finnen zu brechen.

Nils Schmiedeberg Nils Schmiedeberg
Nils Schmiedeberg schrammt um wenige Sekunden an einer Medaille in der M55 vorbei.
Foto: Sabine Nieke
Nils Schmiedeberg schrammt um wenige Sekunden an einer Medaille in der M55 vorbei.
Foto: Sabine Nieke
Daniela Zschaeckel Daniela Zschaeckel
Daniela Zschäckel vom SV IHW Alex 78 Berlin in den Straßen Turkus.
Foto: Sabine Nieke
Daniela Zschäckel vom SV IHW Alex 78 Berlin in den Straßen Turkus.
Foto: Sabine Nieke
Simone Niggli Simone Niggli
Auch ehemalige Weltstars laufen bei der WMOC um die Medaillen - hier Simone Niggli.
Foto: Sabine Nieke
Auch ehemalige Weltstars laufen bei der WMOC um die Medaillen - hier Simone Niggli.
Foto: Sabine Nieke

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WMOC in Turku (FIN)
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