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21. September 2011

Wasserschlacht in den russischen Wäldern

Auf der heutigen Mitteldistanz war es ziemlich nass. Die beiden deutschen Starter hatten durchwachsene Rennen, aber vor allem mit der sich auflösenden Karte zu kämpfen. Europameister einmal mehr wurde Erik Skovgaard Knudsen. Bei den Frauen gab es eine überragenden finnischen Dreifachsieg. Im folgenden der Bericht von Mark.

Nach technischen Problemen und schönem Wetter gestern wurde uns versprochen, dass die Dinge sich heute ändern sollten. So war es dann auch. Die Technik funktionierte reibungslos und das Wetter wechselte von schönem Herbst auf Dauerregen von allen Seiten. Pünktlich zum Nullstart gab der der Regen noch mal sein Bestes. Auf dem Weg zum Start konnten sich die Sportler schon einmal mit den drohenden Gegebenheiten vertraut machen. Dies bedeutete, das Kette und Bremsen schon vor dem Start reichlich Sand einsammelten, was deren Funktionalität nicht positiv beeinflusste.

Für Benjamin und Mark waren 18 Kilometer und 22 Posten zu erfahren. Die Strecke wechselte zwischen Feinorientierung und zügiger Fahrt mit wenig Orientierung. Leider spülte der Regen bei den deutschen Sportler auch ein wenig Konzentration hinweg. Mark passierten zwei grobe Fehler, welche ihm 6 Minuten kosteten. Da konnte auch die Zwischenbestzeit zu Posten 10 nichts ändern. Auch Benjamin musste sich mit drei kleinen Fehlern aus den Top 30 verabschieden. Top 30 bedeutet halt aus deutsche Sicht - Null Fehler. Platz 39 für Benjamin und Platz 53 für Mark das Ergebnis aus deutsche Sicht. Der Sieger hieß wieder Erik Skovgaard Knudsen, mit knapp 30 s vor dem Finnen Samuli Saarela und weiteren 2 1/2 min vor dem Schweizer Beat Schaffner. Bei den Frauen siegte Ingrid Stengard wenige Sekunden vor Sprintsiegerin Marika Hara und wiederum wenigen Sekunden vor Nachwuchstalent Susanna Laurila. Die ersten 5 Frauen liegen hier innerhalb 1 min.

Morgen steht auf Grund der geringen Teamgröße ein Ruhetag an. Am Donnerstag wird dann im offenen Rennen noch einmal Fahrt aufgenommen für das Langdistanzfinale am Freitag.

Positiv zu erwähnen ist noch, dass sich Mark mit einem souveränen Sprint aus dem Hauptfeld am Ortsschild von Roschino den inoffiziellen Etappensieg der Heimfahrt zum Hotel sicherte ;o)