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01. Juni 2024

MTBO-EM – Mittelstrecke

lotte
Charlotte fuhr mit 14 Jahren fast in die Top 10 in der D17. Foto: Lukas Faltejsek
Charlotte fuhr mit 14 Jahren fast in die Top 10 in der D17. Foto: Lukas Faltejsek

Viele aus dem deutschen Team sammelten heute wertvolle Erfahrungen, und Charlotte konnte ihren ersten kleinen internationalen Erfolg verbuchen.

Nach zwei Renntagen stand heute die Mitteldistanz auf dem Programm. Die Beine waren müde, doch nach dem gestrigen Erfolg herrschte immer noch große Motivation. Das Rennen fand erneut im annähernd gleichen Gebiet wie die Sprintdistanz statt. In den letzten Tagen hatte es geregnet, weshalb die Wege nasser waren als zuvor, und es gab teilweise sehr große und teils tiefe Pfützen. Die Karte war heute nicht von bester Qualität und sorgte an einigen Ecken für Irritationen oder auch mal größere Fehler, auch im deutschen Team.

Charlotte sorgte für Freude und holte bereits mit 14 Jahren im ersten Jugendjahr in der Klasse D17 mit Platz 12 ein Top-Ergebnis durch einen nahezu fehlerfreien Lauf. Laura, heute gesundheitlich etwas angeschlagen, erwischte einen nicht ganz so guten Tag kämpfte sich jedoch durch das Rennen und belegte in der Endabrechnung Platz 28. Ein schnelles Rennen eröffnete Niklas Heinrich in der H17. Ein Kartenfehler gegen Ende des Rennens provozierte einen Fehler, der ihn am Ende auf Platz 22 zurück spülte.

In der H20-Klasse gingen Per, Thomas und Raphael an den Start. Per war fast das gesamte Rennen sehr schnell unterwegs und hielt auch lange Zeit den zwei Minuten nach ihm gestarteten Eemil Koskinnen ab. Er unterlag ebenfalls einer undeutlich gezeichneten Stelle auf der Karte und einem resultierenden Orientierungsfehler und endete als bester Deutscher Starter auf Platz 20. Thomas belegte den 30. Platz. Raphael, gestern noch mit Platz 5, war heute überraschend Vorletzter. Ein Fehler zu Posten 2, der mehr Zeit kostete als die Siegerzeit insgesamt, führte nach einem intensiven Geländestudium in Vorbereitung auf die Staffel am morgigen Tag zu Platz 36.

In der Elite-Männer-Klasse gelang Lennart endlich ein guter Lauf bei dieser EM und distanzierte Sebastian mit 40 Sekunden. Sie belegten am Ende die Plätze 53 und 54. Sebastian hatte in der Mitte des Rennens einen Defekt zu beklagen; ein herumliegender Draht sorgte für eine gebrochene Speiche. Hoffen wir, dass dies der einzige gravierende Defekt, neben dem gebrochenen Kartenhalter von Lennart auf der Langstrecke bleibt. In der Elite-Frauen-Klasse lieferte Dorothea eine beeindruckende Leistung ab und war erstmals fast zeitgleich mit Anke. Ein fast fehlerfreies Rennen bis zu Posten 7 lässt auf mehr in der Zukunft hoffen. Am Ende stehen die Plätze 36 und 37 für die beiden zu Buche. Während Dorothea zufrieden auf ihr Rennen blickte, war Anke mit ermüdeten Beinen etwas unzufrieden.

Damit geht der dritte Wettkampftag in den Masuren zu Ende, und die Athleten können sich auf die morgige Staffel freuen. Es werden drei deutsche Staffeln mit den folgenden Besetzungen an den Start gehen:

  • M17: Niklas, Laura, Charlotte
  • M20: Per, Thomas, Raphael
  • Mixed-21: Anke, Sebastian, Lennart

Wir freuen uns auf den Wettkampftag und wünschen bestes Gelingen!

doro. doro.
Doro knackte heute fast Ex-Weltmeisterin Anke. Foto: Lukas Faltejsek
Doro knackte heute fast Ex-Weltmeisterin Anke. Foto: Lukas Faltejsek
Lennart Lennart
Lennart erwischte einen guten Tag und platzierte sich vor Sebastian. Foto: Lukas Faltejsek
Lennart erwischte einen guten Tag und platzierte sich vor Sebastian. Foto: Lukas Faltejsek
sebastian v2 sebastian v2
Sebastian brach eine Speiche zur Mitte des Rennens. Dennoch konnte er sich knapp hinter Lennart platzieren. Foto: Lukas Faltejsek
Sebastian brach eine Speiche zur Mitte des Rennens. Dennoch konnte er sich knapp hinter Lennart platzieren. Foto: Lukas Faltejsek
laura laura
Laura kämpte sich durch auf der Mitteldistanz. Foto: Lukas Faltejsek
Laura kämpte sich durch auf der Mitteldistanz. Foto: Lukas Faltejsek
niklas. niklas.
Niklas war gut unterwegs bis er bei einer Kartenungenauigkeit viel Zeit ließ. Foto: Lukas Faltejsek
Niklas war gut unterwegs bis er bei einer Kartenungenauigkeit viel Zeit ließ. Foto: Lukas Faltejsek

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