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20. März 2022

Norwegen gewinnt zum Abschluss die Sprintstaffel

Zum Asbchluss der Weltmeisterschaften im Ski-Orientierungslauf hat sich Norwegen den Titel in der Sprintstaffel gesichert. Alle Goldmedaillen der Staffelrennen bei den Junioren-Weltmeisterschaften und Jugend-Europameisterschaften heimste Gastgeber Finnland ein.

Anna Ulsensøn und Jørgen Baklid wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen am Samstag den WM-Titel in der Sprintstaffel vor Schweden mit Anna Magdalena Olsson und Linus Rapp. Knapp ging das Rennen um Bronze aus. Estland mit Doppel-Weltmeisterin Daisy Kudre-Schnyer und Mattis Jaama wehrten erfolgreich die von hinten heranfliegenden Finnen mit Salla Koskela sowie dem Bestzeit laufenden Tuomas Kotro ab und sicherten sich damit die Medaille. Das deutsche Team ging in der Geschwisterbesetzung Pia und Tom Buchholz (beide MTK Bad Harzburg) an den Start und landete auf Platz 13.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften siegten bei den Damen die Finninnen Venla Viippola, Nina Karna und Lotte-Line Ekström. Silber ging an Schweden mit Anna Aasa, Lovisa Moqvist und Ella Turesson vor Norwegen mit Åsne Haavengen, Birgit Dorthea Kleppa und Kristin Melby Jakobsen. Die deutschen Juniorinnen mit Marit und Wenke Heinemann (beide SV Robotron Dresden) sowie Carlotta Haupt (MTK) belegten den siebten Rang.

Bei den Herren ging Gold an Finnland mit Wille Laitamaki, Seeti Salonen und Niklas Ekström vor Schweden mit Albin Nyqvist, Isak Lundholm und Albin Gezelius sowie der Schweiz mit Jan Lauenstein, Gian Andri Müller und Flavio Ehrler. Den Titel bei den Damen bei den Jugend-Europameisterschaften holte Finnland mit Eeva-Liina Ojanaho, Sanni Hoskari und Anni Salmela vor der Schweiz mit Justine Hamel, Seline Sannwald und Elin Neuenschwander sowie Estland mit Anett Liisa Parts, Harriet Koppel und Mareli Vaher. Bei den Herren gewann Finnland mit Joona Hirvilahti, Eemil Koskinen und Doppel-Jugendeuropameister Pyry Riissanen vor Schweden mit Otto Timby, Mattias Larsson und Tim Lundberg sowie den wieder überraschend gut auflegten Letten mit Audris Odo Vitolins, Renars Grasis und Ritvars Lepeskins.

Mit den Staffelwettbewerben ist eine insgesamt gelungene Weltmeisterschaft zu Ende gegangen, für die Lappland Mitte März noch ideale Verhältnisse bot. Beendet ist damit auch eine Ski-Orientierungslauf-Saison, in der zwar trotz Corona die meisten Wettbewerbe ausgetragen werden konnten, die aber zum Abschluss wie alle anderen Sportarten von der Ukraine-Krise überschattet wurde.

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