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31. Mai 2024

MTBO-EM – Diplom auf der Langdistanz

RaphaEinhorn
Raphael fährt im ersten H20er Jahr auf 5 über die Langdistanz. Herzlichen Gückwunsch. Foto: Lukas Faltejsek
Raphael fährt im ersten H20er Jahr auf 5 über die Langdistanz. Herzlichen Gückwunsch. Foto: Lukas Faltejsek

Raphael knüpfte an den fast fehlerfreien Sprint an und sicherte sich sein erstes Einzel-Diplom bei einer EM.

Doch der Reihe nach. Die Langstrecke wartete in einem leicht kupierten Gelände auf. Es gab nur wenige und eher kürzere Anstiege, die man oft wegdrücken konnte. Querfahren war heute nicht wirklich oft die schnellste Variante. Die Routen außenherum tatsächlich häufig die schnellsten, da der gestrige Regen die sandig vorhergesagten Hauptwege wieder schnell machte. Die Karten sind gut und relativ detailliert gezeichnet und so führte vor allem gedankliches Abschweifen, also der Verlust der Konzentration zu den größten Fehlern.

Große Teile des deutschen Teams konnten sich zum gestrigen Sprint nochmal steigern. Der größte Sprung gelang dabei Raphael Heidner vom ESV Dresden, dem bis auf einen Fehler zum zweiten Posten wieder ein recht sauberes Rennen gelang und der fahrerisch noch einen Tick zulegte. Mit 3:32 min Rückstand fuhr er hinter Hannes Hnilica (Österreich) nach knapp 90 min zeitgleich mit dem Finnen Simo Klemettinen in der Klasse H-20 auf Rang 5 und sicherte sich somit in seinem ersten Jahr in der H20 sein erstes Einzel-Diplom bei einem großen internationalen Event. Per Hähnel (OL-Team Wehrsdorf) fuhr auf Rang 23, während Thomas Lucassen (ESV Dresden) sich für die anstehenden zwei Rennen schonte. Die Langstrecke ist auch für Niklas Heinrich (ESV Dresden) nicht die Parade-Disziplin, er belegte Platz 25 in der H17 und greift morgen auf der Mitteldistanz wieder an. Hauptaufgabe für ihn ist es jedoch bei seinem ersten großen internationalen Event in das Renngeschehen hineinzuschnuppern.

Charlotte Anders (ESV Bitterfeld) und Laura Faltejskova (SV Mietraching) konnten sich ebenso fahrerisch und von der Orientierung her steigern und fuhren auf die Plätze 20 und 23 in der Klasse D-17. In der Frauen Elite blickte Anke Dannowski (ESV Dresden) auf ein erfolgreiches Rennen mit Platz 23 zurück, während Dorothea Steckhan (O-Team Kiel) im zweiten Renndrittel deutlich aufdrehte, was sie auf Rang 36 führte. Nach nur 94 min sicherte sich Nikoline Splittorf (Dänemark) mit fast 3 min Vorsprung den EM-Titel der Langdistanz. Im Herrenfeld gelang Vojtech Ludvik (Tschechien) fast ein Start-Ziel-Sieg und auch er setzte sich nach nur 94 min mit 3 min Vorsprung vor der Konkurrenz durch. Sebastian Anders (ESV Bitterfeld) und Lennart Voß (O-Team Kiel) fuhren auf den Rängen 48 und 55 ein.

Um die Energiespeicher nach den Rennen wieder aufzufüllen hat das Nachwuchs-Team mittlerweile die Regentschaft in der Küche übernommen, während das Elite-Team sich um das Drumherum, wie Renninfo’s, Essenskauf, Transport-Service oder Bike-Reparatur-Workshops kümmert. Das Team wird von Laura’s Eltern begleitet und somit auch mit prima Fotos durch Lukas versorgt. Wir schauen gespannt und frohen Mutes auf die nächsten zwei Tage mit der Mittelstrecke morgen und den Staffeln am Sonntag. Ab 9 Uhr wird morgen wieder gestartet und die Rennen sind unter den gewohnten Link unten zu verfolgen.

Rapha Rapha
Raphael bei der Siegerehrung
Foto: Anke Dannowski
Raphael bei der Siegerehrung
Foto: Anke Dannowski
Gruppenfoto Gruppenfoto
Das deutsche Nationalteam beim Gruppenfoto. Foto: Lukas Faltejsek
Das deutsche Nationalteam beim Gruppenfoto. Foto: Lukas Faltejsek
Doro Doro
Dorothea Steckhan auf der Langdistanz. Foto: Lukas Faltejsek
Dorothea Steckhan auf der Langdistanz. Foto: Lukas Faltejsek
Maedels v2 Maedels v2
Charlotte, Laura und Dorothea bei der Auswertung. Foto: Lukas Faltejsek
Charlotte, Laura und Dorothea bei der Auswertung. Foto: Lukas Faltejsek

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