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07. Mai 2012

Top10 im Orientierungsdownhill - Weltcup

Im schon gewohnten Regenrahmenprogramm konnte Peter Heinrich seinen Vortageserfolg in der H50 wiederholen und Anke Dannowski gelang es sich in die Top10 zu fahren, bei noch sonnigem Wetter. Lukas Falke erreichte den siebten Platz in der H17. Es war eine sehr anspruchsvolle Mitteldistanz, die konzentrierte Orientierung, Fahrtechnik und Physis abverlangte.

Die Eckdaten zu dem gestrigen doch ganz erfolgreichen Tag sind schon genannt. Morgens waren die Weltcup-Starter zu gange und konnten die in trockenen teils sonnigen Bedingungen tun. Es war eine sehr spaßige Strecke die vor allem die Orientierungsbegabung forderte. Zunächst ging es auf schnelle Wegen auf den höchsten Punkt des Waldgebietes von dem aus in langezogenen MTB-Downhillpassagen Posten verteilt waren. Knifflige Ãœbergänge am Hang entlang hielten die Konzentration oben, bis es hieß den eben hinabgefahrenen Hang wieder bis ganz nach oben zu bolzen. Im zweiten Teil war mehr die Physis als die Feinorientierung gefragt. Die letzten 2-3 Posten befanden sich im Siedlungsgebiet des Zielareals.

Einen sehr guten Start legten Anke und Peter hin, die zwischenzeitlich in Führung lagen. Beide versuchten im Orientierungstechnischen Teil sauber zu arbeiten, waren für die Konkurrenz da aber ein klein wenig zu langsam. Mit einem guten Finale reichte es für Anke für den 9. Platz mit einer Fahrzeit von 50 min. Peter musste sich erneut knapp dem Franzosen Lalevee geschlagen geben und belegte mit deutlichem Abstand zum nächsten den zweiten Platz. Lydia Jahn konnte ihre Leistung vom Vortag verbessern und sammelte trotz Sturz auf die Knie mit Platz 35 einen Weltcup-Punkt. 

Bei den Männern war Benjamin Michael auf Platz 44 bester deutscher. Er hat aber seinen Jahreshöhepunkt auf die WM gelegt und somit fehlt noch ein wenig die Schnelligkeit in den Beinen. Mark Huster belegte Rang 59 und Falk Wenzel wurde nach einem heftigeren Sturz auf einer Laufpassage 64ster.

Lukas Falke verbesserte sich deutlich im Feld der H17. Grundlage dafür war eine konzentriertere Kartenarbeit und so fehlten ihm etwa 7 min zum Sieger aus Polen. Auch die meisten Masterstarter hatten sich zum Vortag verbessert. Mit Uwe Schröter erreichte noch ein weiterer Deutscher einen Platz unter den ersten 10 ihrer Klasse und Uwe Röhner musste nach Sturz ab der Rennmitte mit defektem Sattel das Rennen zu Ende fahren.

Die Platzierungen der Masterfahrer:

H40: Olaf Kaden (14.), Uwe Röhner (31.), Mathias Jahn (41.) und Peter Olschowski (45.)

H50: Peter Heinrich (2.), Uwe Schröter (10.), Roberto Porstman (14.)

Am Abend legte sich Nebel über den Wettkampfwald. Der sich bis zum Morgen noch nicht verzogen hat. Heute werden noch die Mixed-Staffel und ein Sprint für alle anderen Klassen ausgetragen.