Trail-O Trail-O

10. August 2018

Enge Entscheidungen in der Trail-O Staffel

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften im Trail-O sicherten sich in der offenen Kategorie Norwegen und in der paralympischen Kategorie Schweden den Titel. In der noch recht jungen Staffelentscheidung, bei der die Disziplinen PreO und TempO kombiniert werden, kam es am Ende in der offenen Klasse zu einem spannenden Finale zwischen Norwegen und dem Gastgeber aus Lettland. In der paralympischen Klasse trennten die beiden ersten Teams aus Schweden und Tschechien vor dem letzten Posten gerade 4 Sekunden.

Nachdem die dritten Läufer ihrem PreO-Abschnitt absolviert hatten, ging es in umgekehrter Reihenfolge des Zwischenstandes an die letzte TempO-Station, die zudem auch noch als Zuschauerposten diente. So konnten die Zuschauer bei jeder gegebenen Antwort direkt sehen, ob die Aufgabe korrekt gelöst wurde oder ob ein Fehler gemacht wurde, der eine Zeitstrafe zur Folge hatte. Am Ende zeigten die Norweger in der offenen Kategorie ihre Nervenstärke. Sondre Ruud Braten konnte den Vorsprung weiter ausbauen und sich so vor Lettland und Finnland durchsetzen. In der paralympsichen Kategorie konnte Einzelweltmeister Ola Jansson den Vorsprung der Schweden ebenfalls vergrößern. Die weiteren Medaillen hinter dem Weltmeisterteam aus Schweden sicherten sich Tschechien und Russland.

Mit der Staffelentscheidung ging damit eine sehr gut organisierte WM, bei der es keine Proteste und Zeitverschiebungen gab, zu Ende. Die lettischen Ausrichter haben eine sehr starke Veranstaltung abgeliefert. Die Messlatte für Portugal, den Ausrichter der WM 2019, liegt hoch. Zum Abschluss der Veranstaltung geht noch ein Dankeschön an den Förderverein Orientierungslauf, der die Teilnahme an der Trail-O WM finanziell unterstützt hat.

Ergebnisse

Offene Klasse
 1.	Norwegen (Waaler, Oien, Braten)			285s 2.	Lettland (Mierlauks, Lapina, Lapina)		319s 3.	Finnland (Mäkinen, Hyvonen, Rusanen)		334s
Paralympische Klasse
 1.	Schweden (Gunnarsson, Johansson, Jansson)	453s 2.	Tschechien (Dudik, Hulko, Kostova)		483s 3.	Russland (Dokuchaev, Salakhova, Shmatov)	645s

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