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19. Juli 2018

Leonore Winkler sprintet in Top 30 zur WUOC

An einem erneut sehr heißen Tag wurde im finnischem Seinäjoki die Sprintdistanz der Studierenden-Weltmeisterschaft ausgetragen. Auch wenn die Bahnlegung aus Sicht der deutschen Starter teilweise etwas einfallslos wirkte, wurden die Läufer aufgrund des technisch anspruchsvollen Geländes von Seinäjoki deutlich mehr gefordert, als bei der Sprintstaffel am vorherigen Dienstag. Leonore Winkler überzeugte mit einem starken Lauf, der am Ende für einen guten 26. Platz reichte. .

Mit einer frühen Startzeit ging Leonore ins Rennen und schon bei den ersten Funkposten wurde deutlich, dass sie mit einem guten Tempo unterwegs war. Das GPS zeigte, dass sie technisch gut mit dem Gelände und der Bahnlegung klarkam. Während sie zur Hälfte der Strecke noch in den Top 15 lag, baute sie gegen Ende des Rennens etwas ab und verlor bei sehr knappen Abständen einige Plätze, weswegen sie sich mit ihrem Lauf auch nicht 100% zufrieden zeigen konnte. Disziplin-Chef Nikolaus Risch wie auch die anderen Athleten zeigten sich dennoch erfreut über diese Leistung von Leonore. Die anderen deutschen Damen (Birte Friedrichs, Sabine Rothaug, Nina Döllgast) kamen ebenfalls ohne größere Fehler durchs Rennen, mussten sich aber eingestehen, dass sie aktuell läuferisch für eine Platzierung in den Top 30 nicht stark genug sind. Im Kampf um die Goldmedaille bei den Damen entstand ein spannendes Rennen zwischen der Ungarin Virag Weiler und der Schweizerin Martina Ruch. Ab der Hälfte der Strecke gab es zwischen den beiden mehrere Führungswechsel und nie einen Vorsprung von mehr als 3 Sekunden. Im Ziel musste sich die Schweizerin der Ungarin mit nur 0,5 Sekunden geschlagen geben. Dritte wurde mit 10,5 Sekunden Rückstand die Polin Aleksandra Horník.

Bei den Herren schaffte es heute keiner der deutschen Starter in die bessere Hälfte des Starterfeldes. Markus Grätsch wurde mit einem 70. Platz bester Deutscher. Korbinian Lehner hatte eine Platzierung in der ersten Hälfte lange in Reichweite, übersah zum Ende des Rennens aber einen Durchgang zwischen zwei Gebäuden und verlor somit beträchtlich an Zeit und Platzierungen. Wie schon bei den Damen, berichteten auch Olav Milian Gran und Joris Hochstetter von technisch relativ guten Läufen, bei denen für eine bessere Platzierung vor Allem im Bereich Schnelligkeit noch Einiges fehlt. An der Spitze übernahm der in Österreich wohnende Neuseeländer Tim Robertson ab Posten 6 die Führung und gab diese nicht mehr her. Zweiter wurde mit einem Rückstand von 8 Sekunden der Norweger Trond Einar Moen Pedersli vor dem in Norwegen wohnenden Australier Henry McNulty, welcher zum Schluss einen Rückstand von 24 Sekunden hatte.

Morgen geht es für die deutschen Athleten über die Langdistanz in die Wälder um Kuortane. Das Gelände wird dem der Mitteldistanz ähnlich werden. Der Wetterbericht verspricht etwas kühlere Temperaturen bis zu 28 °C und einen leicht bewölkten Himmel, der die Athleten auf ein angenehmeres Laufgefühl, als bei der Mitteldistanz hoffen lässt.

Ergebnisse

Damen
1. V. Weiler		Ungarn			13:48,3 min 2. M. Ruch		Schweiz			13:48,8 min 3. A. Hornik		Polen			13:58,8 min 26. L. Winkler		Deutschland		15:13,2 min 39. B. Friedrichs	Deutschland		15:38,0 min 47. S. Rothaug		Deutschland		16:01,4 min 79. N. Döllgast		Deutschland		18:52,2 min
Herren
1. T. Robertson		Neuseeland		13:44,2 min 2. T. E. Moen Pedersli	Norwegen		13:52,1 min 3. H. McNulty		Australien		14:08,1 min 70. M. Grätsch		Deutschland		16:32,5 min 75. K. Lehner		Deutschland		16:38,9 min 84. O. Gran		Deutschland		17:19,2 min 89. J. Hochstetter	Deutschland		17:36,2 min

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