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20. Januar 2020

Zum Abschluss fünf Vizewelt­meistertitel und zwei Bronzemedaillen

Die Senioren-Weltmeisterschaften im Ski-Orientierungslauf sind mit weiteren sieben Medaillen für die deutschen Teilnehmer zu Ende gegangen. Zum Abschluss am Sonntag über die Mitteldistanz in den Olympialoipen von Seefeld gab es auch endlich Neuschnee.

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Harald Männel vom OL-Team Wehrsdorf holt mit all seiner Routine Silber in der Herren 65.
Foto: Markus Bianchi
Harald Männel vom OL-Team Wehrsdorf holt mit all seiner Routine Silber in der Herren 65.
Foto: Markus Bianchi

25 Zentimeter waren über Nacht gefallen, so dass vor allem für die älteren Teilnehmer die nicht ungefährlichen eisigen Passagen etwas entschärft werden konnten. Allerdings nicht in Gänze, da im Wald immer noch steinge Altschneelagen dominierten. Doch viele Streckenabschnitte gingen über die recht steilen Loipen, die vergangenes Jahr für die nordische Ski-WM neu gestaltet worden waren.

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Erneut Edelmetall ergattert Renate Tröße vom SV TU Ilmenau in der Damen 65.
Foto: Markus Bianchi
Erneut Edelmetall ergattert Renate Tröße vom SV TU Ilmenau in der Damen 65.
Foto: Markus Bianchi

Darin schnell unterwegs waren gleich fünf deutsche Teilnehmer, die in ihren Altersklassen Silber holten. Antje Bornhak, die für ihren österreichischen Klub Orienteering Innsbruck Imst geführt wurde, in der Damen 50, Elena Malkova (Post SV Dresden) in der Damen 55 und Renate Tröße (SV TU Ilmenau) in der Damen 65 sowie Harald Männel (OL Team Wehrsdorf) in der Herren 65 und Helmut Conrad (USV TU Dresden) in der Herren 80 holten die Vizeweltmeistertitel. Bronze ging an Freya Ritter vom Skisportverein Erfurt 02 in der Damen 30 (nur World Master Games) und Bernd Kohlschmidt vom SV Robotron Dresden in der Herren 40.

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Auf Skiern und zu Fuß immer ein Medaillengarant ist Helmut Conrad vom USV TU Dresden in der Herren 80.
Foto: Markus Bianchi
Auf Skiern und zu Fuß immer ein Medaillengarant ist Helmut Conrad vom USV TU Dresden in der Herren 80.
Foto: Markus Bianchi

Erstmals wurden die Senioren-Weltmeisterschaften im Zusammenhang mit den Winter World Master Games, die ihren Zentralort in Innsbruck hatten, ausgetragen. Dabei war besonders die Stimmung in Kombination mit den anderen nordischen Disziplinen Langlauf, Skispringen und Biathlon in Seefeld sehr positiv. Einige Teilnehmer nutzen auch die Möglichkeit eines Doppelstarts im Langlauf. Die Koppelung an die Winter World Masters Games hat sich vor allem durch den engagierten Einsatz des Vereins Orienteering Innsbruck-Imst bezahlt gemacht. Bei 250 Teilnehmern aus 28 Nationen war die Ski-Orientierungslauf entsprechend gut vertreten und lässt auf kommende Veranstaltungen hoffen.

Mehr:
Homepage der Winter World Master Games
Ergebnisse des Mitteldistanz-Wettbewerbs der Senioren-Weltmeisterschaften

Bernd Kohlschmidt und Eike Bruns
Saisonauftakt des Nachwuchskaders in Rheinhessen
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