04. September 2026
MTBO-WM - zwischen Kiefern und Preiselbeeren
Die letzte Augustwoche stand voll im Zeichen der Elite-WM im MTBO im schwedischen Mora. Bei schwedischen Wäldern ist es immer eine Fahrt ins ungewisse - erwartet die Sportler ein unübersichtliches Wege-Gewirr, ist großflächig Sumpf, spielt das Wetter nicht mit oder wird man auf Wurzeltrails durchgeschüttelt. Die Sportler hatten Glück. Die Wälder westlich von Mora, wo schon der eine oder andere Sportler auf Ski beim Vasaloppet seine Bahnen gezogen hatte, boten ein eher erträgliches Gelände. Die Orientierungsaufgabe war übersichtlich, das Wetter war zumindest in den ersten beiden Rennen fantastisch und die Sportlerinnen hatten es mit ihren Hardtails auch nicht unerträglich.
Mit Laura und Linda sowie Lennart, Lukas, Per und Mark (welcher zugleich auch als Teamchef fungierte) waren 6 Sportler nach Schweden gereist, um sich mit der Weltspitze im MTBO zu messen.
Sicher war die Erwartung bei Per in seinem ersten Elite-Jahr am Höchsten, wenngleich er kurz nach abgelaufener Prüfungsperiode, vielleicht nicht die beste Vorbereitung hatte. Dennoch zeigte er mit Plätzen um Position 50, dass er auch in der Elite im Mittelfeld mithalten kann, wenngleich einige Plätze zu den Weltcuppunkten gefehlt haben. Mark zeigte einmal mehr, dass er auf den langen Strecken gut zu Hause ist, was sich in einem Platz 54 in der Langdistanz zeigte. Lennart war meist auch im Bereich von Mark zu finden, wenngleich er doch noch Potential Richtung Per hat. Lukas hatte sich sicher etwas mehr erhofft, was er bei starker Konkurrenz nicht unbedingt umsetzen konnte. Linda und Laura starteten noch in der W20-Klasse. Linda kam im Sprint und der Langdistanz jeweils auf Platz 21 ins Ziel. Laura konnte sich im Auftakt bei der Mittelstrecke vor Linda platzieren.
Der Abschluss stand im Zeichen der Staffelentscheidungen. In der Elite gingen Per, Mark und Lennart an den Start. Trotz Startnummer 13 konnten sie sich ganz gut im Feld bewegen, so dass sie für nächstes Jahr mit Platz 12 eine Position gut machen konnten. Linda und Laura mussten mit der Dänin Melanie Koch Sorensen eine Mixed-Staffel eingehen, um die fehlende Sportlerin voll zu bekommen. Knapp geschlagen, kamen sie hinter der ersten Mixed-Staffel aus Schweden und Litauen ins Ziel.
Am besten kamen Finnland sowie die Ausrichternation Schweden mit den Strecken zurecht, so dass auch deren Hymnen am Häufigsten zu hören waren. Aber auch Tschechien und Frankreich zeigten, dass mit einer starken Nachwuchsarbeit auch erfolgreiche Platzierungen möglich sind.
Ein großer Dank geht an den Förderverein MTBO, der die neuen Wettkampfanzüge finanziell ermöglichte.
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