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31. Januar 2022

Russland und Norwegen bleiben dominant

Zum Abschluss der Europameisterschaften im Ski-Orientierungslauf, die zusammen mit den U23-Weltmeisterschaften und den Senioren-Weltmeisterschaften in Bulgarien ausgetragen wurden, haben sich Russland und Norwegen sämtliche weiteren Titel in den Hauptklassen gesichert. Für Deutschland gab es weiteres Gold bei den Senioren-Weltmeisterschaften.

Bei den Damen war die gerade physisch sehr fordernde Langdistanz eine klare Angelegenheit für die Russinnen. Mit Siegerin Mariya Kechkina und Bronzemedaillengewinnerin Alena Trapeznikova sicherten sich altbekannte Favoritinnen Edelmetall bei den Europameisterschaften. Nicht ganz so erwartbar war hingegen Silber für Olesia Riazanova, die sich damit gleichzeitig den U23-Weltmeistertitel holte.

Bei den Herren bedeutet der Sieg des Norwegers Jørgen Baklid sowohl den Europa- als auch die U23-Weltmeistertitel für ihn. Erlösung für die Gastgeber war die ersehnte Medaille durch Stanimir Belomazhev. Der als Lokalmatador gehandelte Bulgare sicherte sich den Vize-Europameistertitel vor dem Russen Andrei Lamov.

So lang wie die Langdistanz ausfiel, so kurz und knapp war die abschließende Staffel am Folgetag. Bei den Herren setzten sich aber dennoch die Russen mit Vladislav Kiselev, Sergey Gorlanov und Andrei Lamov vor Norwegen mit Isak Jonsson, Audun Heimdal und Jørgen Baklid sowie Schweden mit Erik Blomgren, Rasmus Wickbom und Linus Rapp durch.

Theoretisch sehr knapp war das Rennen um Gold bei den Damen. Praktisch wurde diese Sekunden-Entscheidung aber nur zwischen Russland I und II ausgelaufen, die das erste russische Team mit Olesia Riazanova, Marina Viatkina und Mariya Kechkina vor der zweiten Mannschaft mit Alena Trapeznikova, Kseniia Terekhova und Tatiana Oborina für sich entschied. Da nur eine Team pro Nation in die Medaillenwertung kommt, ging Silber an Schweden mit Evelina Wickbom, Linda Lindkvist und Lisa Larsen vor Norwegen mit Ane Sofie Krogh, Evine Westli Andersen und Anna Ulvensøn.

Zum Abschluss der Senioren-Weltmeisterschaften holte Bernd Kohlschmidt vom SV Robotron Dresden in der Herren 40 über die Langdistanz seine dritte Goldmedaille im dritten Wettbewerb. Ebenfalls ihren dritten Sieg holte die aus Leipzig stammende und für den bulgarischen Klub Plovdiv Plovdiv startende Sybille Schabanska in der Klasse Damen 55.