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26. August 2014

Ostostdeutsches Jugend-TL und der 10. Grand Prix Pomorza

Seit etlichen Jahren trainiert der sächsische Landeskader in den Sommerferien im europäischen Ausland. Dieses Jahr begleiteten ihn einige Brandenburger und Berliner in die Nähe der polnischen Ostseeküste bei Gdansk/Danzig. Das 50-köpfige Team schloss an das 8-tägige Trainingslager um Wejherowo den jährlichen 3-Tage-OL der Region und erreichte dabei vordere Platzierungen.

die Teilnehmer vor einem von einigen selbstgebauten Schloss aus Sand auf der Halbinsel Hel
die Teilnehmer vor einem von einigen selbstgebauten Schloss aus Sand auf der Halbinsel Hel
Foto: Grit Hänsel
die Teilnehmer vor einem von einigen selbstgebauten Schloss aus Sand auf der Halbinsel Hel
Foto: Grit Hänsel

Neben zahlreichen Technikeinheiten wurden JWM-Strecken(teile) von 2011 mit Originalkarten nachgenutzt und besonders ein großes, attraktives, feinkuppiertes Küstengelände (Aufnahme 2013) nahe der Grenze zum Kaliningrader Russland mehrfach aufgesucht und durchlaufen. Die Trainingsgebiete boten schönsten Rennwald bis hin zu grünen Kampfabschnitten, welliges Hügel-Senken-Land sowie knackige Anstiege – der reine Bergsprint fehlte nicht im Programm. Ein spontan aufgezogenes Stempeltraining entwickelte sich ehrgeizig zu kräftezehrenden Intervallen. So wurden von den jungen Aktiven o-technisch dann auch Höhenlesen, Kompasslauf, ferner Tempoanpassung und Routenplanen als primär geschult verstanden und ausdauernd geübt.

Jugendnationalläuferin Ellen Klüser im Zieleinlauf der 3. Etappe
Jugendnationalläuferin Ellen Klüser im Zieleinlauf der 3. Etappe
Foto: Isabel Jakob/Ann-Sophie Minner
Jugendnationalläuferin Ellen Klüser im Zieleinlauf der 3. Etappe
Foto: Isabel Jakob/Ann-Sophie Minner

Erfreulich die auch daraus resultierenden Leistungen in den ohnehin bereits stark besetzten Jugendkategorien der Gesamtwertung des Grand Prix Pomorza. Zeichneten sich Etappe 1 und 2 durch relativ fein profiliertes Relief aus, so stand die Jagdstartetappe zum Abschluss mit steilem und stellenweise dichtem Waldcharakter im Kontrast dazu. Mehr als 400 Läufer nahmen insgesamt teil. Die D16 gewann Ellen Klüser vom USV TU Dresden. Die SV-Lengefelderinnen Flora Hänsel (D10), Hannah Hänsel (D14) und Elly Straube (D18) erkämpften sich und dem Team genauso 2. Plätze wie die drei Jungs vom SV Robotron Dresden Karol Kielb (H12), Kilian Höck (H14) sowie Franz Gawlitza (H16). Mitbetreuerin Sylva Roßberg von der USG Chemnitz siegte in der (Nichtelite-)D21. Auch acht weitere Top6-Ränge stimmten fröhlich. Die Stimmung allgemein war während der Training- und Wettkampftage ausgelassen. Der Trainingsplan ließ, wenn auch nicht viel, so doch Raum für Stadt- und Strandbesuche sowie Freizeit. Die Wetterwechsel gefährdeten keine Einheit.

Siegerehrung der H14 mit Kilian Höck und Moritz Vogt (OL Görlitz, 5.)
Siegerehrung der H14 mit Kilian Höck und Moritz Vogt (OL Görlitz, 5.)
Foto: Wieland Kundisch
Siegerehrung der H14 mit Kilian Höck und Moritz Vogt (OL Görlitz, 5.)
Foto: Wieland Kundisch

Positive Resonanz, schöne Erlebnisse und Erfolge deutscher Nachwuchs-OLer geben der Ehrenarbeit der Betreuer, Trainer und anderer Unterstützer sowie den finanziellen Aufwendungen Sinn. Ein besonderer Dank geht hiermit an Peter Depta, der in der langen Vorbereitungsphase die Schnittstelle zu den polnischen Orientierungsläufern vor Ort bildete.

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