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22. Oktober 2019

Deutsche Weltranglisten­punkte im Trail-O beim Bukowa-Cup in Polen

Im Rahmen der sechsten Auflage des polnischen 3-Tage-OLs 'Bukowa Cup' wurden auch zwei Weltranglistenwettbewerbe im Trail-O ausgetragen. Sowohl beim PreO als auch beim TempO waren dabei deutsche Teilnehmer vom Berliner TSC am Start und holten teils ihre ersten Weltranglistenpunkte im Präzisionsorientieren.

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Kartenausschnitt vom PreO beim Bukowa-Cup
Foto: KOS BnO Szczecin
Kartenausschnitt vom PreO beim Bukowa-Cup
Foto: KOS BnO Szczecin

Den Auftakt der Trail-O-Wettbewerbe bildete der PreO, der insbesondere von Postenstandorten an Geländeobjekten im offenen Buchenhochwald geprägt war. Komplexe Postensetzung sorgte dafür, dass keiner der 46 Starter der Elitekategorie alle 29 Posten korrekt löste. Den Sieg sicherte sich der erst 15-jährige Däne Tobias Biering mit 27 Punkten. Sebastian Fleiß erarbeitete sich als bester Deutscher mit 23 Punkten einen guten 18. Platz, Bernd Wollenberg platzierte sich mit 16 Punkten auf Rang 34. Beide konnten damit ihre ersten Weltranglistenpunkte im Trail-O einfahren und die Zahl der klassierten Deutschen nunmehr auf sechs erhöhen. Gleich mehrere Aktive des Berliner TSC wagten sich in der kürzeren, einfacheren A-Kategorie an die Erfahrung Trail-O und waren hier auf den vorderen Plätzen fast unter sich. Mit 13 Punkten siegte Ronja Fell, gefolgt von Robert Petersburski mit 12 Punkten auf Rang zwei. Zwischen Tobias Schwartz, Marvin Goericke und Aurelien Filiali mit je 11 Punkten auf den Plätzen vier bis sechs musste das Ergebnis der Zeitkontrolle über die Platzierung entscheiden.

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Volle Konzentration war nötig, um die Postenstandorte im offenen Buchenwald korrekt zu erkennen.
Foto: Bernd Wollenberg
Volle Konzentration war nötig, um die Postenstandorte im offenen Buchenwald korrekt zu erkennen.
Foto: Bernd Wollenberg

Der TempO-Wettbewerb am Folgtag umfasste für die Elite im Kampf um WRE-Punkte sieben Stationen mit je fünf Aufgaben. Auf engstem Raum zueinander waren auch diesmal insbesondere Braunobjekte korrekt zuzuordnen, nun kam jedoch anders als beim PreO am Vortag noch der Zeitdruck durch die tickende Uhr hinzu. Auch hier blieb keiner der Top-Athleten fehlerfrei. Die beste Kombination aus schnellen Antwortzeiten und wenig Fehlern (und damit verbundenen Strafsekunden) gelang dem aktuellen Weltranglisten-Fünften Tomas Lestinsky aus Tschechien, der am Ende mit einer Zeit von 374 Sekunden (bei fünf Fehlern) den Wettbewerb klar gewann. Hier hatten die deutschen Athleten wie erwartet etwas mehr zu kämpfen, schlugen sich aber dennoch wacker. Sebastian Fleiß platzierte sich unter den 37 Teilnehmern mit 893 Sekunden auf Rang 26, Bernd Wollenberg mit 971 Sekunden auf Platz 28. Etwas einfacher hatte es die A-Kategorie, die zwar ebenfalls sieben Stationen zu absolvieren hatten, jedoch nur mit jeweils drei Aufgaben bestückt. Erneut gelang den Berlinern die beste Performance in dieser Klasse. Es siegte Tobias Schwartz mit 460 Sekunden bei nur drei Fehlern vor Ronja Fell mit 470 Sekunden, die zwar schnellere Antwortzeiten gezeigt, aber sich auch sieben Fehler geleistet hatte.

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Eine der 35 TempO-Aufgaben der Elitekategorie
Foto: KOS BnO Szczecin
Eine der 35 TempO-Aufgaben der Elitekategorie
Foto: KOS BnO Szczecin

Neben den Trail-O-Weltranglistenwettbewerben wurde beim Bukowa-Cup natürlich auch ganz klassisch OL gelaufen. In der 3-Tage-OL-Wertung, die sich aus einem Nachtsprint durch ein Neubauviertel von Szczecin, einer Langdistanz und einer Mitteldistanz durch das von tiefen Tälern durchzogene für die Veranstaltung nabensgebende Berggelände 'Bukowa' ('Buchenwald') südlich der polnischen Hafenstadt zusammensetzte, gab es ebenfalls gute deutsche Ergebnisse. In der Hauptklasse der Herren wurde Marvin Goericke (Berliner TSC) Zweiter, in der Hauptklasse der Damen Ronja Fell (Berliner TSC, hier für Sczcecin startend) Dritte. Darüber hinaus sicherten sich fünf deutsche Seniorenläuferinnen und Seniorenläufer den Gesamtsieg in ihren Kategorien.

Mehr:
Homepage Bukowa Cup VI mit allen OL- und Trail-O-Ergebnissen
Trail-O-Weltrangliste

Bernd Wollenberg und Ralph Körner
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