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01. Mai 2003

NOC 2003: Die ersten Sieger stehen fest!

Emil Wingstedt (SWE) und Marie Luce Romanens (SUI) heißen die ersten Sieger bei der NOC in Schweden. Auch in den Juniorenklassen wurde hart gekämpft. Hier siegten der Schweizer Daniel Hubmann und die Finnin Anni Maija Fincke.

Sprint-Sieger Emil Wingstedt
Sprint-Sieger Emil Wingstedt
Sprint-Sieger Emil Wingstedt

Das lief ja für die wenigen schwedischen Zuschauer gleich beim ersten Wettkampf nach Wunsch, denn der schwedische Favorit Emil Wingstedt, der für Halden erst letzten Sonntag den Sieg bei der Tio-MILA sicherte, siegte in 12:31 Minuten auf 2,8km mit deutlichen 15s Vorsprung vor dem Briten Jamie Stevenson. Auf Rang 3 folgte dann schon der zweite Schwede Johan Näsman in 12:54 Minuten. Ingo Horst war im Ziel zufrieden mit seinen 13:36 Minuten (1:05 Minuten Rückstand) die einen 32. Platz bedeuteten. Ein wenig Unmut kam auf, da besonders die Herrenbahn wenig selektiv war. Einfache Postenstandorte und fehlende Routenwahlen machten den Läufern die Sache zu leicht. Dafür war die Strecke sehr zuschauerfreundlich, schade nur, dass das Wetter nicht mitspielte. Bundestrainer Björn Axel Gran rechnete Ingos 32. Platz gleich in einen 18. Platz bei der WM um, was allerdings zeigt, dass die Qualität des Starterfeldes bei der NOC höher liegt als bei einer WM.

Durch den Regen (Luise Kärger)
Durch den Regen (Luise Kärger)
Durch den Regen (Luise Kärger)

Einige Schweizer Zeitungen titelten am Anfang des Jahres davon, dass Marie Luce Romanens wieder da sein würde. Dieses bestätigte die 30ig-jährige ehemalige Weltmeisterin von `95, die immerhin eine Marathonzeit von 2:35:53h aufzuweisen hat, heute eindrucksvoll auch auf der internationalen Ebene. Die Schweizerin benötigte nur 11:30 Minuten über die 2,48km lange Strecke im Stadtwald von Malmköping. 19 Sekunden länger benötigte die Schwedin Karolina Arewang und sorgte für gute Stimmung unter dem schwedischen Publikum. Den letzten Medaillenrang sicherte sich die Finnin Heli Jukkola mit glatten 12 Minuten. Nicht ganz zufrieden war Karin Schmalfeld mit ihrem Lauf. Dennoch war sie die beste Deutsche auf dem 36. Rang und 1:58 Minuten Rückstand auf die Siegerin. Mit 13:52 Minuten langte es für Anke Xylander nur für den 45. Platz, doch für beide sollten in den nächsten Tagen Wettkämpfe kommen, die ihnen besser liegen und mehr Spaß machen. Luise Kärger (49.Platz in 14:07 Minuten), Elisa Dresen (52. Platz in14:17 Minuten) und Meike Jäger (55. Platz in 14:38 Minuten) folgten recht dicht auf den folgenden Plätzen.

Einfache Postenstandorte
Einfache Postenstandorte
Einfache Postenstandorte

Bundestrainerin Heidrun Finke erwartet sehnsüchtig besseres Wetter. Der permanente Regen bei wenigen Plusgraden lockte nicht viele Zuschauer vor die Türen. Die warten wohl lieber auf die Fernsehübertragung am heutigen Abend in einem schwedischen Kanal. Weiter hofft sie, dass die Organisatoren ihre Anfangsprobleme schnell in den Griff bekommen und Informationen schneller die Teams erreichen. Morgen folgt die Königsdisziplin, die Klassikdistanz, wo die Karten neu gemischt werden.

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