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31. Oktober 2004

Die Nacht war schön

Traditionell zum Saisonende starten die tollkühnsten und abenteuerlustigsten Orientierungsläufer Deutschlands noch einmal zu den Deutschen Bestenkämpfen im Nacht-OL. Im thüringischen Blankenhain wurden Cornelia Eckardt und Leif Bader Beste der Nacht.

Licht im Dunkel
Licht im Dunkel
Licht im Dunkel

Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte sich die Teilnehmerzahl nahezu auf 120 Starter. Trotzdem scheint die Zukunft der Disziplin mit den größten Anforderungen an saubere Karten- und Orientierungsarbeit ungewiss. Im nächsten Jahr ist der Lauf noch einmal gerettet, denn der Trainerrat selbst richtet den meisterlichen Lauf im Rahmen eines Trainingslagers des Nationalteams bereits am 5. Februar in Zusammenarbeit mit dem USC Magdeburg in Haldensleben aus. Auf jeden Fall dürfte die jetzt aktuelle, natürliche Wettkampfmüdigkeit nach den Deutschen Meisterschaften über den Langen Kanten dann nicht anzutreffen sein. Vielleicht finden sich danach weitere Ausrichter für die kommenden Jahre.

Diese Posten findet jeder - gerade auch in der Nacht.
Diese Posten findet jeder - gerade auch in der Nacht.
Diese Posten findet jeder - gerade auch in der Nacht.

Die Läufer in Blankenhain erlebten einen wirklich schönen Nacht-OL, mit Feuerwerk und Vollmond, schnellen Wegpassagen, leicht verwachsenem aber trotzdem schnellen Wald und hochreflektierenden Postenschirmen. Modisch gewordenen, leuchtenden Kürbisköpfe und ein lustiges Gespenst trugen vielleicht extra noch zu den flotten Laufzeiten bei. Die Herrenklasse war schon allein mit dem Bundesranglistensieger Leif Bader klasse besetzt. In der Damenklasse setzte sich, mit nahezu unbeschreiblichem Vorsprung, die im Nachtlauf routinierte Cornelia Eckardt durch. Weitere Nationalläufer fehlten auf Grund anderer Verpflichtungen. Karin Schmalfeld zum Beispiel spurtete ihren schwedischen Verein bei den berühmten Smålandskavlen 2004 in Schweden zum Sieg - ebenfalls eine große Leistung! Die nächsten Nacht-Orientierungsläufe sind unter anderem der Nebel-Cup in Berlin am kommenden Wochenende und natürlich nicht zu vergessen der Thüringer 24-Stunden-OL im nächsten Jahr.

Damen 6.2 km 150 Hm 13 Posten 1 Cornelia Eckardt USV TU Dresden 51:26 2 Ekaterina Zelenina USG Chemnitz 69:24 3 Nadine Enoch USC Magdeburg 77:52 Herren 11.1 km 300 Hm 21 Posten 1 Leif Bader Post Tel. Dresden 74:30 2 Heiko Gossel USV TU Dresden 78:10 3 Eike Bruns MTK Bad Harzburg 79:27

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