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14. Dezember 2021

Nach langer Zwangspause endlich wieder Ski-OL - das 9. International Ski Orienteering Meeting

Der Hartnäckigkeit von Bernd Kohlschmidt ist es zu verdanken, dass die Deutschen Meisterschaften 2021 im Ski-OL noch kurz vor dem Ende des Jahres nachgeholt werden konnten. Noch am Ende des Novembers sah es eher nach einer weiteren Absage aus, dann änderten sich von Tag zu Tag nahezu parallel die Coronazahlen und die Schneehöhe zum Besseren.

Damit konnten am 11. und 12. Dezember über 170 Ski-OLer aus sechs Nationen im Hohenzollern-Skistadion am Arber in Bayerisch Eisenstein an den Start gehen. Beide Wettkämpfe waren als Weltranglistenläufe ausgeschrieben, was einige Aktive aus der Schweiz, aus Rumänien und die Weltmeisterin 2021 Daisy Kudre aus Estland bewog, in den Bayerischen Wald zu reisen.

So gingen in den Eliteklassen 21 Damen und 44 Herren an den Start zum Sprint und zum Mittelstreckenrennen. Für die deutschen Teilnehmer waren die Distanzen als Mittelstrecke und als Langstrecke ausgeschrieben.

Beste deutsche Teilnehmerin war Anne Heinemann vom SV Robotron Dresden, die in der Elitekategorie den Platz 3 auf der Mittelstrecke und den Platz 5 auf der Langstrecke erkämpfte. Weitere gute Platzierungen auf der Mitteldistanz erreichten Stanja Lindig vom SSV Planeta Radebeul mit Platz 6 in der D17 und Moritz Lucke vom Post SV Dresden, Platz 5 in der H17.

Schon Mitte Januar 2022 stehen die nächsten Deutschen Meisterschaften – die Mittelstrecke im Harz – auf dem Plan. Die Medaillen auf der Langstrecke werden nach den FISU Studentenweltmeisterschaften im tschechischen Jachymov im Erzgebirge im Rahmen eines tschechischen Ranglistenlaufs vergeben. Nun hoffen wir nur noch auf die passenden Wintersportbedingungen.

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