Orientierungssport
Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland Orientierungssport
Deutschland
OL
OL
MTB-O
MTB-O
Ski-OL
Ski-OL
Trail-O
Trail-O
Was ist OL? Geschichte ↗ Historische Unterlagen ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Breitensport – Rahmenangebote für Kinder und Erwachsene – Orientierungslauf in der Schule – Festpostennetze und Stadt-OL – Interaktive Angebote mit MapRun – Breitensport-Angebote des DTB OL in der Bundeswehr Förderverein OL Internet-Links ↗ Vereine ↗ Mediencenter ↗ Kartenverzeichnis
Termine Ergebnisse ↗ O-Manager Aktuelles Geländesperren Bundesrangliste OL
Deutsche Meisterschaften
Überblick DM Langdistanz DM Mitteldistanz DM Sprint DM KnockOut-Sprint DM Staffel DM Sprintstaffel
Deutsche Park Tour Jugendländervergleichskampf OL-Weltcup OL-Weltrangliste ↗ Startlizenzen ↗ RouteGadget
Übersicht Elitekader Nachwuchskader Trainer
↗ Allgemeine Dokumente ↗ Wettkampfwesen ↗ Spitzensport ↗ Aus- und Fortbildung ↗ Kartenwesen ↗ Öffentlichkeitsarbeit ↗ Breitensport ↗ Umwelt & Naturschutz ↗ Protokolle Bundestagung
↗ Schwarzes Brett ↗ Forum ↗ Stellenbörse ↗ Umfragen
OL OL

13. Juli 2016

JWOC: Fordernde Mittel-Qualifikation - 8-mal A-Finale für Deutschland!

Wenn Deutschland in der offiziellen Berichterstattung beim OL zusammen mit Norwegen und der Schweiz genannt wird, muss etwas Besonderes passiert sein. Und das ist es auch: Von den 12 deutschen Junioren konnten sich am heutigen Mittwoch gleich 8 für das A-Finale der JWM-Mitteldistanz qualifizieren! Solch eine gute Quote hatte es bislang noch nicht gegeben. Den geringsten Rückstand auf die Spitze erlief Birte Friedrchs (MTV Seesen), die besten Einzelplatzierungen Ellen Klüser (USV TU Dresden) und Erik Döhler (TUS Karlsruhe-Rüppur) mit zwei zehnten Plätzen.
Anton Kamolz ausgepumpt im Ziel
Anton Kamolz ausgepumpt im Ziel
Foto: Roland Guedel
Anton Kamolz ausgepumpt im Ziel
Foto: Roland Guedel

Aber der Reihe nach. Ab 10 Uhr wurde in drei Qualifikationsgruppen pro Geschlecht gestartet, die Starter wurden dazu gleichmäßig den Gruppen zugelost. Um sich für ein A-Finale zu qualifizieren, musste ein Platz unter den ersten 20 des jeweiligen Vorlaufes erreicht werden. Ellen Klüser, die als erste Deutsche in den Wald ging, konnte im Ziel erst einmal eine Bestzeit vorlegen, die positiv stimmte. Sie kam im Gelände gut zurecht, obwohl die Karte "Ftan" einige knifflige Bereiche bereithielt. In den steilen, felsigen Hängen galt es, gut die Kompassrichtung zu halten, vor allem im detailreichen Anfangsteil der Bahn war ein guter Überblick bei kühlem Kopf nötig. Ähnlich gut lief es bei Birte Friedrichs und Erik Döhler, die sich ebenfalls zunächst ganz vorne einreihen konnten und unter den ersten 20 blieben. Zu einer Schrecksekunde bei den aufmerksamen Zuschauern kam es, als man den vermeintlichen Erik dabei beobachten konnte, wie er anscheinend die Posten von Qualifikationslauf A anorientierte (falsche Karte?), obwohl er die B-Bahn zugeteilt bekommen hatte. Der Veranstalter entschärfte die Verwirrung dann im Liveticker, einige GPS-Trackingeinheiten waren wohl fälschlicherweise nicht an diejenigen Läufer vergeben worden, die zunächst dafür vorgesehen waren.

Patricia Siegert
Patricia Siegert
Foto: Roland Guedel
Patricia Siegert
Foto: Roland Guedel

Durch beherzte, kontrollierte Läufe konnten auch Anton Kamolz (Post SV Dresden), Korbinian Lehner (OLG Regensburg) und Ole Hennseler (MTV Seesen) bei den Junioren sowie Isabel Seeger (Baiersdorfer SV) und die leicht erkältete Patricia Siegert (USV TU Dresden) bei den Juniorinnen die ersehnten A-Finalplätze erreichen. Paula Starke (USV TU Dresden), Dorothea Müller (Post SV Dresden), Markus Grätsch (USV TU Dresden) und Colin Kolbe (TUS Lübbecke) fehlte das Glück etwas, sie leisteten sich leider zu viele kleine Fehler, um sich weiter vorne zu platzieren. Dorothea kam mit dem Gelände zwar gut klar und startete zügig, nach ihrem tollen Erfolg auf der Langdistanz fühlte sie sich jedoch mental erschöpft, sodass eine kleine Unkonzentriertheit zu Folgefehlern und einem größeren Rückstand führte. Schon kleine Zeitverluste konnten heute den entscheidenden Unterschied machen, in manchen Qualifikationsgruppen lagen Freud und Leid nur Sekunden voneinander entfernt.

Korbinian Lehner auf den letzten Metern
Korbinian Lehner auf den letzten Metern
Foto: Roland Guedel
Korbinian Lehner auf den letzten Metern
Foto: Roland Guedel

Am morgigen Donnerstag werden zunächst ab 9 Uhr die B- und C-Finals ausgetragen, bevor die Qualifizierten sich ab 10 Uhr (W20) bzw. 11 Uhr (M20) mit den besten Junioren der Welt messen dürfen. Gelaufen wird diesmal in Susch-Lavin auf bis zu 1650 m Höhe, das Gelände ist von Kiefernwäldern geprägt. Auf alle Bahnen werden Siegerzeiten von 25 Minuten erwartet. Das deutsche Team ist fit und freut sich auf die anstehenden Aufgaben! Alle Läufe können wieder per Live-Ticker, Funkposten und zum Teil per GPS-Tracking verfolgt werden.

Ergebnisse

M20-A
1. Ojanaho Olli (FIN)	25:09 min
15. Kamolz Anton (GER)	28:37 min
18. Lehner Korbinian (GER)	29:02 min

M20-B
1. Hadorn Joey (SUI)		23:45 min
10. Döhler Erik (GER)		28:23 min
46. Kolbe Colin (GER)		37:51 min
M20-C
1. von Krusenstiera Isac (SWE)	26:00 min
18. Hennseler Ole (GER)		29:53 min		
30. Grätsch Markus (GER)	31:36 min
W20-A
1. Aebischer Valerie (SUI)	26:51 min		
15. Siegert Patricia (GER)	31:04 min
39. Müller Dorothea (GER)	38:43 min
W20-B
1. Oberg Johanna (SWE)		28:12 min
14. Friedrichs Birte (GER)	30:40 min
30. Starke Paula (GER)		34:54 min
W20-C
1. Aebersold Simona (SUI)	27:25 min
10. Klüser Ellen (GER)		31:37 min
17. Seeger Isabel (GER)		32:35 min

Mehr:
Homepage Veranstaltung

Nina Döllgast
JWOC-Langdistanz: Platz 20 für Dorothea Müller
JWOC-Langdistanz: Platz 20 für Dorothea Müller
Voriger Artikel
JWOC: Drei Top30-Platzierungen im Mittel-Finale!
JWOC: Drei Top30-Platzierungen im Mittel-Finale!
Nächster Artikel
Verhaltenskodex
Partner
Förderverein Orientierungslauf

Information zur Werbung
Advertising Information

DOSV
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV Orientierungssport Deutschland
DOSV
Impressum | Datenschutzhinweise | Kontakt

© 2001-2026 DOSV