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04. November 2024

Wintersaison hat Weltcup im eigenen Land als Höhepunkt

Ski O WCupWMSOC 2025
Das offizielle Logo der Weltcuprennen und der Senioren-Weltmeisterschaften 2025 in Ruhpolding und Reit im Winkl.
Das offizielle Logo der Weltcuprennen und der Senioren-Weltmeisterschaften 2025 in Ruhpolding und Reit im Winkl.

Der Start in die Ski-Orientierungslauf-Saison steht unmittelbar bevor. Und die hat dieses Mal mit Weltcup-Läufen und den Senioren-Weltmeisterschaften im eigenen Land wieder echte Leckerbissen zu bieten.

Schon jetzt richten sich die Augen nicht nur der deutschen, sondern auch der internationalen Ski-Orientierungslauf-Szene auf Ruhpolding und Reit im Winkl, wo vom 15. bis 17. Februar die Elite um Weltcuppunkte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 35 Jahren aufwärts um Medaillen laufen. Wer sich übrigens bis 14. November anmeldet, profitiert noch von den sogenannten Early-Bird-Startgeldern.

Doch bis mehrere hundert Ski-Orientierungsläufer in die bayrischen Alpen pilgern, stehen erst einmal einige nationale Termine an. Die Saison beginnt bereits am 15. Dezember in Marienberg, wo der SV Lengefeld und die Deutsche Ski-Orientierungslauf Gemeinschaft von 2016 (DSOG) die im März ausgefallenen Deutschen Meisterschaften 2024 über die Mittelstrecke nachholen wollen. Sollten die Schneeverhältnisse das nicht zulassen, steht mit dem 22. Dezember bereits ein Ausweichtermin für die Meisterschaften, die zudem 1. Bunderanglistenlauf sind, fest.

Direkt nach dem Jahreswechsel geht es weiter im tschechischen Studenec - mit Benecko steht hier auch schon ein Reservegebiet bereit - mit gleich drei Meisterschaften an zwei Tagen. Am Samstag, 4. Januar, werden die Deutschen Meisterschaften Sprint und Staffel ausgetragen, am Sonntag, 5. Januar, folgen die Deutschen Meisterschaften über die Langstrecke. Die beiden Einzelläufe sind zudem 2. und 3. Bundesranglistenlauf.

Anfang Februar gibt es dann noch einmal drei Läufe an zwei Tagen mit einem Sprint, den Deutschen Meisterschaften über die Mittelstrecke und einem Verfolgungsrennen. Alle drei Läufe, die am 1. und 2. Februar im tschechischen Jablonec nad Nisou stattfinden, zählen für die Bundesrangliste, die dann schon in den Hauptklassen und in allen Altersklassen-Kategorien entschieden wird.

Die Nachwuchsklassen bis Damen und Herren 20 werden ihre Ranglistensieger erst im Rahmen der Weltcup- und Mastersrennen in Ruhpolding und Reit im Winkl küren.

Der Saisonhöhepunkt sieht so aus, dass in der berühmten Biathlonarena am 15. und 16. Februar Sprint und Mittelstrecke ausgetragen werden. Die Langstrecke wird hingegen am 17. Februar im unweit gelegenen Langlauf-Mekka Reit im Winkl entschieden.

GPS-Übertragung wird die Rennen für Zuschauer auch zuhause live erlebbar machen. Mit der DSOG steht ein erfahrener Ausrichter hinter der Veranstaltung. Die Gemeinschaft hatte schon das erste Ski-Orientierungslauf-Großereignis in Deutschland organisiert. 2016 waren es ebenfalls Weltcup und Senioren-Weltmeisterschaften, die im Erzgebirge ausgetragen wurden.

Der Bundeskader unter Leitung von Nationaltrainerin Tanja Buchholz bereitet sich bereits auf den Weltcup im eigenen Land vor. Die ersten Schneekilometer stehen traditionell spätestens beim Auftakttrainingslager in Oberhof an, das dieses Mal Ende dieses Monats stattfindet. Nicht-Kader-Athleten haben bei den verschiedenen Deutschen Meisterschaften und Bundesranglistenläufen ausreichend Möglichkeiten, ihren Hut für das Weltcup-Team für Ruhpolding und Reit im Winkl in den Ring zu werfen.

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Altmeister Harald Männel vom OL-Team Wehrsdorf dürfte einer der hoffnungsvollsten Kandidaten sein, der bei den Senioren-Weltmeisterschaften im eigenen Land eine Medaille holt. Foto: Sergej Sonnenberg
Altmeister Harald Männel vom OL-Team Wehrsdorf dürfte einer der hoffnungsvollsten Kandidaten sein, der bei den Senioren-Weltmeisterschaften im eigenen Land eine Medaille holt. Foto: Sergej Sonnenberg
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